3.
Keine echte Shoppingkultur oder Einkaufsmöglichkeiten
Wie bereits erwähnt, ist die Kolonialzone eine wunderschöne Wohngegend und zieht auch viele Touristen an. Für alle Bewohner der Zona Colonial bedeutet dies eine tiefgreifende Veränderung in der Art und Weise, wie sie sich mit dem versorgen, was sie für ihr eigenes tägliches Leben benötigen. Der Grund dafür ist, wie die Kaufleute in der historischen Altstadt von Santo Domingo ihre Stände und Geschäfte strukturierten, um sich an die Touristen anzupassen.

In der Kolonialzone finden Sie natürlich viele hochpreisige Restaurants, zahlreiche Hotels, Souvenirgeschäfte und allerlei Touri-Shops. Keine Überraschung, aber eine logische Folge wegen der Nachfrage aller externen Besucher, die mit dem Flugzeug, Bus oder Kreuzfahrtschiff nach Santo Domingo und in die historische Altstadt kommen.
Daher ist es schwierig, Bedürfnisse für Bewohner zu erfüllen, die über den regulären Tagesbedarf hinausgehen. Alles, was sich nicht im Supermarkt oder bei den wenigen Einzelhändlern kaufen lässt, bedarf zur Beschaffung weiter Wege. Du musst Dich nach allen Gebrauchsgegenständen in anderen Stadtteilen umschauen, die Deinen regulären Bedarf übersteigen. Das kann ziemlich kompliziert und anstrengend werden, wenn Du kein eigenes Auto hast und nicht mobil genug bist, um Dinge zu erreichen und zu transportieren.
Wann immer Du Dinge wie Dekoration, Blumen, Werkzeuge, gute Mode, Möbel oder Delikatessen kaufen willst, ist die Zona Colonial der falsche Ort, um diese Dinge zu erledigen. Obwohl es aus der berühmten Flaniermeile “El Conde” besteht (die technisch gesehen die beste Einkaufsmeile der ganzen Stadt ist), richtet sie ihren Fokus viel eher auf das zahlungskräftige Klientel aus dem Ausland, das per Flugzeug und Schiff anreist.

Ein Einkaufszentrum oder bessere Geschäfte mit besseren Produkten ist das, was ein Bewohner der Zona Colonial in Santo Domingo brauchen würde. Die gibt es aber tatsächlich in anderen Stadtvierteln zu bestaunen. Es gibt im Umkreis von einigen Kilometern entfernt viele Shopping Malls, die wie unbarmherzige Betonmonstren im Zentrum der Stadt erscheinen. Ich würde sagen, dass es sogar zu viele davon gibt. Viel zu viele.
Es gibt so viele Einkaufszentrum im geringen Umkreis, dass sie sich sogar gegenseitig kannibalisieren. Leider deshalb und aus all den vorigen Gründen gibt es weder in der gesamten Stadt Santo Domingo noch in der Zona Colonial eine ausgewogene Einkaufskultur und klug angelegte Gewerbeviertel.
Aber der historische Stadtkern von Santo Domingo ist vielleicht noch schlimmer in Bezug auf Shopping und Besorgungen zu erledigen. Viele solvente Touristen anzulocken, ist großartig für eine Stadt und ermöglicht vielen Menschen innerhalb und außerhalb des historischen Zentrums von Santo Domingo Arbeit und Geld. Aber die Kolonialzone selbst bzw. alle ihre Bewohner leiden unter den starken Auswirkungen der ‘Touristization’. Du solltest das auf jeden Fall berücksichtigen, bevor Du dorthin ziehen möchtest.
Aber neben den fehlenden Einkaufsmöglichkeiten gab es noch etwas, das ich in der Kolonialzone vermisst habe.
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