5 Gründe, warum Du NICHT in der Zona Colonial von Santo Domingo leben solltest (April 2021 UPDATE)

5 reasons to live/leave this city, Dominican Republic, English
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2.

Hohe Mieten und Lebenshaltungskosten in der Zona Colonial

Das Leben in der Zona Colonial ist sowohl bei Ausländern als auch bei Dominikanern beliebt und chic. Viele Ecken in der historischen Altstadt von Santo Domingo stehen unter Denkmalschutz und dürfen nur architektonisch gepflegt, aber nicht modifiziert oder restauriert werden. Das ist natürlich gut und notwendig, um den kolonialen Geist dieses Viertels zu erhalten.

Andererseits schränkt dies auch den Wohnraum in der Kolonialzone im Allgemeinen ein. Du kannst nicht erwarten, dass es kluge kommunale Pläne gibt, wie eines der gefragtesten Gebiete von Santo Domingo in puncto Wohnraum wachsen zu lassen. Daher sind die Wohnmöglichkeiten bis zu einem gewissen Grad stark begrenzt, und Du musst akzeptieren, was da ist.

Das bedeutet nicht, dass Du im Immobiliensektor in Santo Domingo kein Glück finden wirst. Es gibt immer freie Wohnungen oder Zimmer, in die man einziehen kann. Hohe Preise sind allerdings das Ergebnis der hohen Nachfrage und der fixen Anzahl von Gebäuden / Wohnungen. Aber Du entscheidest, ob Du diese Preise bezahlen möchtest.


  • Apartment in the Colonial Zone, Santo Santo Domingo (6)
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Um in der Kolonialzone von Santo Domingo zu leben, habe ich zwischen 450 und 475 US-Dollar für eine kleine Wohnung mit 1,5 Zimmern und einer Größe von 30 m² gezahlt. Nicht darin enthalten waren Wohnnebenkosten, die alle paar Monate unregelmäßig und Pi mal Daumen abgerechnet wurden. Hier reden wir aber nur über einen geringen Betrag von vielleicht 15 US-Dollar für Strom, Wasser und Abfallentsorgung, usw.

Die meisten Apartments werden möbliert vermietet und ich hatte eine kleine Küche und Bad. Ein großes Plus waren die drei Balkone und der Zugang zu einer Dachterrasse. Was ich hatte, war in Ordnung und passte damals ganz gut in meine Lebensbedingungen. Aber für mehr als eine Person oder einen Gast war es einfach zu klein. Aber vor allem die Dachterrasse war super!



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Alles in allem war es ein bisschen teuer für das, was bezahlt wurde. Bei diesem Paket war es ein großer Vorteil, dass ich mich als Ausländer nicht mit externen Dienstleistern, Technikern, Mechanikern oder der Stadtverwaltung rumärgern musste. Alles wurde von der Verwaltung des Hauses erledigt und ich kann die Gegend als sehr sicher zum Leben betrachten.

Aufgrund der schwachen Gebäudestruktur gab es für mich als Mieter einige Herausforderungen zu bewältigen. Ein Beispiel: Weder die Fenster noch die Dachtreppe waren isoliert oder vollständig abschließbar. Wenn es einen der starken tropischen Regenfälle gab, tropfte immer etwas Feuchtigkeit von der Decke oder der Fensterbrüstung hindurch. Aber das sind eben jene unvorstellbaren Dinge, die Du berücksichtigen und akzeptieren musst, wenn Du in einem alten Gebäude wohnen möchtest. Einerseits kann da nicht mehr viel dran geändert werden – Andererseits ist es der karibische Stil, so die Gebäude zu bauen und natürlich auch die Mentalität und Faulheit, Probleme aus der Welt zu schaffen.

Gleichzeitig mit den Mietkosten kannst Du auch damit rechnen, höhere Preise für die Lebenshaltungskosten zu zahlen. Natürlich hängt das alles von Deinem individuellen Lebensstil und Deinen Ausgaben ab. Aber im Vergleich zu anderen Stadtteilen von Santo Domingo zahlst Du in der Zona Colonial mehr Geld für die gleiche Menge an Waren. Das ist der Preis, den man leider für dieses Privileg berappen muss.


Es gibt nur einen einzigen Supermarkt in der gesamten Zona Colonial.

Der einzige Supermarkt in der Kolonialzone ist winzig klein und nicht einmal mit einem besonders breiten Sortiment ausgestattet. Wenn Du im ältesten Stadtteil von Santo Domingo leben willst, dann musst Du Deinen Lebensstil an die Zona Colonial anpassen – ansonsten passt sich die Zona Colonial an Dich.

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