7 gute Beispiele für alternativen Tourismus in der Dominikanischen Republik

German, Journal

Geht es um die Urlaubsplanung für das nächste Jahr, landet die Dominikanische Republik vielleicht sogar auf der Liste für die engere Auswahl. Ein kleines karibisches Inselchen mit Palmen und kilometerlangen Stränden. Ist es nicht auch jenes Land, in dem all die All-Inklusiv-Reisen nach Punta Cana angeboten werden? Ich möchte gerne 7 Beispiele für alternativen Tourismus in der Dominikanischen Republik zeigen, um mal ein paar spannende Gegenkonzepte zum allseits bekannten Massentourismus zu porträtieren. Vielleicht findest Du dann auch heraus, wieso das Dominikanische Tourismusministerium sein Land mit “Alles wovon Sie träumen” vermarktet.


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Wir alle vermuten in einem Land wie der Dominikanischen Republik eine Menge Sonnenschein, Strände und ungebremste Lebensfreude. Diese pauschale Vorstellung über die Dominikanische Republik kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Jedoch gehört auch der Massentourismus und Pauschalurlaube in den All-Inclusive-Resorts in Punta zum stetigen Charakter dieses Landes. In diesem Sinne bietet die Dominikanische Republik also die typisch karibischen Merkmale wie Musik, Tanz, Rum, Zigarren und tropische Früchte allen Besuchern an.

Gibt es aber darüber hinaus nicht vielleicht noch ein bisschen mehr zu entdecken?

Die Dominikanische Republik ist ein Paradies für Individualreisende und alternativen Tourismus

Den Urlaub in einem hermetisch abgeriegelten All-Inclusive-Resort mag nicht unbedingt die erste Wahl für Individualreisende sein. Während meiner Zeit in der Dominikanischen Republik habe ich nur zwei Mal ein verlängertes Wochenende in Punta Cana verbracht und hatte schnell genug vom ‘Tourismus von der Stange’ gesehen.

Für mich persönlich wirken die Reisen in ein All-Inclusive-Resort immer wie betreutes Urlauben in einer künstlichen Umgebung mit festen Fütterungszeiten. Viel eher interessieren mich Abenteuer, authentische Reiseerfahrungen und rund Erlebnisse um Kultur, Speise und Musik. Ein gewisses Überangebot an Service und nur eine Zimmernummer in einem Hotel zu repräsentieren gefällt mir nicht, bzw. brauche ich nicht für meinen Urlaub.

Darüber hinaus macht diese Urlaubsform nur faul, träge und übergewichtig. Den ganzen Tag irgendwo rumhängen lässt mich nur noch unproduktiver werden. Die wenigen Bewegungen und Schritte in einem All-Inclusive-Hotel und die pausenlose Völlerei und der liebe Alkohol sorgt nur für eine Menge Übergewicht und Enttäuschung beim Gang auf die Waage nach dem Rückflug. Maximal gibt’s noch nen Sonnenbrand oder Made-in-China Souvenirs als ordinäre Urlaubserinnerung obendrauf. Alles nicht so wirklich mein Fall, ich strebe viel mehr nach individuellen Erlebnissen.


Die ‘andere Dominikanische Republik’ befindet sich weit entfernt von den All-Inklusive-Resorts in Punta Cana: Sattgrüne Landschaften und tropische Faune grüßt auf diesem Bild aus Tubagua.

Kann denn das bevölkerungsreichste Land der Karibik all jenen Reisenden mit dem Anspruch auf individuelle Erlebnisse überhaupt gerecht werden? Gibt es vielleicht noch andere Formen des Tourismus, anstatt den typischen Gringo-Tourismus? Gibt es noch andere Zielgruppen als Familien mit Kindern, frisch vermählte Ehepaare und golfende Senioren, die in der Dominikanischen Republik eine tolle Zeit verbringen können?

Ich kann schon jetzt versprechen, dass die Dominikanische Republik sehr viele Alternativen dem zu erwartenden Massentourismus anbietet. Du glaubst mir nicht? Dann lies Dir die folgenden 7 Gründe für alternativen Tourismus in der Dominikanischen Republik durch und sei gespannt. Vielleicht wirst auch Du etwas überrascht sein, was alles in der Dominikanischen Republik so alles möglich ist.

Nächste Seite:
1 – Vogelbeobachtung in der Dominikanischen Republik

7 buenos ejemplos de turismo alternativo en República Dominicana

Dominican Republic, Español, Insider Report

Cuando se trata de la planificación de las próximas vacaciones, República Dominicana tal vez sea parte de la lista corta. Una pequeña isla en algún lugar del Caribe con palmeras y playas de una milla de largo. ¿No es ese el país donde también se encuentran todos los Resorts “Todo Incluido” en Punta Cana?.

Te mostraré 7 ejemplos de turismo alternativo en República Dominicana para que conozcan todas las posibilidades del país. Quizás averigües por qué el Ministerio de Turismo llama a su país como “República Dominicana lo tiene todo”.


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Todos esperamos que la República Dominicana sea un país con mucho sol, playas y gente con una mentalidad relajada. No puedo negar que muchos tienen esta imagen característica de la República Dominicana, ya que gracias al Turismo “Todo Incluido”, es una imagen constante de su turismo. En ese sentido, la imagen de un país caribeño colorido con música, danza, ron, aves tropicales y frutas exóticas es lo que el país puede ofrecer a todo visitante.

La República Dominicana es un paraíso verdadero para viajeros alternativos

Sin embargo, pasar las vacaciones en un resort todo incluido herméticamente cerrado, podría no ser de la preferencia de todos. Durante este tiempo en el país, he estado solo en dos ocasiones, por un par de noches, en Punta Cana y fue suficiente para mí del ‘turismo de masa’ y su servicio impersonalizado.

En mi opinion, el turismo todo incluido siempre me ha parecido un poco unas vacaciones supervisadas, en un entorno artificial, con horarios de alimentación organizados.

Personalmente, prefiero el tipo de viaje de aventura y realmente no necesito tener esta sobre oferta de servicios. Simplemente, me hace sentir inactivo e improductivo. Como lo recuerdo, los pocos movimientos diarios solo te hacen ganar peso e insolarte.


La ‘otra República Dominicana’ lejos de los Resorts Todo Incluido en Punta Cana: Paisaje exuberante y verde en Tubagua

Pero el país más poblado del Caribe tiene mucho más que ofrecer que las vacaciones estereotípicas para recién casados y golfistas seniors. Para mí, esto me hace muy curioso. ¿Qué tiene que ofrecer un destino turístico además de lo que ya espero?

Y la República Dominicana tiene muchas respuestas interesantes para turistas individuales que tienen curiosidad por explorar más allá de la oferta de consumo masivo. Tal vez te sorprendas de todas las emocionantes oportunidades para un viajero ambicioso que República Dominicana puede cumplir.

Siguiente página:
1 – Observación de aves en la República Dominicana

Sonnenuntergang bei Los Patos in der Dominikanischen Republik

Dominican Republic, German, Journal

Los Patos ist einer der meist besuchten Strände im Südwesten der Dominikanischen Republik. Aber nicht nur der Strand wird so genannt. Auch der kürzeste Fluss der Dominikanischen Republik trägt diesen ungewöhnlichen Namen und mündet in die Karibische See. Ich hatte die Gelegenheit, diesen Strand gegen Einbruch der Dunkelheit zu besuchen. Mir sind ein paar schöne Fotos und Videos mit dem Sonnenuntergang bei Las Patos in der Dominikanischen Republik gelungen.


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Wenn Du bereits meinen letzten Artikel über den vermeintlich kürzesten Fluss der Welt gelesen hast, dann bist Du bestens informiert. Falls nicht, so empfehle ich Dir den Artikel über den gleichnamigen Fluss zu lesen. Du wirst herausfinden, weshalb einige Dominikaner den Begriff ‘ein Bad im Fluss nehmen’ zu wörtlich nehmen und woher der Fluss seinen Namen zu verdanken hat.


Sonnenuntergang in der Karibik

Los Patos nennen die Dominikaner nicht nur ihren Fluss, sondern auch die gesamte kleine Ortschaft und den angrenzenden Strand. Falls Du Dich mit einem Handtuch flach auf den Boden legen wolltest um die Sonne zu genießen, so lass Dir Folgendes gesagt sein: Der Strand besteht wie die meisten Strände im Südwesten der Dominikanischen Republik nicht aus feinem Sand, sondern aus groben Kieselsteinen. Um den Strand so bequem wie möglich zu genießen und ein paar Stunden dort zu verweilen, empfiehlt sich ein Liegestuhl.

Nun kam ich relativ spät am Abend erst dort an. Zum Glück war es noch nicht zu spät, um einige Fotos aufzunehmen. Das folgende Video gibt einen ungefähren Eindruck davon, wie schön Sonnenuntergänge in der Karibik sein können. Und ob der Strand nun aus Sand oder Kieseln besteht, kann bei Dunkelheit auch niemand mehr erkennen, wenn Du auf dem Steg läufst.


18 Uhr

Das war um circa 18 Uhr. Eine halbe Stunde später hatte der Himmel die Sonne beinahe ganz verschluckt und den Horizont in orange-güldener Farbe verhüllt. Mit den Palmen im Hintergrund wurde ein wahrlich pittoresker Augenblick tropisch geschmückt.


Dominican Republic - Barahona - Playa Los Patos

Abendlicht

Gegen 18 Uhr war der Strandabschnitt beinahe menschenleer und es war der perfekte Moment für ein paar Urlaubsfotos.

@Playa Los Patos (Dominican Republic)

Baywatch

Sofern dieser Stuhl für Rettungsschwimmer und Bademeister gedacht sind, schauen sie während Ihrer Arbeitszeit in die falsche Richtung.


Nicht nur die zarten Pastelltöne am Himmelsrand oder die weite Aussicht am Strand machen einen Sonnenuntergang zu einem besonderen Erlebnis. Mir gefällt es, diesen Licht- und Farbwechsel minütlich spüren und festhalten zu können. Fünf Minuten Zeitunterschied können bei der Beobachtung viel ausmachen und eine Menge verändern.


Playa Los PatosPlaya Los Patos
Left: 6:25 PM
Right: 6:31 PM

18:30 Uhr

9 Monate später

Knapp neun Monate später habe ich dann erneut Los Patos besucht. Keine Angst, bei dieser berüchtigten Zeitperiode handelt es sich nur um einen reinen Zufall und keine Intention. Diesmal war ich allerdings nicht so spät dort, sondern ungefähr gegen 17 Uhr. Mit den besseren Lichtverhältnissen sieht der Strand gleich viel anders aus.


17 Uhr



Nun hat der Strand auch so seinen Reiz ohne Sonnenuntergang. Die Boote und Palmen geben Los Patos den typisch karibischen Flair auch bei Tageslicht.

Mir persönlich gefällt aber ein jeder Strand besser bei Sonnenuntergang. Ein Besuch am Strand ist immer schön, aber meistens gleich und austauschbar.


Playa Los Patos
Der hölzerne Steg symbolisiert den Boulevard von Playa Los Patos

Für mich wird der Besuch am Strand dann aufgewertet, wenn die Sonne untergeht und den Himmel in atemberaubenden Farben verhüllt. So wird aus einem ganz normalen Strandbesuch ein unvergessliches Erlebnis.



Is Los Patos in the Dominican Republic the shortest river in the world?

Dominican Republic, English, Journal

I heard a lot of people in the Dominican Republic talking, that Los Patos is the shortest river in the world. But is that really true or just a fishy story? The best I could do was to find it out myself and visit the place. And I was not only surprised to see (one of the smallest) rivers of the world, but also what all happens there during a normal evening in the week.


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Some short facts about a short river

‘Los Patos’ means translated from Spanish ‘The ducks’. Why did Dominicans call this tiny short river ‘The Ducks’? They did it because there were a lot of ducks swimming. Very creative and quaint name-giving.

Los Patos is 4 kilometers (2.5 miles) away from Paraíso and some 38 kilometers away from Barahona in the Southeast of the Dominican Republic. You’ll need definitely a car to get there. Going with public transport from Barahona is a real challenge for daredevils I would not recommend.


https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m14!1m8!1m3!1d3621.9344065238843!2d-71.18351668703377!3d17.959072224180566!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x8ebaf8ad40a06bf5%3A0x96acf33da7fe92d8!2sLos%20Patos!5e0!3m2!1sde!2sdo!4v1600480711078!5m2!1sde!2sdo


Depending on the tide, Los Patos in the Dominican Republic has a length of 61 meters (about 200 feet) the shortest river on the island. That’s a short introduction with some short facts. But there’s not much else to write about…but…Wait!

A river with only 61 meters in length? Is Los Patos in the Dominican Republic the smallest river in the world? Let’s find it out!

Where is the shortest river in the world?

When I wanted to find out about the shortest or smallest river in the world, I found much divergent information. Different websites seem to know about the shortest river in the world. The only problem is, that their answers differ and several rivers claim to be the shortest in the world. Usually, these types of official records are a matter of the Guinness World Records. Unfortunately, these guys seemed to stop listing that type of notable record for whatever reason:


Starting in 2006, the Guinness Book of World Records did not list a category for the shortest river.

naturalatlas.com

And until today, there is sort of wrangling going on between two US-rivers who claim to be the shortest river of the world. Sounds to me a lot of controversies for a simple accolade whose champion isn’t even able to hang it on the own wall.


The Roe River measures an average 201 feet in length.

nbcmontana.com

201 feet from the imperial system are 61 meters in the metric system. More or less the same length as Los Patos in the Dominican Republic!


Los Patos
Balneario Los Patos in Barahona. No sand, but pebbles at the beach. Is that the smallest river in the world?

Is Los Patos in the Dominican Republic the shortest river in the world?

My final answer is No, it isn’t. Los Patos in the Dominican Republic is not the shortest river in the world. There are five rivers in Europe which have a shorter length than Los Patos. Seems like, the shortest river of the world is Kuokanjoki in Finland with 3.5 meters (11.48 feet) which connects two lakes. Looks also quite funny in Google Maps, if you ask me. And if these 3.5 meters will be ever beaten, I’ll eat my hat!

What to do at Los Patos?

Well, after all the formalities it’s now time to give some insights and valuable content about the actual site. You probably clicked this article because you wanted to see also some photos and videos. I gladly show them to you and report what’s going on at Los Patos.

I arrived very late around 5 pm at Los Patos. Sun was already setting and it was getting dark. But not too late to take a fresh bath in the river. Some Dominicans kids took the term ‘taking a bath in the river’ a little bit too literal…



…and came with their whole bathing equipment while the parents were sitting at the same time in the plastic chairs drinking a cold beer.


Yes, cold beer! It was already time for cold beverages, as the day was already advanced. Before it was getting too dark, I still wanted to take some photos and record some videos. But from what exactly? No matter, if it is the shortest river in the country or of the world. There isn’t pretty much to do at Los Patos. It’s simply too short to offer some action. The best you can do is to sit your ass on a chair in the shallow waters and do the same as the Dominicans do. Nothing.


Loitering around


Drink a beer. Relax in the shade in a plastic chair. Let the river flow. Sit at the ‘Balneario Los Patos’ and enjoy the Caribbean. If you can. A lot of people are present in the evening and noisy Dominican music roared from the boom boxes to fill the whole area.



So I decided to walk a little away from the sound and waded in the fresh and clear water. I was curious where the shortest river ends. Little fishies are swimming inside of the shallow waters and even little ducklings follow their mama duck. I guess, that the Dominicans were right to call their river after the ducks.

But then I saw a pretty strange scene a few moments later and had to look twice to be sure.


@Los Patos in the Dominican Republic
Why are the two cars there in the river?

I saw two cars in the river. My first thought was, that these trucks were stuck in the uneven and slippery terrain and couldn’t drive any further. But I was wrong. The cars were on purpose parked there. To wash them.


A short walk in the smallest river of the Dominican Republic

Quite sad to observe, that people are washing their dirty cars in the river. In the end, Los Patos disembogues in the Caribbean Sea. Not only with freshwater, the freshwater from Los Patos is enriched also with all the shampoo from the spa visitors and lubricous dirt from the vehicles.

To not end this article with a sad memory of just another ecologic delinquency in the Dominican Republic, I’ll put next a photo of the beautiful sunset with damask rose hue.


Los Patos in Barahona
A very scenic Caribbean sunset @Los Patos in Barahona

Good news: Los Patos is not only called the smallest river in the Dominican Republic, but also the adjacent beach. That makes it easier to remember. I wrote another article about the following sunset with even more beautiful pictures at the beach. Check it out and let me know what you think about it!


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Dominican Republic 🇩🇴

Wo ist der kürzeste Fluss der Welt? In der Dominikanischen Republik?

Dominican Republic, German, Journal

Viele Dominikaner erzählten mir, dass der kürzeste Fluss der Welt in der Dominikanischen Republik sei. Aber ist das wirklich wahr oder nur karibisch gesponnenes Seemannsgarn? Wo ist der kürzeste Fluss der Welt? Ist es ‘Los Patos’ in der Dominikanischen Republik? Ich wollte es herauszufinden und habe das Flüsschen selber besucht. Und ich war nicht nur überrascht, einen winzig kleinen Fluss zu sehen. Sondern auch, was dort an einem normalen Abend während eines Wochentages dort alles passiert.


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Ein paar kurze Fakten über einen kurzen Fluss

‘Los Patos’ bedeutet aus dem Spanischen übersetzt ‘Die Enten’. Warum haben die Dominikaner diesen kurzen Fluss ‘Die Enten’ genannt? Weil in dem Süßwasser besonders viele Enten schwimmen. Eine sehr ausgefallene und originelle Namensgebung also.

Los Patos liegt 4 Kilometer im Süden von Paraíso und ungefähr 38 Kilometer von Barahona entfernt im Südwesten der Dominikanischen Republik. Du brauchst in jenem Fall einen Wagen, wenn Du dorthin reisen möchtest. Auf die öffentlichen Transportmittel für eine solch lange Strecke zu vertrauen, möchte ich nicht empfehlen.


https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m14!1m8!1m3!1d3621.9344065238843!2d-71.18351668703377!3d17.959072224180566!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x8ebaf8ad40a06bf5%3A0x96acf33da7fe92d8!2sLos%20Patos!5e0!3m2!1sde!2sdo!4v1600480711078!5m2!1sde!2sdo


Abhängig von den Gezeiten ist Los Patos mit 61 Metern der kürzeste Fluss in der Dominikanischen Republik. Das war es auch schon mit ein paar kurzen Informationen. Es gibt nicht viel mehr darüber zu berichten, als…Hey…Moment mal!

Ein Fluss mit nur 61 Metern Länge? Ist Los Patos in der Dominikanischen Republik auch der kürzeste Fluss der Welt? Das möchte ich nun herausfinden!

Wo ist der kürzeste Fluss der Welt?

Als ich mich über den kürzesten oder kleinsten Fluss der Welt informieren wollte, fand ich viele aussagekräftige Informationen. Verschiedene Websites scheinen über den kürzesten Fluss der Welt Bescheid zu wissen. Das einzige Problem ist, dass ihre aussagekräftigen Informationen unterschiedlich sind. Gleich mehrere Flüsse behaupten, die kürzesten der Welt zu sein. Normalerweise gehören diese offiziellen Aufzeichnungen ins Guinness-Buch der Rekorde. Leider scheinen sich die Jungs aus irgendeinem Grund nicht mehr um den kürzesten Fluss der Welt kümmern zu wollen:


Starting in 2006, the Guinness Book of World Records did not list a category for shortest river.

naturalatlas.com

Und weil es diesen offiziellen Rekord mit aktuellen Auszeichnungen nicht mehr gibt, ist ein wahres Kompetenzgerangel um den kürzesten Fluss der Welt entstanden. Gleich zwei Flüsse in den Vereinigten Staaten streiten sich seit mehreren Jahren um diesen Titel, als gäbe es zur Zeit nichts Wichtigeres auf der Welt.

Wirklich seltsam. Denn der Fluss ist bestimmt nicht stolz darauf, der kürzeste seiner Art zu sein und kann auch diese Auszeichnung nicht an seine eigene Wand hängen.


The Roe River measures an average 201 feet in length.

nbcmontana.com

201 Fuß aus dem Reichssystem bedeuten umgerechnet 61 Meter im metrischen System. Das ist ungefähr die selbe Länge wie Los Patos in der Dominikanischen Republik!


Los Patos
Balneario Los Patos in Barahona. Kein Sand, aber Kieselsteine am Strand. Ist das der kleinste Fluss der Welt?

Ist Los Patos in der Dominikanischen Republik der kürzeste Fluss der Welt?

Die endgültige Antwort lautet: “Nein, ist es nicht.” Los Patos in der Dominikanischen Republik ist nicht der kürzeste Fluss der Welt. Es gibt alleine in Europa bereits 5 Flüsse, die eine kürzere Länge als Los Patos. Sieht also ganz danach aus, als das der Kuokanjoki in Finnland mit 3,5 Metern der kürzeste Fluss der Welt ist. Er verbindet zwei angrenzende Flüsse miteinander. Sieht auch ziemlich lustig auf Google Maps aus. Und falls diese 3,5 Meter jemals unterboten werden, dann fresse ich einen Besen samt Putzfrau!

Los Patos in der Dominikanischen Republik

Nachdem also all die Formalitäten geklärt wurden, möchte ich mich dem Fluss in der Dominikanischen Republik widmen. Wahrscheinlich hast Du viel eher den Artikel angeklickt, um Fotos und Videos von dem kurzen Fluss in der Dominikanischen Republik zu sehen.

Ich kam relativ spät erst um 17 Uhr abends dort an. Zwar war es rein von den Temperaturen betrachtet wesentlich angenehmer, allerdings setzte schon der Sonnenuntergang ein. Es war aber noch nicht zu spät, um ein kühles Bad im Fluss zu nehmen. Einige Dominikanische Kinder nahmen das ‘Bad im Fluss nehmen’ zu wörtlich…



und nahmen direkt ihr gesamtes Badezubehör ins Wasser mit, während die Eltern gleichzeitig auf den Plastikstühlen ein kühles Bier genossen.


Ja, kühles Bier! Es war schon Zeit für kalte Getränke, da der Tag bereits fortgeschritten war. Bevor es zu dunkel wurde, wollte ich noch ein paar Fotos machen und Videos aufnehmen. Aber wovon genau? Egal ob es der kürzeste Fluss des Landes oder der Welt ist. In Los Patos gibt es nicht allzu viel tun. Das Beste, was ich tun konnte, war auf einem Stuhl im seichten Wasser zu sitzen und dasselbe zu tun wie die Dominikaner. Nämlich gar nichts.


Professionelles Herumlungern


Trink ein Bier. Entspannen Dich im Schatten in einem Plastikstuhl. Lass den Fluss fließen. Setzen Dich ins ‘Balneario Los Patos’ und genieß die Karibik. Wenn du kannst. Abends sind viele Leute anwesend und lärmende dominikanische Musik dröhnte aus den Beschallungsmaschinen, damit auch die Nachbarorte mithören konnten.



Also beschloss ich, mich ein wenig von der Lärmverschmutzung zu entfernen und watete im frischen und klaren Wasser. Ich war neugierig, wo genau der kürzeste Fluss endet. Kleine Fische schwammen im flachen Wasser und sogar kleine Entenküken folgen ihrer Entenmutter. Ich denke, die Dominikaner hatten Recht, ihren Fluss nach den Enten zu taufen.

Dann sah ich allerdings eine recht seltsame Szene einige Momente später und musste gleich zweimal hinschauen, um auch ganz sicher zu sein.


@Los Patos in the Dominican Republic
Warum sind dort zwei Autos im Wasser?

Ich sah zwei Autos im Fluss. Mein erster Gedanke war, dass diese Autos im unebenen und rutschigen Gelände stecken geblieben sind und nicht weiter fahren konnten. Aber ich habe mich getäuscht. Die Autos wurden absichtlich dort geparkt. Um sie zu waschen.


Ein kurzer Spaziergang im kleinsten Fluss der Dominikanischen Republik

Sehr traurig zu beobachten, dass die Leute ihre schmutzigen Autos im Fluss waschen. Am Ende mündet Los Patos im Karibischen Meer. Das Süßwasser aus Los Patos wird nicht nur mit frischem Wasser angereichert, sondern auch mit dem gesamten Shampoo der Spa-Besucher und dem Schmierschmutz und Öl der Fahrzeuge.

Um diesen Artikel nicht mit einer traurigen Erinnerung an ein weiteres ökologisches Vergehen in der Dominikanischen Republik zu beenden, werde ich als nächstes ein Foto des wunderschönen Sonnenuntergangs mit einem rosaroten Farbton zeigen.


Los Patos in Barahona
Einer dieser typischen karibischen Sonnenuntergänge @Los Patos in Barahona

Gute Nachrichten: Los Patos wird nicht nur der kleinster Fluss der Dominikanischen Republik bezeichnet, sondern auch der angrenzende Strand. Deshalb habe ich noch einen kleinen weiteren Artikel über den darauf folgenden Sonnenuntergang geschrieben, um inhaltlich zu trennen und noch schönere Bilder vom Strand hochzuladen. Schau es Dir mal an und lass mich wissen, ob Dir die Bilder gefallen haben!


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Dominikanische Republik 🇩🇴

A road trip between the highest mountains of the Dominican Republic

Dominican Republic, English, Insider Report, Journal

After all the theory about the traffic and road conditions in the Dominican Republic, it was finally time again for a road trip in the mountains. I was traveling on a risky route between Constanza and Padre Las Casas. In the middle of the two highest mountain slopes of the Dominican Republic. What an adventure! It was a real challenge, but seeing the beautiful landscapes in the Dominican mountains was just worth it.

Approximate reading time: 8 minutes

In this article, you will find out why you shouldn’t always rely on Google Maps and why you should allow an hour or two additional time buffers during such a trip.


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Recommended reads: Traffic in the Dominican Republic

I’ve written a lot in the past few weeks about the traffic and road conditions in the Dominican Republic. Perhaps these four articles will help you to plan your vacations when you are considering a road trip through the Dominican Republic. Have a look, it’s about these following four articles:


How I prepared this trip to the Dominican highlands

It is fun to get into the car and just pound off. Without a detailed planning for your route, you’re pretty much smitten. Especially with all of these trips through the highlands and the wild nature, there are some things to consider and plan before you blast off.

Don’t trust Google Maps blindly

What I was particularly able to learn during this trip is not to rely on Google Maps. At least not when it comes to the estimated travel time. In this case, more than 2.5 hours of driving time should be planned for 62 kilometers. It’s suspiciously slow for so few kilometers. However, it goes up to 1,200 meters above sea level and the route leads through a mountain pass between the highest two mountains in the Dominican Republic.

The route from Constanza to Padre Las Casas took me between Alto de la Bandera and Pico Duarte.


https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m28!1m12!1m3!1d255396.54710881924!2d-70.96330738357811!3d18.873809089740387!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!4m13!3e0!4m5!1s0x8eb0158d840606af%3A0xa21449b48105c4a3!2sConstanza%2041000!3m2!1d18.9114821!2d-70.7376623!4m5!1s0x8eb071b8595c34a3%3A0x49ff4eae70140919!2sPadre%20Las%20Casas!3m2!1d18.733629!2d-70.9398192!5e0!3m2!1sen!2sdo!4v1600350492610!5m2!1sen!2sdo


Overall, the trip took almost twice the estimated time. Of course, a few pee breaks and stops for photos included. But even with this half-hour tolerance in the time calculation, Google Maps has quite miscalculated. Because even the best route system cannot know what kind of complicated route conditions and tight hairpin bends can slow down the speed of travel.

Equip yourself in good time with what is necessary

Your provisions and enough water are essential during your journey on this route. You will drive under the hot sun for several hours and push the AC in the car to its limits. Take enough drinks with you and hydrate regularly with water while driving. Don’t underestimate the heat in the Dominican Republic.

The same goes for gasoline. Of course, you shouldn’t drink that (😅) but you should have enough in your tank. The best thing to do is to fill up the gas in Constanza. You will be on the safe side, because there are no more gas stations up in the mountains. And the constant driving in the mountains swallows a lot of fuel.

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Consider the estimated driving time and include time buffers

Google Maps has miscalculated the time in a colossal way and 2.5 hours became almost 5 hours. However, Google Maps cannot know, it can only estimate.

Whenever you follow a vague estimate, plan at least an hour more as a time buffer. Something can always happen. A herd of cows can block the road, you might want to take a longer break or stop every few miles for a photo.

And in times of Covid-19 and imposed curfews, there is additional pressure due to a limited time window. You are only allowed to be on the streets up to a certain hour before traffic controls begin. That was very challenging for me, especially in 2020, and limited my travel adventures by car, very much. Especially on the weekends, when the curfew started at 5pm.

However, it is much more important to have reached the desired destination by the time it gets dark. When the sun is low and setting, driving a car is very challenging anyhow. In the mountains, the light conditions deteriorate much earlier and the routes are more difficult to follow.

When it is dark, the utmost caution is required while driving. In the mountains, driving at night can be life-threatening. There are nowhere street lights installed and I would not advise anyone to take the risk to drive in the dark. For this reason, it makes sense to leave the mountains behind you as early as possible and feel the asphalt roads under your wheels again by daylight.

Expect ‘Carretera Constanza – Guayabal’ as a rocky and uncomfortable road

You need a fit car with good working tires for the way from Constanza to Padre Las Casas. Driving the ‘Carretera Constanza – Guayabal’ is challenging. An SUV with all-wheel drive is recommended for such a slope. The road conditions are so bad that it cannot be even called a road.


Is it dangerous to drive in the Dominican Republic?
How are the road conditions in the Dominican Republic?

As soon as you have left Constanza with the car towards the mountains, the asphalt ends. The street begins to become a narrow path. You are literally wandering over hill and dale, sometimes even through flowing streams. In the heavy rainy season, this route is impossible to go by car. You should remind that before starting your journey.


Carretera Guayabal
Drive carefully AND slowly. You need to be aware of the possible dangers that could happen behind the cliff

Many places are barely wide enough for a second vehicle. The few trucks, cars, motorbikes or horses on the way have to maneuver so that you can pass safely with your own car. There are an extremely large number of hairpin bends and steep climbs to cope with your set of wheels.

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Beautiful landscapes in the Dominican mountains are worth the hassle

The very first thing you see when you leave Constanza, however, is your hair again. On the outskirts of Constanza, the Dominicans cleared the mountain slopes in order to place a wild garbage dump. Because of hot temperatures and the strong sunlight, the garbage ignites and leaves smoke and offensive smell.



But after you have left this unpleasant part behind you, you will be rewarded. You can expect pure nature and beautiful mountain landscapes.

On this route you are between the highest mountain slopes in the entire Caribbean. If you ignore the dusty gravel roads, you are surrounded by a blooming fauna that you could never have imagined to be so green. In many places in the Dominican Republic, the tropical fauna has been deforested to plant agricultural monocultures such as avocado trees. Within this area you can still see the Caribbean in its full bloom. This is roughly how it looked all over the island before the natural landscapes were exploited:


Beautiful landscapes in the Dominican Republic

The special thing about this trip was being over 3,300 feet above sea level. Completely absurd to believe that these lush and green landscapes are actually belonging to the Caribbean. And yet this natural characteristic is also part of the geographic diverse Dominican Republic.

These mountains are so high and the clouds hang so low that you can almost smell them. And if a huge cloud tries to make it over the mountains as well, the entire valley suddenly darkens.


Mountains in the Dominican Republic
If you are in the Dominican mountains, you can almost touch the sky and smell the clouds.

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Nevertheless, I was happy when I was able to leave this challenging route in the mountains behind me. As beautiful as the view in the pictures was, I could hardly really enjoy it.

It was too dangerous to let your eyes wander for a few moments and look lost in thoughts into the mountainous area. Not paying attention for a moment can be dangerous on such a (off-)road. Therefore, it is better to have a lot of small breaks in order to be able to take photos and enjoy the landscape instead of doing it while driving.


Lush green landscapes and pastures define the Dominican hills near Guayabal

Speaking of dangerous: Pretty much towards the end of the journey through the mountainous landscapes, after more or less 75% of the section, the brakes failed when going downhill. I could only let the car roll out and maneuver with the handbrake until the car came to a standstill at some point. Quite a challenge!


At some point the cart overheated and the brakes no longer worked downhill. The best solution: open the bonnet and let it cool down before continuing your drive.

At some point the brakes ran hot and stopped working. This usually happens on trips that go downhill for a long period of time. Frequent braking will eventually make the iron glow. In that case, you should try to stop the car immediately, secure it with the handbrake and let it cool down for a few minutes before continuing.

So you can certainly imagine that I was relatively happy when I arrived. Everything went well and I made it safely to my destination. 5 hours of intensive car drive with maximum concentration with failing brakes driving downhill may not be the right hobby for everyone. I thought it was great!

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Dominican Republic 🇩🇴

Ein Road Trip zwischen den beiden höchsten Bergen der Dominikanischen Republik

Dominican Republic, German, Insider Report

Es wurde nach all der Theorie über den Verkehr und die Straßenverhältnisse in der Dominikanischen Republik endlich mal wieder Zeit für einen halsbrecherisches Abenteuer in den Bergen. Ich war unterwegs auf einer kärglichen Route zwischen Constanza und Padre Las Casas. Ein Road Trip zwischen den beiden höchsten Bergen der Dominikanischen Republik. Es war eine wahre Herausforderung, aber die wunderschönen Landschaften in den Bergen zu sehen waren es einfach wert.

Ungefähre Lesezeit: 8 Minuten

Warum Du Dich nicht immer auf Google Maps verlassen solltest und wieso vielleicht ein bis zwei Stündchen zusätzlicher Zeitpuffer während einer solchen Reise eingeplant werden sollte, erfährst Du in diesem Artikel.


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Leseempfehlungen:

Ich habe in den letzten Wochen eine Menge über den Verkehr und die Straßenverhältnisse in der Dominikanischen Republik geschrieben. Vielleicht helfen Dir diese vier Artikel bei der Urlaubsplanung weiter, wenn Du eine Rundreise in der Dominikanischen Republik planst. Schau mal rein, es geht um die folgenden vier Artikel:


Wie ich mich für diese Reise vorbereitet habe

So sehr es Spaß macht, sich ins Auto zu setzen und einfach loszubrettern. Ohne eine detaillierte Planung der Route bist Du ziemlich aufgeschmissen. Speziell bei diesen Fahrten durch das Gelände und die wilde Natur gibt es das eine oder andere zu beachten und zu planen.

Nicht immer auf Google Maps vertrauen

Was ich besonders lernen durfte während dieses Trips, ist sich nicht auf Google Maps zu verlassen. Zumindest nicht, was die geschätzte Reisezeit angeht. In diesem Fall sollten für 62 Kilometer mehr als 2,5 Stunden Fahrtzeit geplant werden. Das ist schon verdächtig langsam für so wenige Kilometer. Allerdings geht es rauf auf 1.200 Meter über dem Meeresspiegel und die Strecke führt durch einen Gebirgspass zwischen den beiden höchsten Gebirgen der Dominikanischen Republik.

Die Route brachte mich zwischen Alto de la Bandera und Pico Duarte hindurch.


https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m28!1m12!1m3!1d255396.54710881924!2d-70.96330738357811!3d18.873809089740387!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!4m13!3e0!4m5!1s0x8eb0158d840606af%3A0xa21449b48105c4a3!2sConstanza%2041000!3m2!1d18.9114821!2d-70.7376623!4m5!1s0x8eb071b8595c34a3%3A0x49ff4eae70140919!2sPadre%20Las%20Casas!3m2!1d18.733629!2d-70.9398192!5e0!3m2!1sen!2sdo!4v1600350492610!5m2!1sen!2sdo


Insgesamt dauerte die Fahrt allerdings fast das doppelte der veranschlagten Zeit. Natürlich ein paar Pinkelpausen und Stopps für Fotos mit einberechnet. Aber selbst mit dieser halben Stunde Toleranzabzug in der Zeitberechnung hat sich Google Maps ziemlich verschätzt. Denn auch das beste Routensystem kann nicht wissen, was für komplizierte Streckenverhältnisse und enge Haarnadelkurven die Fahrtgeschwindigkeit verlangsamen können.

Rechtzeitig ausrüsten

Unverzichtbar während der Reise auf dieser Strecke ist Dein Proviant und genügend Wasser. Ich bin mehrere Stunden unter der heißen Sonne fahren und habe die Klimaanlage im Auto an ihre Grenzen gebracht. Ausreichend Flüssigkeit mitzunehmen und regelmäßig Wasser während der Fahrt trinken ist ein absolutes MUSS.

Gleiches gilt für Benzin. Das sollst Du natürlich nicht trinken, aber in ausreichendem Maße in Deinem Tank vorrätig haben. Am besten ist, noch in Constanza vollzutanken. Damit bist Du auf der sicheren Seite, denn droben in den Bergen gibt es keine Tankstellen mehr. Und das ständige Anfahren in den Bergen schluckt eine Menge Sprit.

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Fahrtzeit beachten und Zeitpuffer einbauen

Nun hat sich Google Maps natürlich bei der Zeitangabe verschätzt und aus 2,5 Stunden wurden knappe 5 Stunden. Google Maps kann aber nicht wissen, sondern nur schätzen. Wann immer Du einer vagen Schätzung folgst, plane in der Dominikanischen Republik mindestens ein Stündchen hintenraus ein. Es kann immer etwas geschehen. Eine Kuhherde kann die Straße blockieren, Du möchtest eventuell mal ein längeres Päuschen machen oder hältst alle paar Kilometer mal für ein Foto an.

Und in Zeiten von Covid-19 und verhängten Ausgangssperren herrscht noch ein zusätzlicher Druck durch ein eingeschränktes Zeitfenster. Du darfst nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit X auf den Straßen sein, bevor die Kontrollen beginnen. Das hat mir insbesondere im Jahr 2020 sehr herausgefordert und die Reiseabenteuer mit dem Auto insbesondere an den Wochenenden sehr eingeschränkt.


Carretera Guayabal
Wenn Du in der Dominikanischen Republik offroad fährst, hoffst Du auf keinen Gegenverkehr bei den engen Pfaden.

Viel wichtiger ist aber, bei Einbruch der Dunkelheit schon am gewünschten Ziel angekommen zu sein. Wenn die Sonne tief steht und sinkt, ist die Fahrt sehr herausfordernd. In den Bergen kommt noch hinzu, dass die Lichtverhältnisse sich viel früher verschlechtern und die Strecke schwieriger abzuschätzen ist.

Wenn es dann dunkel ist, ist allerhöchste Vorsicht geboten. In den Bergen kann die Fahrt bei Einbruch der Dunkelheit lebensgefährlich sein. Es gibt nirgendwo eine Straßenbeleuchtung und das Risiko ohne Tageslicht zu fahren möchte ich niemandem anraten. Aus diesem Grunde macht es Sinn, so früh wie möglich die Berge hinter sich zu lassen und wieder asphaltierte Straßen unter den Rädern zu spüren.

Ein steiniger und unbequemer Weg

Du benötigst für den Weg von Constanza nach Padre Las Casas ein fitten Wagen mit frischen Reifen. Auch die Bremsen sollten funktionieren und geprüft worden sein. Es empfiehlt sich für eine derartige Piste ein SUV mit Allradantrieb. Oder gleich ein Motocross. Die Straßenverhältnisse sind so schlecht, dass gar nicht von einer Straße die Rede sein kann.


Carretera Constanza - Guayabal
Die einzige Straßenverbindung zwischen Constanza und Padre las Casas führt durch die Dominikanische Berge.

Sobald Du Constanza mit dem Wagen in Richtung Berge verlassen hast, hört auch schon der Asphalt auf. Der Weg beginnt, ein Pfad zu werden. Es geht buchstäblich über Stock und Stein, teilweise sogar durch fließende Bäche. In einer starken Regenperiode ist diese Route unmöglich mit dem Auto zu bestreiten. Das solltest Du Dir vor Antritt der Fahrt noch einmal ins Gewissen rufen.


Besser langsam und vorsichtig fahren. Es sei denn, Du bist neugierig, was Dich hinter der Klippe erwartet.

Viele Stellen sind kaum breit genug für ein zweites Auto. Die wenigen LKW, Autos, Motorräder oder Pferde auf dem Weg müssen rangieren, damit alle Verkehrsteilnehmer ungefährlich passieren können. Es gibt extrem viele Haarnadelkurven und steile Anstiege mit dem fahrbaren Untersatz zu bewältigen, die Deine volle Konzentration abverlangen.

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Wunderschöne Berglandschaften in Dominikanischen Republik Bergen sind es wert

Das allererste, was Du beim Verlassen von Constanza siehst, ist allerdings mal wieder zum Haare raufen. Am Ortsausgang von Constanza haben die Dominikaner die Berghänge gerodet, um eine wilde Müllkippe zu platzieren. Dort entzündet sich bei den heißen Temperaturen und starkem Sonnenlicht der Müll und qualmt und pestet vor sich hin.



Nachdem Du aber diesen unschönen Teil hinter Dir gelassen hast, wirst Du belohnt. Dich erwartet Natur Pur und wunderschöne Berglandschaften.

Du befindest Dich auf dieser Route zwischen den höchsten Berghängen der gesamten Karibik. Wenn Du von den staubigen Schotterpisten einmal absiehst, bist Du umgeben von einer blühenden Fauna, die Du Dir niemals so grün hättest vorstellen können. An vielen Orten der Dominikanischen Republik wurde die tropische Fauna abgeholzt, um für landwirtschaftliche Monokulturen wie Avocadobäume zu pflanzen. Innerhalb dieses Landstrichs kannst Du noch die Karibik in seiner vollen Blüte betrachten. So sah es ungefähr mal auf der ganzen Insel aus, bevor die natürlichen Landschaften ausgebeutet wurden:


Hier siehst Du die Dominikanische Republik aus 1.200 Höhenmetern

Das besondere an diesem Trip war, in über 1.000 Metern über dem Meeresspiegel zu sein. Völlig abwegig daran zu glauben, dass es sich bei diesen üppig grünen Landschaften tatsächlich um die Karibik handelt. Doch gehört auch dieses kaum zu erwartende landschaftliche Merkmal zu der geographisch vielseitigen Dominikanischen Republik.

Die Berge sind so hoch und die Wolken hängen so tief, dass Du sie fast riechen kannst. Und wenn eine riesige Wolke mal ‘nicht hinter’m Berg hält’, dann verdunkelt sich schlagartig das gesamte Tal.


Mountains in the Dominican Republic
Und plötzlich wurde es wegen der zu niedrigen Wolken dunkel

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Ich war dennoch froh, als ich diese herausfordernde Strecke in den Bergen hinter mir lassen konnte. So schön die Aussicht auf den Bildern auch war, richtig genießen konnte ich sie kaum.

Zu gefährlich war es, den Blick für ein paar Momente mal vom Pfad abschweifen zu lassen und gedankenversunken ins Gebirge zu schauen. Einmal kurz nicht aufgepasst kann bei solch einer Wegstrecke saugefährlich werden. Deshalb bieten sich lieber viele kleine Pausen an, um ausgiebig Fotos schießen zu können.


Saftig grüne Landschaften und Weiden bestimmen die dominikanischen Anhöhen in der Nähe von Guayabal

Apropos gefährlich: Ziemlich gegen Ende der Fahrt durch die Berglandschaft, so ungefähr nach 75% des Abschnitts, haben bergab die Bremsen versagt. Ich konnte nur noch den Wagen ausrollen lassen und mit der Handbremse manövrieren, bis das Auto irgendwann mal zum Stillstand gekommen ist.


Irgendwann überhitzte die Karre und die Bremsen funktionierten bergab nicht mehr. Beste Lösung: Motorhaube aufmachen und abkühlen lassen, bevor weitergefahren wird.

Irgendwann liefen die Bremsen heiß und funktionieren nicht mehr. Das geschieht meist bei Fahrten, bei denen es über einen längeren Zeitraum bergab geht. Häufig in den Kurven bremsen lässt irgendwann das Eisen glühen. In dem Falle solltest Du sofort den Wagen versuchen anzuhalten, mit der Handbremse sichern und für ein paar Minuten abkühlen lassen bevor Du weiter fährst.

So kannst Du Dir sicherlich vorstellen, dass ich relativ froh bei der Ankunft war. Alles ist gut gegangen und ich bin sicher an mein Ziel gekommen. 5 Stunden intensive Autofahrt bei höchster Konzentration über Stock und Stein bei bergab versagenden Bremsen mag nicht jedermanns Sache sein. Ich fand’s klasse!

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Dominikanische Republik 🇩🇴

Peculiarities of the daily Dominican street traffic

Dominican Republic, German, Reiseberichte, Reiseplanung

In the past few weeks I have written several articles about the daily madness on the Dominican streets. If you want to get around in Dominican road traffic, you really have to expect everything at all times. Sometimes a horde of wild cows skulks along the road, then the streets flood in no time after half an hour of rain and in other scenarios a tipsy biking ghost driver rattles through the area with a bottle of hard liquor in his hand. Action is always guaranteed in the Dominican Republic.


Möchtest Du diesen Artikel auf Deutsch lesen? 🇩🇪


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Now, not all travelers want to take on have these risks while on vacation. It is much more convenient to let others drive. But is it really safer? Cheaper? More quickly? More reliable? In this article I would like to describe how a traveler can best move around the Dominican Republic without having to drive. And what strange peculiarities Dominican road traffic has to offer.

Major cities in the Dominican Republic lure travelers with many historical and cultural sights as well as with culinary specialties. Since the interesting city centers are usually within walking distance, you don’t need a rental car for these days and can explore the cities in other ways.


Museo de las Casas Reales in Santo Domingo
Die koloniale Altstadt von Santo Domingo lässt sich am besten zu Fuß erkunden


Because the country has become famous for mass tourism, there are many national travel destinations outside of the hermetically sealed all-inclusive resorts in Punta Cana that are less known and seldom traveled. All of these exciting places are scattered across the island and are worth a visit. If you want to see the most beautiful areas with the most exciting travel destinations, then you should spend around 10-18 days for the whole experience. But that is hardly possible without a ride.

The safest option: A private chauffeur

The safest option would of course be a private chauffeur takes over the nerve-wracking task. So you would be fine yourself and can relax comfortably on the back seat. You don’t have to worry about anything and let yourself be driven through the Caribbean. The driver has local knowledge or even knows the entire route – and if not, the navigation system often helps with the winding architectural masterpieces in the Dominican Republic.

However, most of the drivers of these driving services lack language skills. If you don’t speak Spanish (and Dominican Spanish is the purest gibberish among Latin American dialects), the driver will usually not be able to offer you any understandable English. The job as a driver in the Dominican Republic does not require any foreign language skills and you have a very rudimentary command of English.

A private driver has many advantages and is of course only really possible with a few holiday budgets and at some point it is quite expensive.

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The tourist option: Inner-city rental companies

Or simply experience ‘Slow Tourism’ live and in color and check out everything. Most cities in the Dominican Republic have some private ‘Rent-A’ agencies where bicycles, scooters or other means of transport can be rented cheaply per hour. For a small surcharge, you can of course take a guided tour to learn as much as possible about the sights.




For ecologically conscious travelers it should be said that the most modern electronic means of transport are already available in many cities. Of course, it looks a bit stupid with the helmet on if on the other hand not even any motorcyclist with the requirement to wear a helmet. But better safe than sorry.

Like that you’ll experience a lot more of the daily happenings on the Dominican streets and see things with different eyes. And some city centers, like the one in Puerto Plata in the pictures above, are definitely worth a visit!


The most rumbly option: Guaguas in the Dominican Republic

As in many other Latin American countries, there is also the possibility of a bus transport. In the Dominican Republic they are called ‘Guaguas’. These are Dominican bus operators who offer short and long transport routes.

Imagine some kind of shared taxis that are similar to a regular bus service that cover the same routes day in and day out. Mostly equipped with a loud roaring brute on the sliding door to recruit new passengers. These minibuses have up to eight seats on board. But don’t be surprised if twice the number of passengers squeeze in there. Those who cannot find a seat stand or kneel while driving.

Every bus in the Dominican Republic is a Guagua. Both urban and long distance buses. I also used the Guaguas a few times to get around the cities of the Dominican Republic. For these purposes, the buses are of course larger than the rocking tin cans on the urban asphalt.



However, the service around these bus trips is a disaster, information about routes, prices and timetables are difficult to understand or not transparent at all and a lot of time is lost on the creeping journey. I would only recommend traveling by Guaguas for long distances in the Dominican Republic to all those individual tourists who have a limited budget and still want to experience an authentic adventure.

Why are the Dominican buses called Guagua in Spanish?

I also asked myself where this extraordinary and infantile name came from. Of course, this strange word doesn’t have its origin in the Dominican Republic, but is one of the many misinterpretations by Latinos. In this example, ‘Guagua’ is said to have originated in Cuba as a new word.

The former transporting vehicles were simply called ‘wagon’ in antique English. Unfortunately, the Cubans could not pronounce this word correctly and so ‘Guagón’ was interpreted for this ancient means of transport. Cuba is not far away and a neighboring island in the Caribbean. Of course, at some point the term spilled over to the Dominican Republic.


An antique guagon. Back then, people had a lot more legroom than in the Guaguas today.


A few generations later, all you heard was ‘guagua’. I’m curious to see how the bus as a means of transport will develop phonetically in the future. And from the perspective of passenger safety.

Here is a quote about the public buses in Santo Domingo:


Urban public transport in Greater Santo Domingo is one of the worst in Latin America and can only be compared to some of the poorest countries in Africa. Chaos predominates in the streets and logjams in avenues because of the large number of private cars; Public transport is mostly carried out on buses and cars in unsuitable conditions.”

Public Transport and Urban Mobility in Greater Santo Domingo: Challenges of a Social Policy for Inclusion and Equity (2017)


If you want to escape these uncomfortable conditions, you can try private chauffeur services. For short trips within cities, there have also been transport services such as UBER in the Dominican Republic already for a couple of years.

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UBER in the Dominican Republic

For day trips I would not recommend renting a car from a local provider. Round trips with rental cars are only worthwhile from a cost perspective after several days of rental. And who wants to sign a tricky contract in twisted technical Spanish while on vacation?

For this purpose it makes a lot more sense to either join a guided group tour or hire a private driver for a day. And online intermediaries such as Uber and Cabify are also expanding their services in many Dominican cities and regions and are simplifying this idea.

However, I had already had some strange experiences in Santo Domingo with UBER:




I can assure you that I have not manipulated these screenshots with Photoshop. The UBER driver drove these zigzag courses through the streets with me on board. Please do not ask any questions about how something like this can even be possible. Unfortunately I have no answer to that.

However, one of the clear advantages is the price per ride for the city trip. You can also pay electronically before you start your journey and you won’t be ripped off by a windy taxi driver. In contrast to trips with UBER in Europe or the United States, the prices in the Dominican Republic are much lower thanks to the higher availabilities of the driving services.

These passenger transport services (like all other delivery services) in cities are a big disadvantage for the entire traffic flow. Anyone can register to these apps as a supplier or chauffeur and as a traveler you contribute of course to the urban congestion of the streets. Not to forget air pollution, noise, etc. But these driving services are much more suitable for day trips in the cities anyway.

The most uncomfortable option: Carro Público

In a previous article I described motorcyclists in the Dominican Republic as ‘ticking time bombs’ on the road, but there is another mode of transport that has a similar bang.

In addition to motorcyclists, the ‘Carros Públicos’ are one of the worst and most criminal species that roam on Dominican streets day in and day out.

What does the word Carro Público mean?

This time it’s a little easier to translate. A Latino has not misheard or misinterpreted an English term, nor has a term been defaced beyond recognition.

A Carro Público means “public car” in English. The term is less about the provider, it is not financed from public funds. Much more, the services of a Carro Público are offered to the public.

That, in turn, can be taken literally. The load on these cars is so strained that almost the entire public is accommodated in them. But it’s not a taxi either. You don’t call Carros Públicos, these vehicles drive the same route up and down the whole day in search of passengers. Of course, this always happens on the side of the sidewalk, where passengers can be better forklifted. It is not uncommon for this to create a bitter competition and dangerous traffic scenarios at the expense of other road users.

They stop everywhere and let people get on and off where it seems to be best. This creates a dangerous domino effect to the rear if all other participants in traffic also have to brake or swerve abruptly. Not for the faint of heart – Use of such transportation for travelers is at your own risk. And only recommended for adrenaline junkies who really have nothing to lose!

Carros Públicos are the ancient precursors of privatized buses in road transport – only as a car. However, same level of density and discomfort.




These ‘Carros Públicos’ aim for maximum yield with the least possible comfort and safety for the passenger. It can happen that up to 10 passengers squeeze into a single car because they all want to drive in the same direction and want to spend the least fare possible.

The only reason why this outdated form of transport still wobbles through the Dominican streets is the long tradition of the Carros Públicos. They have a very strong and influential union and they have literally been there forever. Before there was a similar service with even larger vehicles for transportation, these cars were already rolling through the streets of Santo Domingo.

It is therefore a very complicated undertaking to be able to simply cut away this traditional profession for the common good and road safety. As soon as there is any effort to reduce the radius of these rolling hearses by politics and government, there are protests and blockades. And the drivers of the Carros Públicos react just as indignantly and roughly outside their cockpit as they do while driving.

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The most life-threatening variant: Motoconchos

Motorcyclists also transport passengers through the streets. If you are not afraid of anything, you can take a ride in a so-called ‘Motoconcho’ in a busy city. You will sit in the back seat of the motorcycle and be driven around for a ridiculous low price.

In my last article I wrote that motorcyclists are responsible for 67% of all road accidents in the Dominican Republic. Motoconchos play their part and behave just as ruthlessly and aggressively as all other motorcyclists on the island.

However, they are real devils. Motoconchos are often hired for very ordinary transport purposes. Whenever any item for the household needs to be transported, motoconchos are the cheaper choice compared to other providers.


This splendid specimen of a Motoconcho driver transports four gas tanks and comfortably smokes a cigarette at the same time


Overtaking on the right, pushing other road users aside and constantly coercing and using even the smallest gap at a red light for your own benefit… Motoconchos do pretty much anything that is not allowed on the road. But who cares about the traffic rules in the Dominican Republic?

And why this extraordinary name? Why do the Dominicans call their two-wheeled vehicles ‘motoconchos’?

What means Motoconcho in English

Similar to the ‘Guagua’ before, the ‘Motoconcho’ is a term that does not appear in all Spanish vocabularies. In this case it is exclusively Dominican slang.

Translated from Spanish, ‘concho’ means shell. A word that we all associate with a very robust and protective body. What an irony, especially this means of transport is oftenly patched together and the first to crash in an accident. A ‘Motoconcho’ has nothing in common with that.

But where does this word come from? There are two different etymologies for this term.

Motoconcho is a portmanteau

According to the first explanation of this word, it is again a kind of misunderstanding, or interrogator from another language.

Rather, Motoconcho is a portmanteau. Moto – con – cho was originally a ‘Moto con Chauffeur’ – in other words, nothing more than a motorcycle with a chauffeur. Just shortened in order to highlight the offered service more briefly and clearly.


Is it safe to drive in the Dominican Republic?


And because the French employment as a chauffeur has its origins with locomotives, a chauffeur is nothing more than a stoker who shovels the coals into the fire to accelerate the locomotive. In the best tradition, the motoconchos still heat up the streets of the Dominican Republic today and produce as much smoke from their exhausts as an antique locomotive.

Motoconcho has a historical background

The word Motoconcho has its roots in an old illustration of the ‘Concho Primo‘, which first appeared in 1844. A figure was invented for military propaganda purposes that was used in the Dominican Restoration War between 1863 and 1865 to create politics against the Spaniards.



A century later, the figure of Concho Primo was used for advertising purposes. The first Chevrolets were imported from the USA and fixed routes were planned for the first time. The ‘Concho Primo’ represented the typical Dominican who likes to drive such a car. Later all vehicles for urban transport were called “concho” and the verb “conchar” was Dominicanized.


Street to Laguna Rincon
Stony path on the Dominican farmland

The Dominican road traffic has many peculiarities and crude systems to offer that seem completely alien and impossible in other cultures. Everywhere there is rumbling and honking and squeaking and clinking on the Dominican streets. Having seen it with your own eyes is one thing. A completely different thing, however, is to participate in road traffic yourself. These peculiarities in Dominican road traffic also reflect the somewhat chaotic culture of the Dominican Republic somewhere. But you get used sooner or later.


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República Dominicana 🇩🇴

Der dominikanische Straßenverkehr und seine seltsamen Eigenarten

Dominican Republic, English

In den vergangenen Wochen habe ich bereits einige Artikel über den täglichen Wahnsinn auf den dominikanischen Straßen geschrieben. Wer sich im dominikanischen Straßenverkehr selber fortbewegen will, der muss wirklich mit allem jederzeit rechnen. Mal latscht eine Horde wilder Kühe über die Fahrbahn, dann überfluten die Straßen im Handumdrehen nach einer halben Stunde Regen und manchmal knattert ein angeheiterter Motorrad-Geisterfahrer mit einer Flasche Hochprozentigem in der Hand durch die Gegend. Für Action ist in der Dominikanischen Republik tatsächlich immer gesorgt.


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Nun wollen nicht alle Reisende diese Gefahren während des Urlaubes auf sich nehmen. Viel bequemer ist es, Andere fahren zu lassen. Aber ist das wirklich sicherer? Günstiger? Schneller? Verlässlicher? In diesem Artikel möchte ich beschreiben, wie man sich als Reisender am geschicktesten durch die Dominikanische Republik fortbewegen kann ohne selber fahren zu müssen. Und welche seltsamen Eigenarten der dominikanische Straßenverkehr zu bieten hat.

Zwar locken die Großstädte mit viel historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten und auch kulinarischen Spezialitäten. Da die interessanten Stadtkerne zumeist fußläufig erreichbar sind, benötigst Du gar keinen Mietwagen an diesen Tagen und kannst die Städte anderweitig erkunden.


Museo de las Casas Reales in Santo Domingo
Die koloniale Altstadt von Santo Domingo lässt sich am besten zu Fuß erkunden

Gerade weil das Land für Massentourismus berühmt geworden ist, gibt es außerhalb der hermetisch abgeriegelten All-Inclusive-Resorts in Punta Cana und der großen Städte viele nationale Reiseziele, die nur wenig bekannt und bereist sind. All diese spannenden Orte sind weit auf der Insel verstreut und einen Besuch wert. Wenn Du also die schönsten Gegenden mit den spannendsten Reisezielen sehen möchtest, dann solltest Du circa 10 – 18 Tage dafür aufwenden. Ohne fahrbaren Untersatz geht das aber kaum.

Die sicherste Variante: Ein privater Chauffeur

Die sicherste Variante wäre natürlich ein privater Chauffeur, der diese nervenaufreibende Aufgabe übernimmt. Somit wärest Du selber fein raus und kannst Dich bequem auf der Rückbank erholen. Du musst Dich selber um rein gar nichts kümmern und lässt Dich durch die Karibik kutschieren. Der Fahrer verfügt über die lokalen Ortskenntnisse oder kennt sogar die gesamte Route – Und falls nicht, dann hilft oftmals das Navigationssystem bei den verwinkelten architektonischen Meisterleistungen in der Dominikanischen Republik.

Allerdings hapert es bei den meisten Fahrern dieser Fahrdienste an den Sprachkenntnissen. Wenn Du kein Spanisch sprichst (und das Dominikanische Spanisch ist das reinste Kauderwelsch unter den lateinamerikanischen Dialekten), dann wird der Fahrer Dir in der Regel auch kein verständliches Englisch anbieten können. Der Job als Fahrer in der Dominikanischen Republik verlangt keinerlei Fremdsprachenkenntnisse und sie beherrschen Englisch maximal rudimentär.

Ein privater Fahrer hat viele Vorteile und ist natürlich nur bei wenigen Urlaubsbudgets wirklich möglich und geht irgendwann auch ziemlich ins Geld.

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Die Touri-Variante: Innerstädtische Verleiher

Oder in ganz einfach ‘Slow Tourism’ live erleben und alles abklappern. Die meisten Städte in der Dominikanischen Republik verfügen über einige private ‘Rent-A’ – Verleiher, in denen sich Fahrräder, Roller oder andere Fortbewegungsmittel kostengünstig pro Stunde gemietet werden können. Gegen einen kleinen Aufpreis geht das natürlich auch als geführte Tour um so viel wie möglich über die Sehenswürdigkeiten zu erfahren.




Für ökologisch bewusste Reisende sei gesagt, dass es in vielen Städten auch schon die modernsten elektronischen Fortbewegungsmittel zur Verfügung stehen. Sieht natürlich mit dem Helm ein bisschen blöde aus, wenn auf der anderen Seite nicht mal der Motorradfahrer seine Helmpflicht einhält. Aber sicher ist sicher.

Auf diese Art und Weise bekommst Du viel mehr vom täglichen Geschehen auf den dominikanischen Straßen mit und siehst die Dinge mit völlig anderen Augen. Und manche Stadtzentren, wie das von Puerto Plata auf den obigen Bildern ist definitiv einen Besuch wert!


Die rumpeligste Variante: Guaguas in der Dominikanischen Republik

Wie in vielen anderen lateinamerikanischen Ländern auch gibt es dann auch noch die Möglichkeit der Bustransporte. In der Dominikanischen Republik werden sie ‘Guaguas’ genannt. Das sind dominikanische Busbetreiber, die kurze und lange Transportstrecken anbieten.

Stell Dir einem Linienbus ähnliche Sammeltaxis vor, die tagein und tagaus die gleichen Routen abklappern. Meistens mit einem laut brüllenden Grobian an der Schiebetür ausgestattet, der neue Fahrgäste anwerben soll. Diese Kleinbusse haben bis zu acht Sitzplätze an Bord. Wunder Dich jedoch nicht, wenn die doppelte Anzahl an Passagieren sich dort reinzwängt. Wer keinen Sitzplatz finden kann, der steht oder kniet während der Fahrt. 

Jeder Bus ist in der Dominikanischen Republik ein Guagua. Sowohl inner- als auch außerstädtische Busse. Den Service der Guaguas habe ich ebenfalls ein paar mal in Anspruch genommen, um mich in der Dominikanischen Republik zwischen den Städten fortzubewegen. Für diese Zwecke sind die Busse natürlich größer als die schaukelnden Blechbüchsen auf dem urbanen Asphalt.




Allerdings ist der Service rund um diese Busreisen katastrophal, Informationen zu den Routen, Preisen und Fahrplänen sind schwierig nachzuvollziehen bzw. gar nicht transparent und es geht viel Zeit auf der schleichenden Fahrt verloren. Mit den Überlandbussen in der Dominikanischen Republik zu reisen würde ich nur all jenen Individualtouristen empfehlen, die ein eingeschränktes Budget zur Verfügung haben und trotzdem ein authentisches Abenteuer erleben wollen.

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Warum heißen die Busse Guagua auf Spanisch?

Auch ich habe mich gefragt, woher dieser außergewöhnliche Name stammt. Natürlich hat dieses seltsame Wort nicht seinen Ursprung in der Dominikanischen Republik, sondern ist eines der vielen Fehlinterpretationen der Latinos. In diesem Beispiel soll ‘Guagua’ auf Kuba als Wortneuschöpfung entstanden sein.

Die Minivans nennt man auf Englisch schlicht ‘Wagon’. Blöderweise konnten die Kubaner dieses Wort nicht korrekt betonen und so wurde ‘Guagon’ für dieses Transportmittel interpretiert. Kuba ist nicht weit entfernt und eine Nachbarinsel in der Karibik. Natürlich ist dann auch irgendwann das Wort in die Dominikanische Republik rübergeschwappt.


Ein antikes ‘Guagón Cubano’ mit wesentlich mehr Beinfreiheit als die heutigen ‘Guaguas Dominicanos’

Ein paar Generationen später hörte man nur noch ‘Guagua’. Ich bin gespannt, wie sich der Bus als Transportmittel phonetisch in der Zukunft entwickeln wird.

Hier ein Zitat zu den öffentlichen Bussen in Santo Domingo:


Der öffentliche Nahverkehr im Großraum von Santo Domingo ist einer der schlechtesten in Lateinamerika und die Entwicklung kann mit einigen der ärmsten Ländern Afrikas verglichen werden. Chaos dominiert die Straßen und völlige Blockaden auf Kreuzungen sind wegen der hohen Zahl an privaten Fahrzeugen normal. Der öffentliche Nahverkehr wird meist in Bussen mit unbequemen Konditionen ausgetragen.

”Public Transport and Urban Mobility in Greater Santo Domingo: Challenges of a Social Policy for Inclusion and Equity (2017)


Wer diesen unbequemen Konditionen entfliehen will, kann es ja mal mit privaten Chauffeurdiensten versuchen. Für Kurzstrecken innerhalb der Städte gibt es auch seit ein paar Jahren Fahrdienste wie UBER in der Dominikanischen Republik.

UBER in der Dominikanischen Republik

Für Tagesausflüge würde ich keine Mietwagen eines lokalen Anbieters empfehlen. Mietwagen(reisen) lohnen sich schon rein von der Kostenperspektive betrachtet erst nach mehreren Tagen Mietdauer. Und wer will sich schon in seinem Urlaub einen vertrackten Vertrag im verwinkelten Fach-Spanisch antun?

Für diesen Zweck macht es viel mehr Sinn, sich entweder einer geführten Gruppentour anzuschließen, oder aber einen privaten Fahrer für einen Tag anzuheuern. Und Online-Vermittler wie Uber und Cabify expandieren ihre Services ebenfalls in vielen dominikanischen Städten und Regionen und vereinfachen dieses Vorhaben.

Allerdings hatte ich mit UBER auch bereits die eine oder andere merkwürdige Erfahrung in Santo Domingo machen dürfen:



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Ich kann versichern, dass ich bei diesen Screenshots nicht mit Photoshop nachgeholfen und manipuliert habe. Diese Zick-Zack-Kurse ist der UBER-Fahrer mit mir an Bord durch die Straßen gerollt. Bitte auch keine Fragen stellen, wie so etwas überhaupt möglich sein kann. Leider habe ich darauf keine Antwort.

Allerdings muss man diesem System zu gute halten, dass es preislich gesehen für den Citytrip deutliche Vorteile hat. Ebenfalls kannst Du bequem vor Fahrtantritt elektronisch bezahlen und wirst nicht von einem windigen Taxifahrer über’s Ohr gehauen. Im Gegensatz zu Fahrten mit UBER in Europa oder den USA sind die Preise in der Dominikanischen Republik viel niedriger dank der hohen Verfügbarkeiten der Fahrservices.

Nachteilig für den gesamten Verkehrsfluss sind diese Personenbeförderungsdienste (wie auch alle anderen Lieferservices) in den Städten. Ein jeder kann sich als Lieferant oder Chauffeur bei diesen Apps anmelden und als Reisender trägst Du damit zur urbanen Verstopfung der Straßen bei. Nicht zu vergessen Luftverschmutzung, Lärm, etc. Aber diese Fahrservices sind ohnehin viel eher für Tagestrips in den Städten geeignet.

Die unbequemste Variante: Carro Público

In einem vorigen Artikel beschrieb ich die Motorradfahrer in der Dominikanischen Republik als ‘Tickende Zeitbomben” im Straßenverkehr. Es gibt aber noch ein weiteres Transportmittel, das ähnlichen Knalleffekt hat.

Neben den Motorradfahrern gehören die ‘Carros Públicos’ zur schlimmsten und kriminellsten Spezies, die auf den dominikanischen Straßen tagein und tagaus rumsaust.

Was bedeutet das Wort Carro Público?

Diesmal ist es ein wenig einfacher zu übersetzen. Weder hat sich ein Latino bei einem englischen Begriff verhört und fehlinterpretiert, noch wurde ein Begriff bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet.

Ein Carro Público bedeutet übersetzt auf Deutsch “öffentliches Auto”. Weniger geht es bei dem Begriff um den Anbieter, es wird nicht aus öffentlichen Mitteln finanziert. Viel mehr wird ein Carro Público der Öffentlichkeit angeboten.

Das wiederum kann wörtlich verstanden werden. Diese Autos werden mit ihrer Traglast dermaßen strapaziert, dass nahezu die gesamte Öffentlichkeit darin Platz findet. Ein Taxi ist es aber auch nicht. Carros Públicos ruft man nicht an, diese Fahrzeuge fahren den gesamten Tag die gleiche Strecke auf und ab auf der Suche nach Fahrgästen. Dies geschieht natürlich stets an der Seite des Bürgersteiges, wo sich Passagiere besser aufgabeln lassen. Nicht selten kommt es hierbei zu erbitterten Konkurrenzkämpfen und gefährlichen Verkehrsszenarien auf Kosten anderer Verkehrsteilnehmer.

Sie halten überall an und lassen Passiere dort ein- und aussteigen, wo es gerade am besten passt. Das sorgt dann nach hinten für einen gefährlichen Dominoeffekt, wenn alle anderen Teilnehmer im Straßenverkehr ebenfalls abrupt bremsen oder ausweichen müssen. Nichts für schwache Nerven – Die Nutzung solcher Transportmöglichkeiten für Reisende ist auf eigene Gefahr. Und nur für Adrenalinjunkies zu empfehlen, die wirklich nichts zu verlieren haben!

Carros Públicos sind die antike Vorstufe von privatisierten Bussen im Straßentransport – Nur eben als Auto. Jedoch nicht minder eng und unbequem.




Diese ‘Carros Públicos’ sind auf maximalen Umsatz bei geringstmöglichem Komfort und Sicherheit für den Passagier aus. So kann es geschehen, dass schon mal bis zu 10 Fahrgäste sich in ein einziges Auto quetschen, weil alle in die gleiche Richtung fahren und möglichst wenig Fahrgeld berappen wollen.

Der einzige Grund, weshalb dieses Fortbewegungsmittel überhaupt noch heutzutage durch die dominikanischen Straßen wackelt, ist die lange Tradition der Carros Públicos. Sie verfügen über eine sehr starke und einflussreiche Gewerkschaft und sind wortwörtlich schon immer da gewesen. Bevor es einen ähnlichen Service mit noch größeren Fahrzeugen zur Beförderung gab, rollten bereits diese Autos durch die Straßen von Santo Domingo.

Daher ist es ein höchst kompliziertes Unterfangen, diesen traditionellen Berufsstand für das Allgemeinwohl und die Verkehrssicherheit einfach wegrationalisieren zu können. Sobald es irgendwelche Bestrebungen gibt, den Radius dieser rollenden Leichenwagen von Politik und Regierung einzudämmen, gibt es Proteste und Blockaden. Und die Fahrer der Carros Publicos reagieren ähnlich ungehalten und grob außerhalb ihres Cockpits wie sie es während der Fahrt tun.

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Die lebensgefährlichste Variante: Motoconchos

Auch Motorradfahrer transportieren Passagiere durch die Straßen. Wer also mit allen Wassern gewaschen ist und weder Tod noch Teufel fürchtet, der kann ja mal eine Fahrt mit einem sogenannten ‘Motoconcho’ in einer viel befahrenen Stadt unternehmen. Du wirst auf dem Rücksitz des Motorrads Platz nehmen und für einen Spottpreis durch die Gegend kutschiert werden.

In meinem letzten Artikel schrieb ich bereits, dass Motorradfahrer für 67% aller Unfälle im Straßenverkehr in der Dominikanischen Republik verantwortlich sind. Motoconchos tragen ihren wesentlich Teil dazu bei und verhalten sich nicht minder rücksichtslos und aggressiv wie alle anderen Motorradfahrer auf der Insel.

Allerdings sind sie wahre Teufelskerle. Motoconchos werden gerne auch mal zu ganz gewöhnlichen Transportzwecken angeheuert. Wann immer irgendein Gegenstand für den Haushalt transportiert werden soll, sind Motoconchos die günstigere Wahl gegenüber anderen Anbietern.


Dieses Prachtexemplar eines Motoconcho-Fahrers transportiert vier Gastanks und raucht noch gemütlich eine Zigarette nebenbei

Rechts überholen, andere Verkehrsteilnehmer abdrängen und pausenlos nötigen und auch die kleinste Lücke an einer roten Ampel für den eigenen Vorteil nutzen. Motoconchos machen so ziemlich alles, was im Straßenverkehr nicht erlaubt ist. Aber wer schert sich in der Dominikanischen Republik schon um die Verkehrsregeln?

Und wieso dieser außergewöhnlicher Name? Warum nennen die Dominikaner ihre zweirädrigen Fahrzeuge ‘Motoconchos’?

Was bedeutet das Wort Motoconcho?

Ähnlich wie zuvor das ‘Guagua’ ist das ‘Motoconcho’ ein Ausdruck, der nicht in allen spanischen Vokabularien vorkommt. In diesem Fall ist es gar exklusiv dominikanischer Slang.

‘Concho’ bedeutet aus dem Spanischen übersetzt Muschel, Schale oder Panzer. Also ein Wort, bei dem wir einen sehr robusten Schutzkörper assoziieren. Welch Ironie, sind es doch gerade diese oft selbst zusammengeflickten Transportmittel, die als erstes bei einem Unfall zerschellen. Damit hat das ‘Motoconcho’ allerdings nichts gemein.

Aber woher stammt dieses Wort nun? Es gibt zwei verschiedene Etymologien zu diesem Wort.

Motoconcho ist ein Kofferwort

Laut der ersten Erklärung bei dieser Wortneuschöpfung handelt es sich mal wieder um eine Art Missverständnis, bzw. Verhörer aus einer anderen Sprache.

Es handelt sich vielmehr ein Kofferwort. Moto – con – cho war ursprünglich ein ‘Moto con Chauffeur‘ – Also nichts weiter, als ein Motorrad mit Chauffeur, um die angebotene Dienstleistung verkürzt und deutlicher zu beschreiben.


Es ist keine Seltenheit, dass manchmal bis zu 4 Personen auf einem Motoconcho sitzen


Und weil der Chauffeur aus dem Französischen seinen Ursprung bei den Lokomotiven hat, ist ein Chauffeur nichts weiter als ein Heizer, der zur Beschleunigung die Kohlen ins Feuer schaufelte. In bester Tradition heizen die Motoconchos noch heute durch die Straßen der Dominikanischen Republik und verursachen ähnlich viel Qualm aus ihren Auspuffen wie eine antike Lokomotive.

Motoconcho hat einen geschichtlichen Hintergrund

Das Wort geht auf die alte Illustration des ‘Concho Primo‘ zurück, die erstmals im Jahre 1844 auftauchte. Es wurde zu militärischen Propagandazwecken eine Figur erfunden, die im Dominikanischen Wiederherstellungskrieg zwischen 1863 and 1865 gebraucht wurde, um Stimmung gegen die Spanier zu machen.



Ein gutes Jahrhundert später wurde die Figur des Concho Primo für Werbezwecke gebraucht. Die die ersten Chevrolets wurden aus den USA importiert und es wurden erstmals fixe Routen für diese Fahrrouten geplant. Der ‘Concho Primo’ stellte den typischen Dominikaner dar, der gerne mit einem solchen Auto fährt. Später wurden dann alle Fahrzeuge für den städtischen Personenverkehr “concho” genannt und das Verb “conchar” wurde dominikanisiert und geschaffen.


Street to Laguna Rincon
Steiniger Weg auf dem dominikanischen Farmland

Der dominikanische Straßenverkehr hat viele Eigenarten und krude Systeme zu bieten, die in anderen Kulturkreisen völlig fremd und unmöglich erscheinen. Überall pausenlos rummst und hupt und quietscht und klirrt es auf den dominikanischen Straßen. Es mit eigenen Augen mal betrachtet zu haben ist die eine Sache. Eine völlig andere Sache ist allerdings, selber am Straßenverkehr teilzunehmen. Diese Eigenarten im dominikanischen Straßenverkehr spiegeln aber auch irgendwo die etwas chaotische Kultur der Dominikanischen Republik wider.



How to drive safe in the Dominican Republic

Dominican Republic, English, Reiseberichte, Reiseplanung

After analyzing the Dominican traffic from the theoretical perspective in my last article, I would now like to look at the practical side of it. Because it is much more exciting to take part in it than the road conditions and the dangers of daily traffic. With a few first hand recommendations, it is much more relaxed to drive in the most dangerous traffic country in Latin America. What is the safest way to get around the streets of the Dominican Republic? When should I use a rental car? And how do I have to consider when planning a road trip?


Möchtest Du diesen Artikel auf Deutsch lesen 🇩🇪 ?


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From the perspective of an individual traveler, I find the Dominican Republic a very interesting destination to discover. I’ve already written an extensive article about this in the past. There are so many odd and impressive reasons for your next vacation adventure in the Dominican Republic.


With all the scattered travel destinations, you’ll might ask yourself at some point how to move across the island in the fastest and most safely manner.


Overloaded truck in the Dominican Republic
Only walking is cheaper


If you are a curious adventurer as well as I am, traveling by car is the best option for you.

What if I want to drive a car in the Dominican Republic myself?

I would recommend any adventurous traveler to spend as much time as possible outside of the big cities like Santo Domingo and Puerto Plata. It is not only much more pleasant and smooth to drive in the areas far away from the urban concrete jungles. You will also be amazed at the biodiversity and different microclimatic zones of the Caribbean.


Is it dangerous to drive in the Dominican Republic?
This is also the Dominican Republic – mountainous routes and green landscapes


Of course, the lead-footed adventurer itches a little. Drive towards a Caribbean sunset on a tropical island. There is a lot to discover in the Dominican Republic and the fastest way to do that is with a ride. Driving is fun.

After fathoming in the previous article why the Dominican Republic is not necessarily the safest place for road users, I can still give some tips for safe driving in the Dominican Republic.


Carnaval 2020 en la Zona Colonial en Santo Domingo (12)
Even the smallest vehicles curve through the narrow streets of the Colonial Zone of Santo Domingo


The most important lesson is to adapt to the flow of traffic and to take over a little bit of the chaotic Dominican style.

On the other hand, that does not mean that you should cross red lights without hesitating like Dominicans or ruthlessly pushing other road users away or also honk non-stop while driving. However, if you cannot change your usual driving style from home, then you are more likely to be the foreign body in the chaotic Dominican system than the other way around.

Don’t try to change a running chaotic system, rather adapt to it. They never learned how to respect other people on the streets or traffic rules. And why should that be suddenly now your responsibility to teach them how to do it right? The best and safest way for you would be to go with the chaotic flow and accept how it is.

If possible, keep the greatest possible distance from other vehicles. Of course, this is not always doable without any problems. Dominicans like to use two lanes or slow down other road users without batting an eyelid.

You will be able to understand my advice with the greatest possible safety distance, if a motorcyclist without wearing helmet or protective wear comes towards you from the opposite lane as a wrong-way driver because he keeps looking at his mobile phone while driving


On this random snapshot, two motorcycle drive wrong way

If you want to be on the Dominican roads, you need a thick-skinned and be equipped with deaf ears. Everywhere in your surrounding it honks, squeaks and rumbles nonstop in Dominican traffic. You will see and experience things that you could not even have imagined in your wildest nightmares. Not for the faint of heart and people with a lack of concentration. Without your full attention while driving the car, those accidents happen quite unexpectedly.

Is my driver’s license valid in the Dominican Republic?

Perhaps another crucial question arises when planning your vacation to the Dominican Republic. Can I drive in the Dominican Republic with my driver’s license?


Yes it is valid, but only for the duration of your legal stay–i.e. your 30-day tourist card or visa term.

Dominican Ministry of Tourism


Good news: All driver’s licenses seem to be valid in the Dominican Republic! Nothing holds you back to do a road trip in the Dominican Republic. Important: Take the original driver’s license with your photo with you when you are going to rent a car. The rental car providers will not accept a copy.

What if you accidentally left your driver’s license at home?


In addition, more than 300,000 people drive without a license. This is due to the fact that a high proportion of them are illegal foreigners who do not have the necessary documents to get a driver’s license.

Dominican Today


According to official statements from the Dominican authorities, more than 300,000 people drive in the Dominican Republic without a license. That is almost 3% of the entire (!) Dominican population, disregarding e.g. too young, too old, disabled people, etc. However, it is not recommended to take the risk and drive in the Dominican Republic without a license. So don’t be an illegal foreigner and drive in the Dominican Republic with a driver’s license 😊

Incidentally, the further you move away from the cities, the more pleasant and safe the journey becomes. This is of course due to the reduced volume of traffic outside of the conurbations. It goes without saying that fewer accidents happen where there are fewer people driving cars and motorcycles.

Beware of all kinds of animals

We remember the quote from the Dominican Ministry of Tourism, which I also used to cite in my last article:

That being said, driving in the DR is known to be nerve-wracking; you must drive defensively and keep an eye out constantly for other drivers, motorbikes, pedestrians, cows, and other potential road companions and intruders.

Dominican Ministry of Tourism

And of course such a kind warning needs to be investigated a little more. The further you move away from the cities towards nature, the more you have to pay attention to fauna and flora “and other potential road companions and intruders” in traffic. It is certainly safer to move in road traffic where fewer Dominicans are up to mischief. However, that does not mean that it is completely benign.



Agricultural areas are less exotic but at least as animalistic. Watch out for herds of goats, sheep and cows and drive past them as slowly as possible:


A couple of goats are walking in the middle of the street

Wild critters can affect your driving skills even in the most remote places.


But if you want to take this opportunity to travel to these very remote places with all animal-like road users, then it only will be possible by rental car.

Rent a car in the Dominican Republic

For trips that last several days or entire round trips, I recommend using a rental car. Traveling quickly and individually, stopping everywhere to take photos and planning a route on your own: Renting a car in the Dominican Republic has many undeniable advantages for the traveler.

By the way: In November 2019 I made terrible experiences with the Auto Europe, which thwarted my travel plans and then betrayed and stole more than 1,000 dollar from me.


Auto Europe Erfahrung
I made very bad experiences with Auto Europe. Watch out! These tricksters breach both agreements and contracts and leave you as a customer alone in a foreign country without a car.


It is best to rent the car directly from the car rental company in your home country to avoid all those online brokers like Auto Europe. For possible legal skirmishes and annoyances in the aftermath, I also recommend signing a contract with the car rental company in your home country and paying in advance. This is not only the shortest and most convenient way, but also the safest way to plan your individual vacation in the Dominican Republic.

I was able to experience firsthand that it is better not to save on rental cars by these intermediates. Well-known providers such as Europcar or Sixt promise both better service and higher availability of their own fleet. Cheap providers like Interrent or car brokers like Auto Europe act unreliably and sometimes criminally when renting a car. Then it’s better to bite the bullet and spend a dollar or two more on a reliable and available rental car.

What can a driver expect in the Dominican Republic?

Driving through the Dominican Republic by rental car may not be everyone’s dream of a vacation in the Caribbean. It is the adventurous alternative to all-inclusive vacations in Punta Cana, where you spend your entire vacation in one place. The real and authentic Dominican Republic beckons outside the area around Punta Cana.

Only few rules and the typically chaotic Dominican mentality in traffic gives a latently unsafe and dangerous feeling. If you want to drive a car in the Dominican Republic by yourself, you should at least have practiced it beforehand in other countries during a vacation trip. Driving a car in the Dominican Republic is the Champions League of tests of courage and as demanding as the final level of a video game in ‘Hard Mode’.

The further your planned round trip leads away from the overpopulated cities in the Dominican Republic, the smoother and more carefree your journey feels. Not to forget the reduced potential for danger and fewer accidents outside of urban areas. Especially in the southwest of the Dominican Republic, deserted highways with no traffic are waiting to be driven by you:




This feeling of freedom and light-heartedness is extremely rare. Where else do you get the opportunity to be able to drive many miles completely alone on the highway in the middle of the day? Round trips in the Dominican Republic not only provide the opportunity to plan the vacation independently according to your own interests. Realizing and rewarding yourself with a road trip in the Caribbean is the real reason for every adventurous individual traveler.

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Dominican Republic 🇩🇴

Sicher Auto fahren in der Dominikanischen Republik

Dominican Republic, German, Reiseberichte, Reiseplanung

Nachdem ich in meinem letzten Artikel von der theoretischen Perspektive den dominikanischen Straßenverkehr analysiert habe, so möchte ich nun auf die praktische Seite des Straßenverkehrs eingehen. Denn viel spannender als die Straßenverhältnisse und die Gefahren im täglichen Straßenverkehr ist es, selber daran teilzunehmen. Mit dem einen oder anderen Tipp aus erster Hand fährt es sich dann selbst im gefährlichsten Land in Lateinamerika viel entspannter. Wie bewege ich mich am sichersten auf den Straßen der Dominikanischen Republik fort? Wann sollte ich einen Mietwagen nutzen? Und wie geht es möglicherweise auch ohne Mietwagen?


Would you like to read this article in 🇺🇸 ?


Aus der Perspektive des Individualreisenden finde ich die Dominikanische Republik ein sehr interessantes Urlaubsziel. Ich habe in der Vergangenheit bereits einen ausführlichen Artikel dazu geschrieben. Es gibt sehr viele seltsame und beeindruckende Gründe für das nächste Urlaubsabenteuer in der Dominikanische Republik.


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Nur kommt bei all den verstreuten Reisezielen natürlich irgendwann die Frage auf, wie diese am schnellsten und sichersten erreicht werden können. Denn was so alles auf den Straßen der Dominikanischen Republik geschieht, ist alleine schon bei der Beobachtung abenteuerlich und nervenaufreibend.


Overloaded truck in the Dominican Republic
Nur Laufen ist noch günstiger


Wenn Du auch ein neugieriger Abenteurer bist, dann kommt für Dich die Reise mit dem Auto am ehesten in Frage.

Und wenn ich selber in der Dominikanischen Republik Auto fahren will?

Ich würde jedem abenteuerlustigen Reisenden empfehlen, so viel Zeit wie möglich außerhalb der Großstädte wie Santo Domingo und Puerto Plata zu verbringen. Nicht nur fährt es sich in den Gebieten fernab der urbanen Betonwüsten wesentlich angenehmer und unbeschwerter. Du wirst auch über die Biodiversität und verschiedenen mikroklimatischen Zonen der Karibik erstaunt sein.


Is it dangerous to drive in the Dominican Republic?
Auch das ist die Dominikanische Republik – Bergige Strecken und grüne Landschaften


Natürlich juckt es dem Abenteurer ein wenig im rechten Gasfuß. Ich selber kann das am allerbesten nachvollziehen. Mal am anderen Ende der Welt auf einer karibischen Insel in Richtung Sonnenuntergang fahren. Es gibt sehr viel in der Dominikanischen Republik zu entdecken und das geht am schnellsten mit einem fahrbaren Untersatz. Autofahren macht eben Spaß.

Nachdem ich vorigen Artikel ergründet habe, wieso die Dominikanische Republik nicht unbedingt der sicherste Ort für Verkehrsteilnehmer ist, so kann ich dennoch einige Tipps für sicheres Fahren in der Dominikanischen Republik geben.


Carnaval 2020 en la Zona Colonial en Santo Domingo (12)
Auch die kleinsten Fahrzeuge kurven durch die engen Straßen der historischen Altstadt von Santo Domingo

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Die wichtigste Lektion ist, sich dem Verkehrsfluss anzupassen und den Stil ein wenig zu adaptieren.

Das bedeutet natürlich auf der anderen Seite nicht, dass Du wie die Dominikaner ebenfalls bedenkenlos über rote Ampeln fahren, andere Verkehrsteilnehmer rücksichtslos vom Weg abdrängen oder ebenfalls pausenlos hupen sollst. Wenn Du allerdings Deine gewohnte Fahrweise von daheim nicht ablegen kannst, dann bist eher Du der Fremdkörper im chaotischen dominikanischen System als andersherum.

Versuche nicht, ein laufendes und chaotisches System zu ändern, sondern pass Dich ihm lieber an. Die Dominikaner haben nie gelernt, andere Menschen auf der Straße oder Verkehrsregeln zu beachten und respektieren. Und warum sollte es jetzt plötzlich Deine Verantwortung sein, ihnen beizubringen, wie man es richtig macht? Der beste und sicherste Weg auf den dominikanischen Straßen ist, im chaotischen Verkehrsfluss zu fahren und die lokalen Gegebenheiten zu akzeptieren.

Sofern möglich, halte den größtmöglichen Abstand zu anderen Fahrzeugen. Natürlich ist das nicht immer problemlos möglich. Die Dominikaner nutzen gerne mal zwei Spuren oder bremsen andere Verkehrsteilnehmer aus ohne mit der Wimper zu zucken. Und wenn Dir dann ein Motorradfahrer von der Gegenfahrbahn als Geisterfahrer entgegenkommt, weil er pausenlos auf sein Mobiltelefon während der Fahrt blickt, dann wirst Du meinen Hinweis mit dem größtmöglichen Sicherheitsabstand auch nachvollziehen können.


Auf diesem zufälligen Schnappschuss sind direkt zwei Motorrad-Geisterfahrer gelandet

Wer auf den dominikanischen Straßen unterwegs sein will, der braucht zugegebenermaßen ein dickes Fell und taube Ohren. Überall in Deiner Umgebung hupt und quietscht und rummst es pausenlos im dominikanischen Straßenverkehr. Du wirst Dinge sehen und erleben, die Du Dir nicht mal in Deinen kühnsten Alpträumen hättest vorstellen können. Nichts für schwache Nerven und nachlassende Konzentration. Ohne die volle Aufmerksamkeit beim Lenken des Autos geschehen ebenjene Unfälle ganz unverhofft.

Das Auswärtige Amt gibt noch viele weitere zusätzliche Tipps zum sicheren Autofahren in der Dominikanischen Republik:

  • Niemals bei Dunkelheit fahren
  • Aggressive Fahrweise durch andere erwarten
  • Ausreichenden Versicherungsschutz beim Mietwagen beachten
  • Nur geringe Geldbeträge (ca. 200 Pesos) der “Bußgelder” an Polizisten zahlen
  • Kleine Geldbeträge (100 bzw. 200-Peso-Scheine) griffbereit haben

Ist mein Führerschein in der Dominikanischen Republik gültig?

Vielleicht drängt sich bei der Reiseplanung für den Urlaub in der Dominikanischen Republik eine weitere entscheidende Frage auf. Darf ich mit meinem Führerschein in der Dominikanischen Republik fahren?

Ist der deutsche Führerschein in der Dominikanischen Republik gültig? 🇩🇪

Ja, der deutsche Führerschein wird in der Dominikanischen Republik anerkannt.

Der deutsche Führerschein wird für einen touristischen Aufenthalt anerkannt. Die Mitnahme des Internationalen Führerscheins ist dennoch empfehlenswert.

Auswärtiges Amt

Ist der österreichische Führerschein in der Dominikanischen Republik gültig? 🇦🇹

Auch der Österreichische Führerschein wird in der Dominikanischen Republik vollumfänglich anerkannt.


Der nationale Führerschein ist bis zu 90 Tage ausreichend. Dennoch wird ein internationaler Führerschein (in Verbindung mit dem nationalen) empfohlen (beim ÖAMTC erhältlich). Lassen Sie sich den Internationalen Führerschein rechtzeitig vor Ihrer Reise ausstellen, denn diesen erhalten Sie nur in Österreich und nicht vor Ort.

ÖAMTC

Ist der Schweizer Führerschein in der Dominikanischen Republik gültig? 🇨🇭

Auch die Schweizer dürfen mit ihrem eigenen Führerausweis in der Dominikanischen Republik fahren.


Der CH-Führerausweis wird anerkannt. Wenn Sie mehr als 90 Tage in der Dominikanischen Republik leben, müssen Sie entweder Ihren Führerschein bei der Dirección General de tránsito terrestre in Santo Domingo umschreiben lassen oder einen dominikanischen Führerschein beantragen.

repdom.ch


Gute Nachrichten: Alle Führerscheine der DACH-Region sind in der Dominikanischen Republik gültig! Damit steht dem Road Trip in der Dominikanischen Republik nichts mehr im Wege. Wichtig: Den originalen Fahrausweis mit Lichtbild bei der Autoanmietung mitnehmen. Eine Kopie werden die Mietwagenanbieter nicht akzeptieren. Und wenn Du den Führerschein versehentlich daheim hast liegen lassen?


Zudem fahren mehr als 300.000 Personen ohne Führerschein. Dies läge daran, dass ein hoher Anteil illegale Ausländer sind, welche nicht über die notwendigen Dokumente verfügen um einen Führerschein machen zu können. 

Domrepportal.com


Laut offiziellen Aussagen fahren mehr als 300.000 Personen in der Dominikanischen Republik ohne Führerschein. Das sind knapp 3% der gesamten (!) dominikanischen Bevölkerung. Dennoch ist es nicht empfehlenswert, das Risiko zu in Kauf zu nehmen und ohne Führerschein in der Dominikanischen Republik zu fahren. Sei also kein illegaler Ausländer und fahre in der Dominikanischen Republik mit Führerschein 😊

Je weiter Du Dich von den Städten entfernst, desto angenehmer und ungefährlicher wird übrigens die Fahrt. Das liegt natürlich am verminderten Verkehrsaufkommen außerhalb der urbanen Ballungszentren. Klar, dass dort weniger Unfälle geschehen, wo es weniger Menschen gibt, die Autos und Motorräder steuern.

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Achtung vor Tieren aller Art

Wir erinnern uns an das Zitat des Dominikanischen Ministeriums für Tourismus, das ich ebenfalls in meinem letzten Artikel verwendet habe:

Dennoch ist das Fahren in der Dominikanischen Republik nervenaufreibend: Sie müssen defensiv fahren und ständig auf andere Fahrer, Motorräder, Fußgänger, Kühe und was sonst noch auf der Straße sein könnte, achten.

Dominikanisches Tourismusministerium

Und solch eine lieb gemeinte Warnung kommt natürlich nicht von ungefähr. Je weiter Du Dich von den Städten in Richtung Natur entfernst, desto mehr musst Du auf Fauna und Flora “und was sonst noch auf der Straße sein könnte” im Verkehr achten. Zwar ist es im Straßenverkehr dort sicherer, wo weniger Dominikaner ihr Unwesen treiben. Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass es völlig unbedenklich ist.



Weniger exotisch aber mindestens genauso tierisch geht es in den landwirtschaftlichen Gebieten zu. Nimm Dich vor Herden von Ziegen, Schafen und Kühen in Acht und fahre so langsam wie möglich an Ihnen vorbei:


Ein paar Ziegen latschen mitten auf der Straße

Auch in den entlegensten Orten können wilde Viecher die Straßenverhältnisse beeinträchtigen.

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Wenn Du aber diese Gelegenheit zur Reise an diese entlegensten Orte mit all den tierischen Verkehrsteilnehmern wahrnehmen möchtest, dann geht es nur mit einem Mietwagen.

Auto mieten in der Dominikanischen Republik

Für mehrtägige Ausflüge und Rundreisen empfehlen sich daher Fahrten mit einem Mietwagen. Schnell und individuell reisen, überall mal anhalten und Fotos schießen und selber eine Route planen: Ein Auto in der Dominikanischen Republik zu mieten hat viele unbestreitbare Vorteile für den Reisenden.

Apropos: Ich habe im November 2019 miserable Erfahrungen mit dem Autovermittler Auto Europe gemacht, der sowohl meine Reisepläne durchkreuzt als auch mich danach um 1.000 Euro geprellt hat. Wer sich als ergänzende Reiselektüre gerne in meinen persönlichen Fall einlesen und gewarnt sein will, dem empfehle ich den zuvor verlinkten Artikel.


Schlechte Erfahrungen mit Auto Europe: Wie mich der Autovermittler aus München um 1.000 Euro geprellt hat

Meine Erfahrungen mit Auto Europe: In einem mir beispiellosen Fall habe ich mich drei Monate mit dem Autovermittler Auto Europe rumärgern müssen. Kundenservice, Problemlösungskompetenz und Professionalität waren nicht mehr mal ungenügend.

Lies in diesem Artikel, wie Auto Europe mich um knapp 1.000 Euro betrogen und für 96 Stunden im Stich gelassen hat.



Am besten ist es, direkt den Mietwagen bei der Autovermietung im Heimatland zu mieten und all jene Online-Vermittler wie Auto Europe zu meiden. Für mögliche juristische Scharmützel und Ärgernisse im Nachgang empfehle ich ebenfalls, einen Vertrag mit Niederlassung der Autovermieter im Heimatland abzuschließen und im Voraus zu bezahlen. Das ist nicht nur der kürzeste und bequemste Weg, sondern gleichzeitig auch der sicherste Weg für die individuelle Urlaubsplanung in der Dominikanischen Republik.

Ich durfte selber am eigenen Leibe erfahren, dass beim Mietwagen lieber nicht gespart werden sollte. Bekannte Anbieter wie Europcar oder Sixt versprechen hier sowohl besseren Service als auch höhere Verfügbarkeiten der eigenen Flotte. Günstige Anbieter wie Interrent oder Autovermittler wie Auto Europe agieren unzuverlässig und teilweise kriminell bei der Autovermietung. Dann lieber in den sauren Apfel beißen und den einen oder anderen Dollar mehr für einen verlässlichen und verfügbaren Mietwagen ausgeben.

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Ein Fazit: Was hat ein Fahrer in der Dominikanischen Republik zu erwarten?

Mit dem Mietwagen durch die Dominikanische Republik zu fahren mag vielleicht nicht Jedermanns Traumvorstellung von einem Urlaub in der Karibik zu sein. Es ist der abenteuerliche Gegenentwurf für All-Inclusive-Urlaube in Punta Cana, bei denen der Urlauber seinen gesamten Urlaub an einem Ort verbringt. Die echte und authentische Dominikanische Republik lockt jedoch außerhalb der Umgebung rund um Punta Cana.

Die wenigen Regeln und die typisch chaotische dominikanische Mentalität im Straßenverkehr sorgen natürlich für ein latent unsicheres und gefährliches Gefühl. Wer selber ein Auto in der Dominikanischen Republik steuern möchte, der sollte das zuvor zumindest schon mal in anderen Ländern während einer Urlaubsreise geübt haben. Autofahren in der Dominikanischen Republik ist die Champions League der Mutproben und anspruchsvoll wie das letzte Level eines Videospiels ‘Hard Mode’.

Je weiter die geplante Rundreise sich von den überbevölkerten Städten in der Dominikanischen Republik entfernt, desto freier und unbeschwerter wird die Fahrt. Nicht zu vergessen vom verminderten Gefahrenpotenzial und weniger Unfällen außerhalb der städtischen Gebiete. Insbesondere im Südwesten der Dominikanischen Republik warten menschenleere Autobahnen ohne Verkehr darauf befahren zu werden:




Dieses Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit ist höchst selten. Wo sonst gibt es mal die Gelegenheit, mitten am Tage für viele Kilometer völlig alleine auf dem Highway fahren zu können? Rundreisen in der Dominikanischen Republik ebnen nicht nur die Möglichkeit, den Urlaub eigenständig nach den eigenen Interessen planen zu können. Sich mit einem Road Trip in der Karibik selbst verwirklichen und belohnen zu können ist der wahre Grund für jeden abenteuerlustigen Individualreisenden.

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Dominikanische Republik 🇩🇴


Ist Auto fahren in der Dominikanischen Republik gefährlich?

Dominican Republic, German, Reiseberichte, Reiseplanung

Oftmals werde ich gefragt, wie denn der Verkehr in der Dominikanischen Republik sei. Ob man dort sicher und problemlos mit dem Auto fahren könne. Die meisten Menschen stellen es sich sehr gefährlich vor, selber am Steuer zu sitzen und durch die Insel zu fahren. Es könnte ja ein Unfall geschehen und dann ist man im Urlaub ziemlich aufgeschmissen.

Aber sind diese Bedenken und Vorbehalte überhaupt gerechtfertigt? Ist es ein gefährliches Unterfangen, eine Rundreise in der Dominikanischen Republik selber zu unternehmen? Oder ist es völlig unbedenklich? In diesem Artikel möchte ich ein paar Erfahrungsberichte aus erster Hand erzählen und mit vielen Fotos und Videos von echten Geschehnissen vom täglichen Wahnsinn der dominikanischen Straßen berichten.


Would you like to read this article in 🇺🇸 ?



Vor einigen Tagen habe ich bereits einen Artikel geschrieben, der Dich bei der Reiseplanung in der Dominikanischen Republik unterstützen kann. Hast Du Dir auch schon mal Gedanken über die Straßenverhältnisse auf der karibischen Insel gemacht? Wie es wäre, dort einmal einen Road Trip zu machen? In diesem Fall rate ich Dir, dass Du Dir mal folgenden Artikel durchließt:


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Nachdem ich diesen Artikel veröffentlicht habe, musste ich ganz einfach noch einen zweiten Artikel über den Dominikanischen Verkehr schreiben. Denn selbst wenn die Straßenverhältnisse besser sind als gedacht, so fehlt dann auf der anderen Seite natürlich noch die praktische Perspektive als Verkehrsteilnehmer. Und damit wären wir auch schon bei der Kernfrage dieses Artikels angelangt:

Ist Autofahren in der Dominikanischen Republik gefährlich?

Die Wahrnehmung von Gefahr in der Dominikanischen Republik ist immer ein subjektives Thema. Wo sich einige Leute vor Panik nicht vor die Tür trauen und lieber daheim bleiben, da gibt es andere Charaktere mit einem unverwüstlichen Abenteurer- und Entdeckerdrang ohne Furcht vor Gefahren. Wenn es allerdings um selbst organisierte Rundreisen auf den dominikanischen Straßen geht, da kommen sämtliche Verkehrsteilnehmer mit unterschiedlichen Verhaltensweisen zusammen. Mit meiner Erfahrung von mehreren Jahren auf der Insel kann ich die oben gestellte Frage dennoch sicher und deutlich beantworten:

JA!

Du kannst mir glauben, dass ich viel eher zu der Kategorie unverwüstlicher Abenteurer gehöre, als zu jenen Leuten, die lieber daheim bleiben. Ich habe nun selber schon mehrere tausend Kilometer im dominikanischen Straßenverkehr verbracht und wertvolle Erfahrung gesammelt. Mit allen Wasser gewaschen weiß ich also, dass das tägliche Fahren auf den dominikanischen Straßen mehr als eine große Herausforderung und sicherlich kein Zuckerschlecken ist. Wieso? Das möchte ich Dir in den nächsten Kapiteln näher bringen.



Ein paar offizielle Kommentare über den Verkehr in der Dominikanischen Republik

Sofern Du also meiner obigen Einschätzung trotzdem keinen Glauben schenkst, dann lass mich bitte ein paar externe Quellen zitieren, die ebenfalls die Gefahr auf den Straßen der Dominikanischen Republik bewertet haben:

Dennoch ist das Fahren in der Dominikanischen Republik nervenaufreibend: Sie müssen defensiv fahren und ständig auf andere Fahrer, Motorräder, Fußgänger, Kühe und was sonst noch auf der Straße sein könnte, achten. Sie sollten möglichst ein Autofahrer mit Erfahrung in großen Städten sein, oder vertraut mit dem Straßenverkehr in der Karibik. Es gibt Ferienorte, in denen es empfehlenswert ist, ein Auto zu mieten, da es dort sehr viel zu sehen gibt. Achten Sie darauf, dass Sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht überschreiten und fahren Sie auf keinen Fall nachts. Die Beleuchtung ist oft schlecht oder nicht vorhanden, was zu Unfällen führen kann.

Dominikanisches Tourismusministerium

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Nun ist diese Aussage natürlich mit locker leichter karibischer Sprache vom Ministerium für Tourismus aus der Dominikanischen Republik verfasst worden. Es sieht für mich mehr wie eine lieb gemeinte Reiseempfehlung aus und nicht wie valide Gefahreneinschätzung. Was sollen sie aber auch großartig anders schreiben über ihr eigenes Land?

Wie bewerten denn beispielsweise die Deutschen den Verkehr in der Dominikanischen Republik?


Die Dominikanische Republik gehört weltweit zu den Ländern mit der höchsten Quote an Verkehrstoten. Die Gefahr, im Straßenverkehr zu Schaden zu kommen, ist die größte Gefahr für ausländische Reisende. Die Gefahr durch Fußgänger oder Tiere auf der Straße und durch Autos oder Motorräder, die ohne Licht und möglicherweise in Gegenrichtung fahren, sowie durch schwer erkennbare Straßenschäden auf nicht oder schlecht beleuchteten Landstraßen zu Schaden zu kommen, ist bei Dunkelheit sehr viel höher als tagsüber.

Auswärtiges Amt

Das Auswärtige Amt sieht die ganze Situation also typisch Deutsch, knochentrocken und wesentlich gefährlicher und bedrohlicher. Soviel zum Thema subjektive Wahrnehmung von Gefahr 🙂

Nanu, wer von beiden hat also Recht mit dem, was er schreibt? Sicherlich gibt es auch brandgefährliche Momente, wenn Du Dich mit einem Auto in der Dominikanischen Republik fortbewegst. Diese Gefahr geht dann eher weniger von Straßenverhältnissen oder deren Beleuchtung aus. Vielmehr sind es die dominikanischen Teilnehmer im Straßenverkehr, die eine Bedrohung für Leib und Leben darstellen.

Warum ist es gefährlich, in der Dominikanischen Republik mit dem Auto zu fahren?

Der erste Satz des Zitates vom Auswärtigen Amt klingt allerdings ziemlich einschüchternd. Die Dominikanischen Republik soll eines der Länder mit der höchsten Quote an Verkehrstoten weltweit sein. Stimmt das denn überhaupt? Ich habe mal die aktuellsten Zahlen aus dem Internet konsultiert, um mir einen Überblick zu verschaffen.

Dramatische Statistiken zu den Verkehrstoten in der Dominikanischen Republik

Nach den neuesten Daten der WHO aus dem Jahr 2018 gab es in der Dominikanischen Republik 2.847 Verkehrsunfälle, die 4,71% aller Todesfälle repräsentierten.

worldlifeexpectancy.com

Die Todesrate durch Verkehrsunfälle liegt zwischen 25 und 30 Todesfällen pro 100.000 Einwohner in der Dominikanischen Republik. Im Gegensatz zu anderen Ländern Lateinamerikas und der Karibik beträgt der Durchschnitt nur 15 pro 100.000.

Dominican Today


Autsch – Damit ist statisch nachgewiesen, dass Autofahren in der Dominikanischen Republik nicht nur doppelt so gefährlich, sondern auch doppelt so tödlich ist. In manchen Statistiken will man eigentlich nicht auf Platz 1 sein. Die Dominikanische Republik ist im Vergleich zu allen anderen lateinamerikanischen Ländern allerdings Spitzenreiter bei den Verkehrstoten pro 100.000 Einwohnern. Auch im weltweiten Vergleich sieht das nicht sehr rühmlich aus…



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In den Top 20 der weltweiten Verkehrstoten stammen nur zwei Länder nicht aus Afrika. Eines dieser beiden Länder ist die Dominikanische Republik. Ziemlich traurige Statistik also.

Wir wissen nun, dass sich die Dominikanische Republik laut offiziellen Verkehrsstatistiken ungefähr auf dem Level von Afrika befindet. Das sagt aber natürlich noch lange nichts über die Gründe dafür aus. Warum gibt es also so viele Unfälle in der Dominikanischen Republik?

Alkohol Du böser Geist…

Natürlich spielt auch die Sauferei eine große Rolle: Wer viel feiert und tanzt, der trinkt auch mal liebend gerne einen über den Durst. Nur sollte danach um Gottes Willen nicht mehr Auto oder Motorrad gefahren werden.




Der Dominikaner tut das leider trotzdem und riskiert sein eigenes Leben und das aller anderen Beteiligten ebenfalls. Meistens geht das jedoch nicht glimpflich aus.


“Wenn Sie unter Alkoholeinfluss stehen, verlieren Sie Ihre Fähigkeiten, verringern das Sehvermögen und die Geschicklichkeit und können beim Fahren einschlafen.” Die Zahl der durch Verkehrsunfälle verursachten Todesfälle stieg in der Dominikanischen Republik im ersten Halbjahr 2019 um 50,9%, wobei 996 am Unfallort verzeichnet wurden. Dies geschieht ohne die Todesfälle in Krankenhäusern zu zählen. Das Jahr 2018 endete mit 1.418 Todesfällen aufgrund von Verkehrsunfällen vor Ort.

Dr. Ramón Leonel Ureña, Ministry of Public Health


Natürlich ist es sehr fragwürdig, nur die Fallzahlen am Unfallort mitzuzählen und alle später in der Folge im Krankenhaus verstorbenen Personen rauszurechnen. Wirkt also sehr geschönt. Ich will gar nicht wissen, wie hoch “die echten” Statistiken und authentischen Zahlen aller Verkehrstoten durch Alkohol wären. Traue also keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast.

Es gibt keine echte Führerscheinpflicht in der Dominikanischen Republik

Auch habe ich mich immer gefragt und gewundert, wie es denn eigentlich mit den Fahrschulen in der Dominikanischen Republik ausschaut. Denn irgendwas muss man ja lernen, wenn ein Auto bewegt werden will. Selbst in der Hauptstadt Santo Domingo habe ich nur vereinzelte Anbieter von Fahrschulen gesehen. Von flächendeckenden Fahrschulen und ernsthaftem Training kann also keine Rede sein. Und in den ländlichen Regionen und kleineren Dörfern macht ohnehin jeder was er will. Wenn es schon so wenige Fahrschulen gibt, dann gibt es höchstwahrscheinlich auch weniger Führerscheine, oder?

Sind Führerscheine denn verpflichtend in der Dominikanischen Republik?

Offizielle Antwort: Ja
Inoffizielle Antwort: Nein
Wenn ich die Frage an einen Dominikaner richte: “Keine Ahnung, vielleicht, ich weiß nicht. Kann sein, so Gott will.”

Einige Dominikaner haben mir mal erzählt, dass Santo Domingo die Stadt in Lateinamerika mit der höchsten Fahrzeugdichte pro Quadratkilometer sei. Ich habe dafür leider keinen Beweis in Onlinequellen finden können, aber auch keinen Gegenbeweis. Also nehmen wir mal an, dass diese Aussage stimmen könnte.

Der Dominikaner fährt einfach mal drauf los. Bestenfalls denkt er dann später nach, ob er das überhaupt tun darf und beschleunigt sein Fahrzeug dann nochmals.

Motorradfahrer sind auf den Straßen der Dominikanischen Republik wie tickende Zeitbomben

Hier ein weiteres Zitat, das meiner Meinung nach die Situation perfekt abbildet:

Zwei Gründe gibt es für die Motorradfahrer der Dominikanischen Republik warum man auf einen Führerschein verzichtet. Es fehlt das Geld um dieses Dokument zu erhalten und andererseits ist es die Nachlässigkeit der AMET (Verkehrspolizei), selbst bei Verstößen kontrolliert man nicht ob der Fahrer überhaupt im Besitz einer Fahrlizenz ist. Gleiches gilt für den Versicherungsschutz. Kostet dieser auch nur 300-400 RD$ / pro Jahr, was man nicht kontrolliert wird auch nicht angeschafft.

Viele Motorradfahrer haben bei einer Befragung klar zugegeben dass sie seit Jahrzehnten ohne Fahrerlaubnis fahren, darunter auch zahlreiche Motoconchos (Motor-Taxi). Dies zeigt auch einen weiteren Mangel bei den Organisationen der Concho-Fahrer. Man kann sich registrieren lassen, zahlt eine Gebühr an den Transportbund und wird auf die Menschheit losgelassen. 

domrepportal.com

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Natürlich sollte dann auch mal fairerweise die Gegenseite bei diesem Thema zu Wort kommen. Lustig hierzu auch die offiziellen Aussagen der Geschäftsführerin des dominikanischen Verkehrsministeriums:


Claudia Franchesca de los Santos, Geschäftsführerin des Nationalen Institutes für Verkehr und irdischen Transport (INTRANT) teilte mit, dass in der Dominikanischen Republik mehr als 1 Million Motorräder auf den Straßen sind, ohne ein Kennzeichen zu haben. Der Grund ist, dass diese Zweiräder als Teile importiert wurden und zur Ersatzteilversorgung dienen sollten.

Zudem fahren mehr als 300.000 Personen ohne Führerschein. Dies läge daran, dass ein hoher Anteil illegale Ausländer sind, welche nicht über die notwendigen Dokumente verfügen um einen Führerschein machen zu können. 

Domrepportal.com

Im Zweifel sind dann natürlich die bösen Ausländer für diese Situation verantwortlich. Dominikaner würden niemals die Regeln brechen und nie ohne Führerschein fahren. Man stelle sich vor, diese Aussage wäre in einem anderen Land von einer Person auf einer vergleichbaren Position getätigt worden.

Aber es sind natürlich nicht bloß die Motorradfahrer, obwohl sie an über 60% (!) aller Unfälle direkt beteiligt sind. Jedoch sind es nicht die einzigen Delinquenten im Straßenverkehr der Dominikanischen Republik. Viel eher ist es das Kollektiv, das sich partout nicht an die Regeln halten will.

Typisch Dominikanisch: Niemand hält sich an die Regeln

Recht und Gesetz sind in der Dominikanischen Republik eher theoretischer Natur. Es ist zwar recht hilfreich und interessant, dass es so etwas rein hypothetisch gibt und dass sich da mal jemand Gedanken drum gemacht hat. Aber viel mehr als ungefähre Orientierungshilfe und Referenz dienen Regeln in diesem Land ohnehin nicht. Das gilt selbstverständlich auch und insbesondere für alle Belange rund um den Straßenverkehr.

Sei es – wie oben beschrieben – bei der Erteilung eines Führerscheines. Oder der Zulassung eines Autos, das schon längst hätte verschrottet werden müssen. Oder wenn mal wieder 13-jährige Halbstarke als Geisterfahrer auf Autobahnen mit ihren Motorrädern ihre Wheelies für das nächste Video bei YouTube filmen, obwohl das gesetzliche Alter bei 16 Jahren liegt.




Oder dass bis zu 9 Personen gleichzeitig in einem verunfallten Autowrack in einem Kanal ertrinken. Oder, oder, oder. Die Beispiele sind endlos und die Probleme hausgemacht.

Das alles ist leider die Realität. Es befolgt einfach überhaupt niemand die ohnehin kaum existierenden Regeln. Der Dominikaner lebt einfach sein Leben ohne Rücksicht auf die eigenen und fremden Verluste fröhlich trällernd daher, während er auf den Bildschirm seines Mobiltelefon blickt.

Es ist diese gewisse karibische Sorglosigkeit, die sich natürlich auch in das Verkehrsverhalten seiner Bürger eingeschlichen hat. Im täglichen Straßenverkehr verhält sich der Dominikaner leider wie ein ignoranter Egoist. Das spiegelt sich dann natürlich eindrucksvoll in den vielen Verkehrstoten und Verletzten in den oben genannten Statistiken wieder.

Auch werden die Straßen der Dominikanischen Republik gerne für politische Kampagnen aller Art genutzt, was den gesamten Verkehr teilweise zum Erliegen bringt. Je lauter die Umgebung von der Straße aus beschallt wird und je langsamer das Auto fährt, desto besser können es die potenziellen Wähler hören!




Ein besonderes Szenario durfte ich damals vom Balkon meiner alten Wohnung filmen. Diese knapp 3 Minuten spiegeln den ganz normalen Wahnsinn wieder, dem jeder Verkehrsteilnehmer auf den Dominikanischen Straßen täglich ausgesetzt ist.


Nur eines der Beispiele für das tägliche Verkehrschaos in Santo Domingo


Auf der anderen Seite ist es natürlich auch das Versäumnis jener, die diese Regeln im Straßenverkehr eigentlich aufstellen und kontrollieren sollten. Zwar gibt es hier und da mal tatsächlich Kontrollen zu beobachten. Aber auch die sind viel zu lax oder fallen gegen eine kleine Zahlung überraschend kurz und oberflächig aus.

Wenn Du mich also fragen würdest, ob ich eher dem gewöhnlichen Verkehrsteilnehmer oder dem Kontrolleur vertrauen würde, so würde ich mit “Weder noch” antworten. Es gibt aber doch noch Hoffnung. So manch Angestellter im Verkehrsministerium in der Dominikanischen Republik übt seinen Job mit einer unvergleichlichen Leidenschaft aus:




“Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.” – Dieses christliche Zitat wird in einer religiösen Gesellschaft wie der Dominikanischen Republik tagtäglich im Straßenverkehr gelebt.

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Erwarte das Unmögliche: Was alles auf Dominikanischen Straßen geschehen kann

Gott steht allerdings nicht immer den dominikanischen Verkehrsteilnehmern bei. Würde er das tun, so hielte er sie von äußerst dubiosen Tätigkeiten ab. In den folgenden fünf Beispielen möchte ich den ganz normalen Wahnsinn auf den dominikanischen Straßen mit kleinen Geschichtchen porträtieren.

1. Yetis im Straßenverkehr

Allerdings gibt es dann auch immer wieder Bettler, Fensterputzer, Straßenverkäufer, unvermittelt über die Straße latschende Menschen und urbane Yetis, die eine zusätzliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer darstellen.


Wenn Du in den großen dominikanischen Städten unterwegs bist, dann musst Du bei roten Ampeln als Autofahrer mit wirklich allen möglichen Szenarien rechnen.


Nun sind natürlich nicht nur die urbanen Yetis Schuld am Verkehrschaos. Es ist ein Kollektivversagen. Wo wenig Regeln, da wenig Ordnung. Wo wenig Ordnung, da viel Chaos. Wo viel Chaos, da viele Tote und Verletzte im Straßenverkehr. Ein typischer Teufelskreis.

2. Haircut to Go

Es ließe sich natürlich viel über die Dominikaner den lieben langen Tag erzählen. Eines kann man ihnen allerdings nicht nachsagen: Dass sie nicht auf den eigenen Körper Acht geben und nicht chic genug frisiert sind.


Haircut to go
Haircut to go? Drive-In Haircut!


Manchmal lassen sich auch die seltsamsten Gegebenheiten auf den Straßen beobachten. So zum Beispiel im obigen Foto, in dem auf dem Motorrad sitzend mal eben ein neuer Haarschnitt verpasst wird. Wie ihm wohl in dieser Situation die Haare gewaschen und gefönt wurden?

3. Taxifahrer schaut Fernsehen während der Fahrt

Oben schrieb ich bereits, dass sich die dominikanischen Motorradfahrer gerne mal in den Bildschirmen ihrer Telefone verlieren und nicht auf den Verkehr achten. Wie machen es aber die Taxifahrer in Santo Domingo?




Die schauen sich lieber gleich stundenlange Reportagen über Napoleon ohne Unterbrechungen während der Fahrt auf YouTube im eingebauten Minicomputer an. Wenn schon das Fernsehen seinen Bildungsauftrag krachend verfehlt hat, dann kann eventuell YouTube diesen Missstand während der Autofahrt ausbügeln.

4. Chihuahua Cabrio

Wir alle kennen die physikalische Maßeinheit PS (Pferdestärken). In der Dominikanischen Republik gibt es darüber hinaus noch die CS (Chihuahuastärken) mit gemäßigter Zugkraft.




Der fahrbare Untersatz kommt standardmäßig in quietschpink und das Zugtier hat gemäß vorbeugender Pandemievorschiften ebenfalls eine Maske zu tragen.

5. Deppensichere Diebstahlsicherung

Nun ließe sich vermuten, dass sich deshalb der Autodiebstahl in Santo Domingo gar nicht lohnen würde. Es verfügt ja ohnehin schon jeder über ein eigenes Fahrzeug und man müsste es gar nicht gegen Diebstahl abschließen und verriegeln. Falsch gedacht:


100% Diebstahlsicher


Bei solch einem ausgeklügeltem Diebstahlschutz kann ganz einfach nichts mehr geschehen. Das ist aber nur die Basisversion. Version 2.0 ist fortschrittlicher und kommt gleich mit einem ganzen Anker daher.

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Achtung vor LKW und Transportfahrzeugen aller Art

Nun ließe sich vermuten, dass lediglich die PKW der Normalbürger Gefahr ausstrahlen. Dem ist leider nicht so. Noch gefährlicher sind all jene Fahrzeuge, die zu Transportzwecken gebraucht werden. Deren Fahrer überschätzen in regelmäßiger Manier Sinn und Zweck ihres Transportgefährts.

Besonders gefährlich sind allerdings auch all jene Experten, die ihre Fahrzeuge völlig überladen. Wo anderswo gesetzliche Limits zur Maximallast oder physikalische Grenzen laut Mutter Natur existieren, so verschieben sich beide Extreme in der Dominikanischen Republik zu neuen Höchstleistungen:


  • Garbage truck in the Dominican Republic
  • Banana Transporter in the Dominican Republic
  • How to transport a fridge in a car?
  • Mango vendor in the Dominican Republic


Das gilt übrigens nicht nur für gewöhnliche Warentransporter. Zwischen Ware und Mensch gibt es beim Transport in der Dominikanischen Republik kaum einen Unterschied. Alles, was nur irgendwie Platz auf der Ladefläche findet, darf bedenkenlos mitfahren!




Die Gefahr im Straßenverkehr auf der beliebten Karibikinsel ist sicherlich keine Einbildung. Autofahren in der Dominikanischen Republik ist nichts für schwache Nerven. Ich hoffe, dass ich mit meiner Gefahreneinschätzung des dominikanischen Straßenverkehrs ein wenig weiterhelfen konnte.

64% weniger Verkehrsunfälle in der Dominikanischen Republik in 2020

Und zum Schluss möchte ich mal ein paar positive Nachrichten vermelden, nachdem ich am Anfang meines Artikels die Gefahren vom Autofahren in der Dominikanischen Republik thematisiert habe. Autofahren ist statistisch gesehen in 2020 in der Dominikanischen Republik so sicher wie noch nie seit der Datenerhebung. Die Verkehrsunfälle in der Dominikanischen Republik sind um 64% seit Mai 2020 gesunken. Coronavirus sei Dank.


Mit die schlimmste Straße in Santo Domingo: Avenida Maximo Gomez leidet normalerweise unter den täglichen Staus und starker Luftverschmutzung. Während des Coronavirus sah die Sache aber ganz anders aus und die Straße war wie leergefegt.


Allerdings sollte klar sein, dass das nur ein vorübergehender Zustand ist. Das ordinäre Chaos im Straßenverkehr der Dominikanischen Republik wird schnell zurückkehren und damit auch wieder die gewohnten Unfallstatistiken.


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Dominikanische Republik 🇩🇴

Is it dangerous to drive in the Dominican Republic?

Dominican Republic, English

People very often ask me about the traffic in the Dominican Republic. Whether you can drive safely and without concerns. Most people imagine it is very dangerous to sit behind the wheel and drive around the island. An accident could happen any time and then you’ll be stranded during your vacations.

But are these concerns and reservations justified? Is it a dangerous undertaking to drive through the Dominican Republic by yourself? Or not a thing at all? In this article I would like to tell a few firsthand experience reports with many photos and videos of real events from the daily madness of the Dominican streets.


Möchtest Du diesen Artikel auf Deutsch lesen? 🇩🇪



Approximate reading time: 12 minutes

A few days ago I wrote an article that can help you plan your trip to the Dominican Republic. Have you ever thought about the road conditions on the Caribbean island? How about going on a road trip there? In this case, I would like to advise you to read the following article:


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After I published this article, I simply had to write a second article about the Dominican traffic. Even if the road conditions are better than expected, a practical perspective as a road user is of course still missing for you as a reader. And that leads to the core question of this article:

Is it dangerous to drive in the Dominican Republic?

The perception of danger in the Dominican Republic is always a subjective issue. Where some people do not dare to leave the house and prefer to stay at home, there are other characters with an indestructible urge to adventure and discovery without any fear of danger. However, when it comes to self-organized road trips on the Dominican roads, all road users with different behaviors come together. With my experience of several years on the island, I can still answer the abovementioned question with a clear:

YES!

Believe me, I belong much more to the category of the indestructible adventurers than to those people who prefer to stay at home. I have now already spent several thousand kilometers on Dominican roads and gained valuable experience. Knowing all dodges, I know that driving daily in the Dominican Republic is a challenge and certainly not a piece of cake. How so? I would like to bring this closer to you in the next chapters.



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Some official statements about traffic in the Dominican Republic

If you still don’t believe my assessment above, then please let me quote a few external sources that have also rated the danger on the streets of the Dominican Republic:

That being said, driving in the DR is known to be nerve-wracking; you must drive defensively and keep an eye out constantly for other drivers, motorbikes, pedestrians, cows, and other potential road companions and intruders. You should be experienced, with preferable prior experience driving in big cities like New York, or driving in the Caribbean. There are tourist destinations where having your own car is easier because there is so much to see. Avoid speeding, and don’t drive at night at all costs–lighting is often poor and nonexistent, which brings opportunities for car accidents and crime.


That being said, driving in the DR is known to be nerve-wracking; you must drive defensively and keep an eye out constantly for other drivers, motorbikes, pedestrians, cows, and other potential road companions and intruders. You should be experienced, with preferable prior experience driving in big cities like New York, or driving in the Caribbean. There are tourist destinations where having your own car is easier because there is so much to see. Avoid speeding, and don’t drive at night at all costs–lighting is often poor and nonexistent, which brings opportunities for car accidents and crime.

Dominican Ministry of Tourism


Now this statement has been written in relaxed Caribbean language by the Ministry of Tourism from the Dominican Republic. To me it looks more like a well-intentioned travel recommendation and not like a valid risk assessment. But what should they write differently about their own country?

For example, what does the US government think about traffic in the Dominican Republic?


Drive defensively and with extreme caution. Traffic laws are not enforced consistently. After an accident causing serious injury or death, authorities will often take the driver into custody, even if the driver is insured and appears to have not been at fault. Detentions frequently last until a judicial decision has been reached or until a waiver has been signed by the injured party.

U.S. Department of State

According to the US Department of State, you better drive through the Dominican Republic with extreme caution. So much for the subjective perception of danger 🙂

Well, which of the two is right about what he writes? There are certainly very dangerous moments when you are driving a car in the Dominican Republic. This risk is then less likely to arise from road conditions or missing street lightnings. Rather, it is about the Dominicans who pose a threat to life and limb for every traffic participant.

Why is it dangerous to drive a car in the Dominican Republic?

The first phrase of the quote from the Department of State sounds pretty intimidating. Why driving with extreme caution? The Dominican Republic is said to be one of the countries with the highest rate of road deaths in the world. Is that even true? I consulted the latest figures and statistics from the Internet to get an overview.

Dramatic statistics of traffic accidents and fatalities in the Dominican Republic

According to the latest WHO data published in 2018 Road Traffic Accidents Deaths in Dominican Republic reached 2,847 or 4.71% of total deaths.

worldlifeexpectancy.com

The death rate from traffic accidents reaches between 25 and 30 deaths per 100,000 inhabitants in the Dominican Republic, where unlike other Latin America and Caribbean countries, where the average is as low as 15 per 100,000.

Dominican Today


Ouch – This statically proves that driving a car in the Dominican Republic is not only twice as dangerous, but also twice as deadly. In some statistics, you don’t really want to be top notch. Compared to all other Latin American countries, the Dominican Republic is the frontrunner in terms of road deaths per 100,000 inhabitants. Even in a global comparison that doesn’t look very laudable …



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In the top 20 global of traffic fatalities, only two countries are not from Africa. One of these two countries is the Dominican Republic. Quite a sad statistic.

We now know that the Dominican Republic is roughly on a par with Africa, according to official traffic statistics. Of course, that doesn’t say anything about the reasons for this. So why are there so many traffic accidents in the Dominican Republic?

Many traffic accidents in the Dominican Republic happen under the influence of alcohol

Of course, drinking booze also plays a major role: Those who celebrate and dance a lot also love to have one over the eight. But for God’s sake you shouldn’t drive a car or motorcycle afterwards.




Unfortunately, many Dominicans do this regardless of all the statistics and risk their own lifes and the ones of everyone else. Most of the time, drink and drive does not turn out to be lenient and rather painful.


“When you are under the influence of alcohol, you lose skills, reduce vision, dexterity, and can fall asleep while driving.” Deaths due to traffic accidents increased by 50.9% in the Dominican Republic in the first six months of 2019, with a record of 996 at the scene, compared to the same period of 2018. This without counting the deaths that occur in hospitals. The year 2018 closed with 1,418 deaths due to traffic accidents ‘in situ.’

Dr. Ramón Leonel Ureña, Ministry of Public Health


Of course, it is very questionable to only count the number of cases at the scene of the accident and to count out all the people who subsequently died in the hospital. Looks too good to be trueDon’t ever trust statistics that you haven’t falsified yourself. I don’t even want to know what the “real” statistics and authentic numbers of all road deaths from alcohol would be. Do not trust any statistics that you have not falsified yourself.

There is no real driving license requirement in the Dominican Republic

I have always wondered and wondered what the driving schools in the Dominican Republic are like. Because you have to learn something if you want to move a car. Even in the capital, Santo Domingo, I only saw a few providers of driving schools. But nationwide driving schools and serious driving training? Not much, I must say. And in the rural regions and smaller villages everyone does what they want anyway. If there are so few driving schools, then there must be fewer driving licenses in the country?

Are driver’s licenses compulsory in the Dominican Republic?

Official answer: Yes
Inofficial answer: No
When I ask a Dominican: “I don’t know, maybe, could be. Could be not, God willing.”

The Dominican just drives off. In the best case, he thinks later whether if he should do that at all meanwhile accelerating his vehicle.

Motorcyclists are like ticking time bombs on the Dominican streets

Here’s another quote that I think perfectly depicts the situation in the Dominican Republic:

In 2013, the Dominican Republic saw more road deaths per capita than any other country in the world, but it has since been eclipsed by nations including Libya, Thailand and several African nations. But that doesn’t mean things are improving.

In the Dominican Republic, the high number of motorcycle accidents is in part a reflection of economic trends. In a nation with a rapidly growing economy and a rising middle class, cheap, foreign-built motorcycles and scooters offer a convenient way of avoiding traffic in cities and traversing unpaved roads and paths in rural areas.

In 2013 there were 1.7 million motorcycles in the country among a population of just 10.4 million people—more motorcycles than cars. In small towns and rural areas, motorcycles are everywhere, Kids as young as 10 can be seen driving mopeds, while teenage boys regularly zoom up single-lane roads doing wheelies.

Indeed, many here blame road accidents on pure recklessness: Most can be attributed to alcohol and young people. But some say the police are also to blame for failing to enforce helmet laws for motorcycle riders.

pulitzercenter.org

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Of course, to be fair, the other side should have their say on this topic. The official statements of the managing director of the Dominican Ministry of Transport are also funny:


Claudia Franchesca de los Santos, Executive Director of the National Institute for Transport and Terrestrial Transport (INTRANT) announced that there are more than 1 million motorcycles on the streets in the Dominican Republic without a license plate. The reason is that these two-wheelers were imported as parts and should serve to supply spare parts.

In addition, more than 300,000 people drive without a license. This is due to the fact that a high proportion of them are illegal foreigners who do not have the necessary documents to get a driver’s license.

Dominican Today

If in doubt, the bad foreigners are to blame and responsible for this situation. Dominicans would never break the rules and never drive without a driving license. Imagine if this statement was made in another country by a person in a comparable position.

But of course it’s not just the motorcyclists, although they are directly involved in over 60% (!) Of all accidents. They are not the only delinquents on the road in the Dominican Republic. It is more the collective that simply does not want to stick to the rules.

Typically Dominican: Nobody obeys the law or rules

Law and statute in the Dominican Republic are more of a theoretical approach. It is quite helpful and interesting that something like this exists hypothetically and that someone has thought about it. But in any case, laws and rules in this country do not serve much more than as an approximate orientation aid and reference. This of course also and especially applies to all matters relating to Traffic Code.

When issuing a driver’s license. Or with the registration of a car that should have been scrapped long time ago. Or when 13-year-old youngsters drive as ghost drivers on highways with their motorcycles to record wheelies for the next video on YouTube, although the legal driving age is 16 years.




Or that up to 9 people drown at the same time in a car wreck in a canal. Or, or, or. The examples are endless and the problems supersede each other.

Unfortunately, all of this is the reality. Nobody follows the rules, which hardly exist anyway. A Dominican simply likes to live his life, regardless of his own losses and those of others, humming happily while looking at the screen of his mobile phone.

It is this certain Caribbean carelessness that has crept into the traffic behavior of its citizens. In everyday traffic, the Dominican people unfortunately behave like an ignorant egoists. This is of course impressively reflected by the many road deaths and injuries in the statistics mentioned above.

The streets of the Dominican Republic are also used for political campaigns of all kinds, which sometimes bring all traffic to a real gridlock. The louder the sound from the street and the slower the sounding car drives, the better the potential voters can hear!



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I was allowed to film a special scenario from the balcony of my old apartment. These almost 3 minutes reflect the normal madness that one is exposed to on the Dominican streets every day.


Just one of the examples of the daily traffic chaos in Santo Domingo


On the other hand, it is of course also the failure of those who should actually set up and control these rules in road traffic. There are actually controls to be observed every now and then sometimes here and there. But even these are far too lax or turn out to be surprisingly short and superficial for a small payment.

So if you asked me whether I would rather trust the common road user or the traffic officers, I would answer “neither nor”. But there is still hope. Many employees at the Ministry of Transport in the Dominican Republic do their jobs with an incomparable passion:




“Heaven helps those who help themselves.” – This Christian quote is lived every day on the road in a religious society like the Dominican Republic.

Expect the unexpectedness: What all can happen on Dominican streets

God does not always help Dominican road users. If he did, he would prevent them from doing extremely dubious activities. In the following five examples I would like to portray the daily madness on the Dominican streets with little stories.

1. Yetis in traffic

However, there are always beggars, window cleaners, street vendors, people suddenly stumbling across the streets and urban yetis, who represent an additional danger for all traffic participants.


If you are traveling in the big Dominican cities, then you have to expect all possible scenarios as a driver when the traffic lights are red.


Of course, it’s not just the urban yetis to blame for the traffic chaos. It’s a collective failure. Where there are few rules, there is little order. Where there is little order, there is a lot of chaos. Where there is a lot of chaos, there are many dead and injured in traffic. A typical vicious circle.

2. Haircut to Go

There is of course a lot to be said about the Dominicans and their strange behavior. One thing, however, cannot be said of them: That they do not take care of their own bodies and that their hair is not chic enough.


Haircut to go
Haircut to go? Drive-In Haircut!


Sometimes the strangest things can be observed on the streets. For example in the photo above, in which a new haircut is given while sitting on the motorcycle. How was his hair washed and blown dry before and after his procedure?

Taxi driver watches TV while driving

I already wrote above that Dominican motorcyclists like to get lost in the screens of their phones and not pay attention to the traffic. But how do the taxi drivers behave in Santo Domingo?




They prefer to watch documentaries about Napoleon for hours on YouTube in the built-in minicomputer while driving. If television has failed its educational mandate, then YouTube may be able to smooth out this deficiency whilst driving.

4. Chihuahua Convertible




We all know the physical unit of measurement HP (horse power). In the Dominican Republic there is also the CP (Chihuahua power) with moderate traction. The set of wheels comes in pastel pink as standard and the draft animal must also wear a mask in accordance with preventive pandemic regulations.

5. Idiot-proof anti-theft device

Some Dominicans once told me that Santo Domingo was the city in Latin America with the highest vehicle density per square kilometer. Unfortunately, I couldn’t find any evidence for this in online sources, but neither did I find any counter-evidence. So let’s assume that this statement could be true.

One can now assume that this is why the car theft in Santo Domingo would not be worthwhile. Everyone already has their own vehicle and there is no need to lock it to prevent theft. Wrong thought:


100% theft-proof


With such a sophisticated theft protection, nothing bad can happen anymore. But this is only the basic version. Version 2.0 is more advanced and comes with a whole anchor.

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Beware of trucks and transport vehicles of all kinds

It could now be assumed that only ordinary people’s cars promise danger. This is unfortunately not the case. All those vehicles that are used for transport purposes are even more dangerous. Their drivers regularly overestimate the purpose of their transport vehicle.

However, all those experts who completely overload their vehicles are particularly dangerous. Where there are legal limits to the maximum load or physical limits according to Mother Nature elsewhere, both extremes are hitting new high scores in the Dominican Republic:


  • Garbage truck in the Dominican Republic
  • Banana Transporter in the Dominican Republic
  • How to transport a fridge in a car?
  • Mango vendor in the Dominican Republic


Incidentally, this does not only apply to ordinary carriage of goods. There is hardly any difference between goods and people in transport in the Dominican Republic. Everything that can somehow find space on the loading area can be transported without any concerns!



The danger in traffic on the popular Caribbean island is certainly not just imagined. Driving in the Dominican Republic is not for the faint of heart. I hope that I was able to help a little with my risk assessment of the Dominican road traffic.

64% fewer road accidents in the Dominican Republic in 2020

Finally, I would like to report some positive news after I wrote about the dangers of driving in the Dominican Republic at the beginning of my article. Consulting most recent statics of the country, driving in 2020 in the Dominican Republic is safer than ever since records began. Road accidents in the Dominican Republic have decreased 64% since March 2020. Thanks to the coronavirus.


One of the worst streets in Santo Domingo: Avenida Maximo Gomez usually suffers from daily traffic jams and heavy air pollution. During the coronavirus, things looked very different and the street was empty.


However, it should be understood that this is only a temporary condition. The ordinary chaos of the Dominican traffic will quickly return, and with it the usual accident statistics. Hopefully not rising.

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How are the road conditions in the Dominican Republic?

Dominican Republic, English

Every adventurous and curious individual tourist will sooner or later come to a crucial issue when planning a vacation: Should I go on a round trip in a rental car? Driving around an unknown country on your own for several days or weeks? Is the whole preparation, organization and implementation really worth it or far too complicated and error-prone for relaxing vacations? With a series of articles I would like to help all interested travelers from my own experience with my knowledge.


Möchtest Du diesen Artikel auf Deutsch lesen? 🇩🇪


Approximate reading time: 8 minutes

The first article is about one of the most crucial topics. In all of our imaginations, we would expect the road conditions in a developing country like the Dominican Republic are challenging to drive.

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Is it safe to drive in the Dominican Republic?

We would probably all assume that the road conditions in the Dominican Republic are in bad condition and dangerous to drive. A road trip on the streets of the Caribbean dream island is far too risky and wanders over hill and dale. Fortunately, these assumptions are only true in exceptional cases.

The road conditions in the Dominican Republic are relatively good for a Latin American developing country. In recent years, many new highways have been added to the national transport network. Even if this is more interesting for travel planning, it not only shortens distances but also saves fuel costs. As a consequence, you can get to your desired destination across the island much faster, cheaper and safer.

Of course, there are also dangerous moments when you are driving a car in the Dominican Republic. However, this risk is usually less due to the nature of the road itself. Rather, the Dominican people are the ones to blame for a lot of traffic accidents. But that should not be the topic of this article and rather be addressed in another article.

How are the road conditions like in the Dominican cities?

Driving in the cities is relatively chaotic and disorganized. This is especially true for large metropolitan areas such as Santo Domingo, Santiago and Puerto Plata. Not only the street alignments in these cities lead very often to confusion, but also motorway accesses and an unbalanced ratio of traffic signs create confusion for all traffic participants. Just the typical Dominican and Latin American daily chaos.

Apart from the often questionable behavior of Dominicans in traffic …


If you are traveling in the big Dominican cities, then you have to expect all possible scenarios as a driver when the traffic lights are red.

… the Dominican cities are hardly worth a serious visit either. The older the districts, the narrower, more winding and more complicated the scenarios that occur in daily Dominican traffic. You should only do this to yourself if you really want to invest a lot of patience and time in your holidays. Otherwise, you will lose valuable vacation time on street corners like this one in the historic Colonial Zone of Santo Domingo:


Just one of the examples of the daily traffic chaos in Santo Domingo

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But if we are honest, these cities should only be visited briefly for the cultural and historical highlights or avoided completely for your road trip in the Dominican Republic. In the Dominican cities, as in almost all major Latin American cities, you’d find yourself quickly in hopeless traffic chaos …


Rush hour traffic at 6pm in Santo Domingo (filmed from the rooftops of Agora Mall)


… and you wouldn’t be able to see the really beautiful and authentic landscapes of the country either. And they are worth visiting!

What are the road conditions like in the Dominican countryside?

However, the further you get distant from big cities and touristy areas around Punta Cana and Samaná, the more challenging the road conditions become. But this can be also observed in several other examples worldwide. It probably happens in every country that the road conditions outside the metropolitan areas deteriorate and become a challenge for the driver.


  • Way to Salto Yanigua
  • Traffic sign to Salto Yanigua
  • Presa de Valdesia
  • You need a motorized vehicle to go to Salto Yanigua
  • Street to Laguna Redonda, Dominican Republic
  • Carretera Constanza - Guayabal

Driving in the countryside is relaxing and problem-free due to less traffic, you should focus more on other things. Potholes are increasing, the nocturnal street lighting is virtually non-existent and some animal encounters can happen at any time. Be aware of these numerous occasions.



In addition to these exotic creatures, there are also enough examples of farm animals that can also cross your path while driving. Or even go with you in the same direction. Sounds strange, but it has happened to me often enough myself.


It is not uncommon to come across a bunch of cows on a roadway. This video was recorded on the streets of Pedernales on the way to Eco del Mar.

Wild critters can affect road conditions even in the most remote places.


Overall, it can be said that the road conditions in the Dominican Republic are relatively good. Almost all major road networks are sealed and paved and stable enough. It is anywhere possible to stop and take short breaks, shoot some photos, visit small sights or try many local specialties and exotic fruits of street vendors along the roadside.

Or simply step on the pace on a deserted street:



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Even if the road signs are missing on the surface in the most remote areas, they are hardly needed for normal driving. The streets are wide enough to accommodate multiple lanes. The fact that a bit was saved on the street painting is not a direct disadvantage for the driver.

I’ve always had a lot of fun exploring the country by car. As often as I have the opportunity, I travel through the Dominican Republic to the most remote corners to discover new and exciting travel destinations and the Caribbean nature. Until today, there has not been an accident in which I was involved. And I’ve already driven several thousand kilometers in the Dominican Republic. However, that does not mean that the road conditions in the Dominican Republic are consistently good and that the car can be steered completely safely.

The further you move away from the big cities and road networks, the higher the chance of actually going off-road. In bad weather conditions, THAT is a real challenge for a normal driver and should be enjoyed with caution. But even here, even in the most remote mountain villages, nothing happened to me on muddy stone paths. For example, here on the way back from Playa Bergantin in Puerto Plata:


Playa Bergantin in Puerto Plata. Where the paths are not paved, it can be exhausting to drive.


Suddenly, the rain was coming down in sheets. The roads were unpaved and the deep potholes on this path were quickly filled with water. In addition to the restricted view, it was also difficult to follow the path and not to lose the vehicle because of aquaplaning.

Heavy rains in the Dominican Republic are seasonal and not uncommon. Nevertheless, they can cause certain damage to the roads here and there and make the journey difficult. This must be taken into account when planning your trip.

Doing round trips in the Dominican Republic on your own is therefore very recommendable from my point of view and a nice adventure. Discovering the Caribbean with your own eyes from a completely different perspective is just the thing for adventurers, nature lovers and all other curious travelers who do not want to spend their time in the all-inclusive resorts of Punta Cana.

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República Dominicana 🇩🇴

Wie sind die Straßenverhältnisse in der Dominikanischen Republik?

Dominican Republic, German, Reiseberichte, Reiseplanung

Jeder abenteuerlustige und neugierige Individualtourist kommt früher oder später nicht an einer entscheidenden Thematik bei der Urlaubsplanung vorbei: Soll ich ich eine Rundreise in einem Mietwagen machen? Mehrere Tage oder Wochen in einem unbekannten Land auf eigene Faust durch die Gegend fahren? Ist die ganze Vorbereitung, Organisation und Durchführung nicht viel zu kompliziert und fehleranfällig für die erholsame Urlaubszeit? Ich möchte mit einer Serie von Artikeln allen interessierten Reisenden aus eigener Erfahrung mit meinem Wissen helfen.


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Ungefähre Lesezeit: 8 Minuten

Ist das Reisen in der Dominikanischen Republik mit dem Auto gefährlich?

Am wahrscheinlichsten ist aber die Vermutung, dass die Straßenverhältnisse in der Dominikanischen Republik schlecht und gefährlich sind. Eine Rundreise auf den Straßen der karibischen Trauminsel ist viel zu risikoreich und geht über Stock und Stein. Zum Glück bewahrheiten sich diese Annahmen nur in absoluten Ausnahmefällen.

Die Straßenverhältnisse in der Dominikanischen Republik sind für ein lateinamerikanisches Entwicklungsland verhältnismäßig gut. In den letzten Jahren kamen viele neue Autobahnen zum nationalen Verkehrsnetz hinzu. Auch wenn dies eher für die Reiseplanung interessant ist, so werden damit nicht nur Fahrtwege verkürzt, sondern auch Benzinkosten eingespart. Du kommst also schneller, günstiger und sicherer an Dein gewünschtes Reiseziel.

Selbstverständlich gibt es auch gefährliche Momente, wenn Du Dich mit einem Auto in der Dominikanischen Republik fortbewegst. Diese Gefahr geht dann meist aber weniger von der Beschaffenheit der Straße selber aus. Vielmehr sind es die Teilnehmer im Straßenverkehr, die eine Bedrohung darstellen. Das soll aber nicht das Thema dieses Artikels sein und soll von mir in einem anderen Artikel thematisiert werden.

Wie sind die Straßenverhältnisse in den Dominikanischen Städten?

In den Städten ist das Fahren relativ chaotisch und unorganisiert. Das gilt insbesondere für die großen Ballungszentren wie Santo Domingo, Santiago und Puerto Plata. Hier führen nicht nur die Straßenführungen oftmals zu Verwirrung, sondern auch Autobahnauffahrten und ein unausgewogenes Verhältnis an Verkehrsschildern. Vom oftmals fragwürdigen Verhalten im Straßenverkehr der nationalen Verkehrsteilnehmer mal abgesehen…


Wenn Du in den großen dominikanischen Städten unterwegs bist, dann musst Du bei roten Ampeln als Autofahrer mit wirklich allen möglichen Szenarien rechnen.

…sind die dominikanischen Städte aber auch kaum einen ernsthaften Besuch wert. Je älter die Stadtteile, desto enger, verwinkelter und komplizierter sind die auftretenden Szenarien im täglichen dominikanischen Verkehr. Das solltest Du Dir nur dann antun, wenn Du wirklich viel Geduld und Zeit in Deinem Urlaub mitbringen möchtest. Denn sonst verlierst Du wertvolle Urlaubszeit an Straßenecken wie diesen in der historischen Altstadt von Santo Domingo:


Nur eines der Beispiele für das tägliche Verkehrschaos in Santo Domingo

Aber wenn wir ehrlich sind, so sollten diese Städte für die kulturellen und historischen Highlights auch nur kurz bereist oder gar ganz umfahren werden. Nicht findest Du Dich in den dominikanischen Städten wie in nahezu allen lateinamerikanischen Großstädten schnell in einem heillosen Verkehrschaos wieder…


Feierabendverkehr um 18:00 Uhr in Santo Domingo (gefilmt von den Dächern der Agora Mall)

…sondern Du würdest auch die wirklich schönen und authentischen Landschaften des Landes nicht sehen können. Und die sind es wirklich wert, bereist zu werden!

Wie sind die Straßenverhältnisse außerhalb der dominikanischen Großstädte?

Je weiter Du Dich mit einem Auto allerdings von den großen Städten und den stark touristischen Regionen rund um Punta Cana und Samaná entfernst, desto sukzessive schlechter werden die Straßenverhältnisse. Aber das ist ebenfalls in einem gewissen Verhältnis zu betrachten. Wahrscheinlich geschieht es in jedem Land der Welt, dass sich außerhalb der Ballungsgebiete die Straßenverhältnisse verschlechtern. Also alles völlig normal und kein Grund zur Aufregung.


  • Way to Salto Yanigua
  • Traffic sign to Salto Yanigua
  • Presa de Valdesia
  • You need a motorized vehicle to go to Salto Yanigua

Wo das Fahren auf dem Land entspannt und problemlos aufgrund weniger Verkehrsaufkommen möglich ist, da solltest Du eher auf andere Dinge ein besonderes Augenmaß legen. Schlaglöcher nehmen zu, die nächtliche Straßenbeleuchtung ist spärlich bis gar nicht vorhanden und auch der eine oder andere tierische Zufall ohne gültigen Führerschein gesellt sich zu den motorisierten Verkehrsteilnehmer hinzu.



Neben diesen exotischen Kreaturen gibt es aber auch genügend Beispiele für Nutztiere aus der Landwirtschaft, die ebenfalls Deinen Weg während der Fahrt kreuzen können. Oder ihn gar mit Dir gemeinsam in die gleiche Richtung bestreiten. Klingt komisch, ist mir aber bereits selber oft genug passiert.


Es ist nicht ungewöhnlich, mal auf eine Horde Kühe auf einer Fahrbahn zu stoßen. Dieses Video wurde auf dem Weg zu Eco del Mar auf den Straßen von Pedernales aufgezeichnet.
Auch in den entlegensten Orten können wilde Viecher die Straßenverhältnisse beeinträchtigen.

Insgesamt lässt sich aber sagen, dass die Straßenverhältnisse in der Dominikanischen Republik verhältnismäßig gut sind. Nahezu alle wichtigsten Straßennetze sind asphaltiert und stabil genug. Es ist überall möglich, anzuhalten und eine kleine Pause zu machen, Fotos zu schießen, kleine Sehenswürdigkeiten zu besuchen oder die vielen lokalen Spezialitäten und exotischen Früchte der Straßenhändler am Straßenrand probieren.

Oder einfach bei menschenleerer Straße mal deftig aufs Tempo zu treten:



Auch wenn in den entlegensten Gegenden die Straßenverkehrszeichen auf der Oberfläche fehlen, so werden sie für die normale Fahrt kaum gebraucht. Die Straßen sind breit genug um mehreren Fahrspuren Platz zu bieten. Dass hier ein bisschen an der Straßenbemalung gespart wurde ist kein direkter Nachteil für den Autofahrer.

Mir hat es immer sehr viel Spaß bereitet, mit einem Auto das Land zu erkunden. So oft ich die Möglichkeit habe, reise ich durch die Dominikanische Republik zu den entlegensten Ecken um neue und spannende Reiseziele und die karibische Natur zu entdecken. Bis heute gab es keinen Unfall, an dem ich beteiligt war. Und ich bin schon mehrere tausend Kilometer in der Dominikanischen Republik gefahren. Dass bedeutet aber nicht, dass die Straßenverhältnisse in der Dominikanischen Republik gleichmäßig gut sind und dass sich völlig unbedenklich der Wagen steuern lässt.

Je weiter Du Dich von den großen Städten und Straßennetzen entfernst, desto höher ist die Chance mal wirklich Offroad zu fahren. DAS ist dann bei schlechten Wetterbedingungen für einen normalen Autofahrer eine wahre Herausforderung und mit Vorsicht zu genießen. Aber auch hier ist mir selbst in den entlegensten Bergdörfern auf schlammigen Steinwegen nichts geschehen. Wie beispielsweise hier auf dem Rückweg von Playa Bergantin in Puerto Plata:


Playa Bergantin in Puerto Plata. Dort wo die Wege nicht asphaltiert sind, kann es schon mal anstrengend werden.

Plötzlich regnete es aus den Wolken. Die Straßen waren nicht asphaltiert und die tiefen Schlaglöcher auf diesem Pfad haben sich schnell mit Wasser gefüllt. Da fiel es neben der eingeschränkten Sicht noch zusätzlich schwer, dem Weg zu folgen.

Starke Regenfälle in der Dominikanischen Republik sind saisonbedingt und nichts ungewöhnliches. Sie können dennoch hier und da gewissen Schaden an den Straßen anrichten und die Fahrt erschweren. Dies gilt es bei der Reiseplanung zu berücksichtigen.

Rundreisen in der Dominikanischen Republik auf eigene Faust zu unternehmen ist aus meiner Sicht sehr empfehlenswert und ein außergewöhnliches Unterfangen. Die Karibik mal von einer völlig anderen Perspektive mit den eigenen Augen zu entdecken ist genau das Richtige für Abenteurer, Naturfreunde und alle anderen neugierigen Reisenden, die ihre Zeit nicht in den All-Inclusive-Resorts von Punta Cana verbringen möchten.

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Dominikanische Republik 🇩🇴

Wie werden wir im Jahr 2021 verreisen? Eine Post-Corona-Prognose für Reisende

Coronavirus, German, Phil O' Soph

Das Jahr 2020 war ein Jahr der Veränderung all unserer Gewohnheiten. In Zeiten pandemischer Einschränkungen von Covid-19 und vieler anderweitiger ökologischer Herausforderungen hat sich auch unsere Wahrnehmung des Reisens im Laufe der Jahre verändert. Und es war fast überraschend für mich zu sehen und zu lesen, wie sich die Freude am Reisen auf sehr eigenartige Weise zu einem Hobby mit eher negativerer Wahrnehmung verändert hat. Diese Veränderungen haben sich in den letzten Jahren nicht nur sehr schnell eingestellt, sondern waren auch in ihrer Herangehensweise und öffentlichen Wahrnehmung drastisch. Quo Vadis, Reisejahr 2021?


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Individuelles Reisen war eine Freude, als ich meine ersten Reisen in Lateinamerika unternahm

Ich erinnere mich an Zeiten, in denen ein Reisender als jemand angesehen wurde, der sich selbst zu verwirklichen versuchte. Er oder sie hoffte, bei allen Gefahren in der Fremde einen gewissen Charakter und eine Persönlichkeit zu formen. Reisende waren mehr oder weniger bescheidene Aspiranten, die versuchen, das Beste von der heutigen Welt für Morgen zu lernen. Eine lebendige Mischung aus Abenteurer, Draufgänger und Kundschafter, nur mit der Absicht, das Beste aus den Dingen macht.

Zunächst einmal auf Reisen gehen, sich ins Abenteuer stürzen, bevor es dafür zu spät ist. Später beginnt dann ohnehin ein traditionelles Leben in der Gesellschaft, wie es vorher vermutet und immer in Aussicht gestellt wurde. Mit Familie, Beruf und allen anderen Verpflichtungen ist diese Art Reisen kaum oder gar nicht mehr möglich.


Caspar van Kempen and Gertjan Loonstra
Die ersten Reiseabenteuer in Südamerika in 2014 (Rimac, Lima, Peru)

Sehr oft hörte ich, wie mich die Leute um meine Reisen bewunderten und vielleicht sogar beneideten. Aber mehr auf positive Weise. Dass sie unbewusst das Gleiche tun möchten wie ich und mich liebend gern begleiten würden.

Wie plötzlich individuelles Reisen zu einem kollektiven Problem für die Gesellschaft wurde

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Für ein paar Jahre wurde Reisen jedoch immer deutlicher als unerwünschter Kostenfaktor und als Belastung für das Kollektiv angesehen. Es stellte sich die Frage, ob Reisen ein wesentlicher Bestandteil des Lebens ist und ob es nicht besser wäre, diese individuelle Vorliebe auf ein Minimum zu beschränken.

Eine starke Abneigung gegen Reisende bildeten sich aus linken und grünen Aktivisten, denen es gelang, diese Stimmung in die Aufmerksamkeit der gesellschaftlichen Mitte zu rücken. Anstatt nach Lösungen zu suchen, wie man den Lebensstil eines Reisenden gleichbleibend fortsetzen und ihn vielleicht für alle umweltfreundlicher und nachhaltiger gestalten kann, wurden Reisende als eine Gruppe von Sündern mit einer schweren Schuld stigmatisiert. So sollten Flugreisen nach Vorschlägen aus der grünen Politik künstlich verteuert und unattraktiver werden, dann streng auf geringe Kontingente streng reduziert werden und Inlandsflüge ab 2035 komplett verboten werden.


Paraguay
Traditionelles Paraguay

Der mir zuvor positiv erbrachte Neid wurde zu einem verdächtigen Groll mit einer starken Abneigung gegen Reisende. Und natürlich gegen all jene, die aus der Gesellschaft ausbrechen wollen, um ihren eigenen Weg zu gehen. All diese Emissionen für die Freude am Reisen? Alle Reisende ab in die Schäm-Ecke, wie könnt Ihr es wagen?

Das Reisen im Jahr 2020 entwickelte sich zu einem Luxusgut für tollkühne Abenteuerlustige

Aber dann kam das unerwünschte Jahr 2020 und veränderte die gesamte Wahrnehmung auf das Reisen. Covid19. Coronavirus. Eine globale Pandemie, geschlossene Grenzen, minimierter Flugverkehr. Reisen wurde buchstäblich unmöglich gemacht. Stornierungen weltweit, Millionen von Menschen verloren ihren Arbeitsplatz und überall wurden finanzielle Verluste verzeichnet.

And the longer Covid-19 remained a spooky thread for everyone, more environmental benefits happened. Luckily, these loud squallers in society got muted along this process as well. But were they at the end correct? 

Und je länger Covid-19 für alle eine schaurige Bedrohung blieb, desto mehr Vorteile gab es für die Umwelt zu verzeichnen. Glücklicherweise wurden die öffentlichkeitswirksamen Ökoaktivisten rund um Greta in der internationalen Wahrnehmung während dieses Prozesses auch immer stummer . Aber hatten sie am Ende recht?


Caño Hondo
Relaxen im Paraíso Caño Hondo

Plötzlich galt die Reise in den Urlaub als außergewöhnlich und kostbares Gut, das nicht auskosten kann. Und um ehrlich zu sein: Wer in diesen hoch ansteckenden Zeiten gedankenlos durch die Weltgeschichte stolpert, muss ohnehin waghalsig und unbelehrbar sein.

Vielleicht ist aber gerade das immer der Fall. Wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung unerreichbar, außer Reichweite oder zu teuer wurde, betrachten wir es anmutig als etwas nahezu Luxuriöses. Knappheit schafft Exklusivität, wie mein alter Professor für Wirtschaftswissenschaften uns damals zu erklären versuchte. Dennoch erscheint es als ein wenig seltsam, dass dies für eine ehemals billige und leicht verfügbare Sache wie Reisen gilt und nicht etwa bspw. für Delikatessen einer gefährdeten Art.

Wir sollten uns Gedanken über die Kunst und Relevanz des Reisens machen

Ich habe aber nun doch nicht ganz verstanden, ob die Leute aus dieser Anti-Travel-Community jetzt glücklich und zufrieden mit dem sind, was sie vorher unerbittlich gefordert hatten? In gewisser Weise haben sie mit dem globalen Stillstand bekommen, was sie wollten. Ich für meinen Teil fühle mich in meiner Beweglichkeit ziemlich eingeschränkt und mag dieses Gefühl überhaupt nicht. Nein, ich hasse es sogar, wie es aktuell ist. Wie kann es als besserer Lebensstil angesehen werden, sich weder frei bewegen zu dürfen noch sich unbeschwert reisen zu dürfen?

Infolgedessen gibt es doch keinen vernünftigen Grund für eine Gesellschaft, sich nach dieser autoaggressiven Manier derartig zu geißeln und freiwillig einzuschränken, dass die neuen Umstände für alle gleichermaßen trist und unglücklich sein sollten. Warum also den Individualtouristen als ketzerischen Sünder brandmarken und denunzieren, damit unser kollektives Verständnis von Reisen in der Theorie beruhigt wird und gar niemand mehr reisen kann / darf?


@Playa Los Patos (Dominican Republic)
Playa Los Patos in der Dominikanischen Republik

In diesen Momenten des Wandels hinterfragen wir alle die Umstände und Bedeutung des Tourismus. Nicht nur wegen seiner ausgestoßenen Emissionen und ob es gut oder schlecht für das kollektive Leben ist. Eine Überregulierung unserer Reiseaktivitäten kann nicht das Ergebnis eines besseren Alltags und beruhigten Kollektivgewissens sein. Die Lösung kann sein, dass Reisen umweltfreundlicher und nachhaltiger wird. Aber nur dann, wenn die Gesellschaft zu folgender Erkenntnis gelangt und Reisen als optionale Notwendigkeit wahrnimmt und nicht als obligatorische Belastung für die Kollektiv.

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Bitte mehr Transparenz und weniger sinnlose Reisegebühren

Wenn ich reisen möchte, dann sollte ich erlaubt sein. Ich bin jedenfalls mehr als glücklich reisen zu können. Aber ohne irgendwelche Einschränkungen und ohne das eingetrichterte Gefühl der Schuld, das Ökoktivisten in der Gesellschaft versuchen zu hinterlassen. Ich werde mich beim Reisen niemals schuldig fühlen. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der moderne Reisende sich der Konsequenzen seines Handelns bereits bewusst ist. Daher besteht doch keine Notwendigkeit, ohne Sünde Steine zu werfen. Diese Gruppe von reiselustigen Öko-Abenteurern fühlen sich bereits für ihre Reiseaktionen verantwortlich und wissen um die Auswirkungen.


Foz do Iguaçu
‘Foz do Iguaçu’ in Brasilien

Warum also nicht Flughafengebühren oder überflüssige Steuern für ökologische und nachhaltige Zwecke einsetzen, die sonst im Budget eines Flughafenbetreibers oder einer Regierungsbehörde verschwinden und nimmer wieder gesehen werden? Ich würde lieber wissen, was mit meinen obligatorischen finanziellen Beiträgen bei der Buchung eines Flugtickets passiert.

Diese zusätzlichen und künstlichen Kosten werden normalerweise willkürlich berechnet und scheinen für den Reisenden auch nicht transparent zu sein. Niemand weiß, was mit dem Geld geschieht. Können wir dieses Geld nicht einfach zu 100% wiederverwenden, um unseren abscheulichen Reisebelastungen entgegenzuwirken und stattdessen etwas wirklich Gutes zu tun?

Es wäre viel schöner, wenn diese Steuern und Gebühren stattdessen in ökologische Projekte fließen würden. Idealerweise in Projekte, die den durch einen Flug verursachten Emissionen entgegenwirken würden. Sei es, um neue Bäume zu pflanzen und Wälder wieder aufzuforsten oder andere naturnahe Projekte zu unterstützen und fördern. Es gibt bereits viele Fluggesellschaften, die ihre Passagiere auffordern, während des Buchungsprozesses eine freiwillige Öko-Gebühr zu zahlen.


Ventanillas de Otuzco
Ein bisschen Farbe für die antike Grabstädte in Otuzco, Cajamarca

Vor allem müssen diese finanziellen Ausgaben so schnell wie möglich ihr eigentliches Ziel erreichen. Ohne kostengenerierende Organisationen und zusätzliche Zwischenposten, die das Geld zurückhalten und den Prozess verlängern und verlangsamen. Es ist ein bekanntes Problem, dass mehr Instanzen den tatsächlichen Spendenbetrag filtern und letztendlich nur ein kleiner Teil für den gewünschten Zweck eingesetzt werden kann.

Wenn jedoch der Flughafen, die Fluggesellschaft oder die Regierungsbehörde diese Gebühren und Steuern transparent und sofort umsetzen würden, wäre nicht nur das kollektive Gewissen der Bevölkerung beruhigt. Auch die lärmenden Aktivisten haben einen Grund weniger, Reisende für ihren Lebensstil zu dämonisieren.

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Und wie werden wir nun in 2021 reisen?

Viele Menschen haben ihre Arbeit und viel Geld während der Corona-Krise verloren. Weniger Geld bedeutet, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Dinge zu vermeiden. Eine Reise ins Ausland sollte vielleicht für ein weiteres Jahr übersprungen und verschoben werden, bis sich die Dinge wieder normalisieren. Inlandsurlaube sind auch schön. Die Nachfrage nach nationalen und internationalen Flügen wird 2021 und in den nächsten Jahren geringer sein als 2019 vor der großen Pandemie.

Infolgedessen wird es über einen längeren Zeitraum viel weniger Flugverkehr geben. Viele Fluggesellschaften weltweit gingen aufgrund fehlender Einnahmen während der Reiseverbote bankrott. Flugverbindungen werden nicht mehr zu eng miteinander verbunden sein. Vielleicht müssen wir also in Zukunft ein paar Mal häufiger umsteigen und mehr für das Flugticket bezahlen. All dies macht das Reisen mit dem Flugzeug mit längeren Wartezeiten und teureren Preisen etwas unangenehmer, aber nicht unmöglich.


Sloth
Eine überaus langsame und gemächliche Spezies und ein Faultier hängen am selben Ast

Und was tun mit all den leeren Kapazitäten in den Hotels auf der ganzen Welt? Es wird viele Rabatte und niedrige Preise in Zukunft geben. Das wird dem Reisenden sehr entgegenkommen. Die Hotelindustrie wird alles versuchen, um alte und neue Kunden anzulocken.

Also…Wie werden wir dann in Zukunft verreisen?

Nicht viel anders als vorher. Es wird keine umweltfreundlichen oder grünen Flugzeuge ohne Emissionen geben. Oder neue Ansätze, um das Image des Individualreisenden zu retten. Wenn wir alle nach der globalen Pandemie noch Urlaub machen wollen, werden wir das auch sicherlich weiterhin tun. Aber seltener als zuvor und vielleicht nicht zu den entferntesten Reisezielen. Wenn die Angst vor Covid-19 nicht beseitigt wird oder die Pandemie in beliebten Tourismusdestinationen weiterhin besteht, wird das Reisejahr 2021 ziemlich öde und trist sein.

Nur ehrgeizige Reisende mit permanentem Fernweh werden ihre Reisen fortsetzen, als ob nie etwas geschehen ist. Und ich hoffe, dass sowohl das Bewusstsein des Reisenden als auch das seiner Kritiker ausgewogen sein wird. Nur mit einem kooperativen Ansatz kann das Reisen seine faire und unvoreingenommene Wahrnehmung in der Gesellschaft wiedererlangen. Einzelne Reisende sind keine Sünder oder schlechten Menschen, weil sie reisen. Besonders nicht in Zeiten von Covid-19, in denen versucht wird, Hotelbesitzer, Reiseanbieter und andere Interessengruppen mit ihren Ausgaben am Leben zu erhalten.

Why the term ‘thinking outside the box’ is more than obsolete in 2020

English, Phil O' Soph

We all know and love employment ads. A successful and prestigious company is looking for an enthusiastic candidate with excellent skills, who is passionate about learning something new and can offer exemplary leadership skills. He or she must have 360° experience in different categories, but with a unique passion to conceptualize ideas. Ideally speak three till four languages fluently, but more would be a big plus. And the best should be if he or she has an inherent “think outside the box” mentality.

(Approximate reading time: 10 minutes)

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No, these phrases with all the strong and desiring words are not made out of phantasy. They are just copy + pasted from some random employment ads. I got really bored after reading a few. Either they all have the same limited vocabulary or the same boring HR philosophy. Or maybe both.

But the best is, of course, the ‘thinking outside the box’ mentality. Hell, if you repeat the same term 10,000 times, it doesn’t make it better or more interesting.


People want you to think outside of the box before even considering the box itself

All these employment ads from these postmodern ‘We want to be a special company’-companies have one thing in common: Their requirements for a simple position are according to the book and let me always answer with a shake of my head. How can you have the desire for a sensational overqualified candidate-genius with a quaint and groundbreaking attitude, if your own corporate communication is nothing more than a me-too strategy from other competitors?

In other words: How can you request a possible candidate to be innovative and think outside of the box, if you as a company are not living out the same?

Very great is as well the question:

“What can you bring to our team that is special and unique?”

That’s a difficult question, of course. I don’t know your team and what is maybe missing to complete it. Hence, I don’t know what you think is special. For me, to be special is being extraordinary and diverge from the expected norm. But of course, for the employment agents that’s not enough. Someone really unique is requested to fill out a once in a lifetime position. It’s actually a luck of the draw, that this company is searching for someone at this moment. And I should be awestruck, that I even have the opportunity to read this employment and can apply for it. Please draw a lottery ticket and wait until the jury is examining you carefully.

Humans are by nature gregarious animals and only in exceptional cases really unique. But it seems like every company wants to have for a simple bookkeeper position now a real Da Vinci artist. The saddest thing is, that these companies don’t even realize how unrealistic their own expectations are. Aren’t they disappointed, if they won’t be able to recruit the next perfect and invincible superhero?

Looking for a team member or individualist?

If a company is looking for someone who should work in a team, they are never looking for a unique personality. Working in a team means always to fill out a role with your personal and interpersonal skillset in a running system. It is by definition not possible at all to hire a unique personality for a team. Or have you seen a team, which consists only of unique individuals without any connection to each other? That’s of course absurd and can’t function in a successful and interrelated department.


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Real uniqueness is rare to find. And even if – Do individualists fit into team-based systems?

This peremptory attitude of a suzerain is a really disgusting behavior that has sneaked into the company culture of many enterprises. I do not understand, why HR is adjusted to have this imperiousness and condescending attitude against a candidate. Why aren’t they trying to be authentic and really themselves? Why giving a grandiloquent and cocky image to the applicant? I don’t want to have the feeling that I am applying for an imperator, but if I read nowadays employment ads I feel exactly this way. What I am really looking for is a trustworthy relationship between employer and employee. A good interdependence of demanding and encouraging each other.

So, you are looking for a candidate for a creative position with excellent spelling and “think outside the box” mentality. This requires first to know and find out, that one is inside of a box. This ‘box’ means nothing else but borders, limits, and frontiers that has been established before by someone (society, government, employers, laws, family, even the company itself). Breaking all habits and dull routines means to reach to new horizons that no one of the own sphere and environment has ever discovered.

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The dilemma of being an innovative individualist

As an alumnus of ‘Innovation and tourism marketing’, I was introduced to the scientific concept of innovation and learned it as well from the practical point of view. Exploring new ways, I was the only one of 30 students from the same course, who did his graduation internship on another continent. During my time in South America, especially in Paraguay, I found out, that my innovative approaches from my experiences of work and study were too advanced and that the majority of the people on this continent didn’t really understand the concepts and solutions I was talking about.


Geert Hofstede 6D Model of National Culture

When I was suggesting and talking about new methods, ways or solutions, the people I was working with didn’t either comprehend nor understand the actual problem. Why? Because they accepted their daily habit and routines, that I was suggesting to break. I never heard so often ‘This is not possible’ like during these times. ‘This is my box and I like it’.

Other nations have comparable proverbs as well:
‘I no naka no kawazu, taikai o shirazu’ (Japanese for ‘The frog in the fountain doesn’t know about the wide sea’)
‘Über den eigenen Tellerrand hinausblicken’ (German for ‘To look beyond the edge of your own plate’)

But no matter if it is a box, a fountain or the edge of a plate. Every idiom represents symbolically the same issue. The own horizon. And if a company is looking for someone to broaden his own horizon, to go new and innovative ways and to discover unknown solutions, doesn’t it mean that they are challenging us secretly and passively to be an entrepreneur to compete with them? A candidate should bring an innovative attitude to find new solutions. But wouldn’t it be better to start with it yourself, invent a new approach and offer this new service or product to the company that was looking for it?

Maybe. There are almost no real innovations or unique things anymore. 95% of all new product innovations fail due to all kinds of reasons, mostly financially reasons. Apparently, it doesn’t really work to have a groundbreaking and innovative manner. Or do HR recruiters like to see 95% of their candidates running and smacking against walls?

What happened to me during an online job interview

To finish this innovative blog article, I would like to copy and paste a unique-generic little exercise of one online application I was doing a few months ago:

“In 150 characters or fewer, tell us what makes you unique. Try to be creative and say something that will catch our eye!”

Task during an online job-interview

If you ever get this question from HR during a job interview or when you apply for a job don’t break your head. Creativity can’t be measured and is always an individual gusto. What person A answerers, might person B like, but person C not at all.

Surprisingly, I saw this little exercise a few times again after. So much for the subject of creativity and thinking out of the box. As an insiders’ tip from me to you, you could answer the following:

“I am yellow.”

Why is that an eye-catcher? Because yellow is the first of all colors that the human eye can catch. This answer made me twice pass to the next stage. The best would be to only say ‘I am yellow’ because you will automatically provoke a counter-question. You think, that the answer is stupid? I think, that the question is stupid as well. Generic candidate #174632 greets generic recruiter #372781! What HR wants to have here is a witty person who can give in limited time and with a limited response range a quaint answer. So that’s what I did and I even engaged them to ask a counter-question. But at least you engaged the HR manager’s brain for a second to think outside of his own box.



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How to get to Salto Jimenoa II in Jarabacoa?

Dominican Republic, English

Salto de Jimenoa II is one of the many impressive waterfalls in the Dominican Republic. We talk about a waterfall, that drops water from 131 feet (approx. 40 m) height with whooshing sounds. Spectacular in its appearance, it’s a little effort to access it physically in the mountainous area of Jarabacoa and a big effort to access information about it digitally. So why not discovering it by myself to gather some firsthand information?

Salto Jimenoa – Uno or Dos?

These Dominicans don’t make it easy with transparent information about their tourism destinations. Wherever it’s about travel planning for a place to go, it’s a hard challenge to collect valid information. This time, it was about the right name and location of the waterfall.

There aren’t many useful websites on the Internet with legit information regarding Salto Jimenoa II in Jarabacoa. Secondary research about that place becomes quite difficult and challenging with this inconsistent information. In a scenario like that, I usually look for information from official authorities who should know it better than the rest.

Unfortunately, the official page of the Dominican Ministry of Tourism doesn’t help much either and curious travelers will be even more confused by their given information. According to their website, it’s the major waterfall of the River ‘Yaque del Norte’ and an artificial result of the hydroelectric dam, that is up north the river.


Which one is the correct Salto de Jimenoa Dos?

Very confusing: This screenshot from Google Maps shows:

  • 1x Hidroelectrica de Jimenoa
  • 1x Salto Jimenoa
  • 1x Jimenoa
  • 1x Salto Jimenoa Uno
  • 1x Salto Jimenoa 1
  • 0x Salto Jimenoa Two (what I was looking for)

Am I on the wrong path and want to go to the wrong waterfall? Why numbering waterfalls anyhow? How to call it finally? Salto de Jimenoa? Salto de Jimenoa One? Salto de Jimenoa Dos? Salto de Jimenoa forty-two? And why isn’t it named ‘Salto del Yaque (del Norte)’ to refer to the river where it was created?

Not only that there are many open questions: The Ministry of Tourism wrote on their website the following paragraph:

A second, smaller waterfall known as Salto de Jimenoa Uno sits off the main highway towards Constanza, tucked inside a ravine, and requires a steep hike downhill to reach its magnificent 75 meter (246 feet) cascade and pool for a swim.

Dominican Ministry of Tourism

If the second smaller waterfall is called ‘Salto de Jimenoa Uno’, why is it then called ‘a second smaller waterfall’ although it is named with ‘Uno’ (One)?

And why should the second, smaller Salto Jimenoa Uno with 75 meters (246 feet) be smaller than Salto Jimenoa Dos with 40 m (131 feet)?

So many confusing information, so many open questions. I am gladly helping out any curious traveler who probably will have the same trouble finding the right information. Luckily, my GoPro saves GPS data for every photo. It becomes easier to locate the destination of a place with the accurate coordinates.

Salto Jimenoa Dos can be found with the following coordinates…

19°05’37.4″N
70°35’38.8″W

…and according to that, it would be exactly here:



What does Jimenoa mean?

After writing so much about that topic, I thought that it might be interesting for you as a reader to find out what the term ‘Jimenoa’ means. At least there seems to be a lot of talking about the river and its waterfalls.

I couldn’t find any explanation of what ‘Jimenoa’ means. It maybe has its meaning from the medieval Spanish or Basque male name of uncertain meaning. It could be derivated from the scriptural Hebrew name ‘Shim‛ôn’ (= he has heard). Or from the Hebrew name “Jimena” (the one who knows how to listen).

Everything very applicable for a noisy and whooshing waterfall that produces these sounds that want to be heard.

And by the way: Jarabacoa means translated from the old Taino language ‘land of water’. The old Taino knew this area pretty well and gave an appropriate name.

How can I go to Salto de Jimenoa in Jarabacoa?

From the center of Jarabacoa, it will take you approximately 20 minutes to drive there. Keep watch for the guide marker that indicates ‘Salto Jimenoa’. There is a parking place which has only limited capacities for a few cars and buses. Hopefully, you’ll get one of these few parking spots. One of these self-proclaimed car-park attendants will happily stand watch and guard your vehicle. Give him later after coming back from the waterfall a decent dollar or two for his labor.

But as a little teaser before you go down, you can see already at the parking site the waterfall at a great distance from a meagerly timbered shack:



After this little visual appetizer, I was very curious to see it from close proximity. But before seeing the giant waterfall, a downhill hike awaits you. Although it is not more than a walk of 450m (1,475ft.) horizontal and 150m (492ft.) vertical distance, it is a little challenge on the untouched hiking trail. Steep soils need to be walked down for approximately 20 – 30 minutes before you arrive at one of nature’s tremendous sights.

Depending on your downhill hiking speed and physical condition, you enjoy all the things that are on the way:



The more you go down, the more difficult it becomes for you. I would recommend having sturdy hiking boots to be completely sure and well prepared. But good tennis shoes will do it as well. My sports shoes were not suitable for that adventure. I wore ‘Spring Blades’ from Adidas who are more suitable for flat surfaces to give a dynamic swing while running. It was never really dangerous, but especially on the way back, I felt that climbing up with sturdy shoes and a treaded sole would have been the wiser choice. The surface looks more or less the following:


Salto Jimenoa II in Jarabacoa
Roughly, craggy and stonily: The landscape around Salto Jimenoa II in Jarabacoa tells their own story.

How does Salto de Jimenoa II look like?

It’s a beautiful and powerful waterfall, that’s for sure. You will understand its sheer scale when you arrive there and see its water.

Along the hiking path, you can sometimes see through the dense bushes and trees down to the plateau where the waterfall is located in the valley. Do you remember the screenshot from Google Maps before?


Salto Jimenoa II in Jarabacoa
The closer you get, the more majestic the waterfall looks

This big and blue area around the waterfall should represent a body of water. But after I arrived at the waterfall, it was much smaller than expected. Unfortunately, it carried only a little water. In fact, there were many stones and even a raw sand-gravel mixture. I can only imagine, how great the plateau must look like with more water in it.



The area around the waterfall was not the cleanest, but I saw already many domestic travel destinations in the Dominican Republic in a messier condition. Be aware and prepared to see garbage around that area. This will lower your expectation and shock-level at the same time. But what really surprised me, were the car parts, I could see in the valley:



I really have no clue, how they ended up there. And I don’t believe, that someone carried a chassis and tire down the hiking trail to dispose of waste illegally. Hence, they were flushed down the waterfall which represents an elemental force. Unfortunately, the water doesn’t have an appealing color and doesn’t seem to be in the best condition. But of course, that doesn’t hold me back.


Salto Jimenoa II in Jarabacoa
Not a beautiful place to swim…


Walking back from Salto Jimenoa 2

After spending here more or less a relaxed hour, it was time to get back. Expect, that you will need maybe 10 – 15 minutes more (35 – 45 minutes in total) on the way back. Depending on your level of fitness, climbing can be difficult and exhausting. Bring some water to refresh and hydrate yourself. It can be very humid there. Especially when it starts to rain.

And it was raining on the way back. That helped too cool down a little bit. And I really like rainfall in dense vegetations like forests and jungles. Everything sounds and smells different and contributes to a relaxing mood. Although it was a bit more slippy and challenging to climb uphill again, rain is very welcome during hiking.


Walking trail to Salto de Jimenoa 2

Salto de Jimenoa II is for everyone who loves to be in nature and is fascinated by waterfalls and hiking. The difficulty level of this travel destination is easy to medium. For me, it was much more difficult to obtain valid digital information about this place than the hiking experience. It is the perfect half-day excursion, that you can do without a tour guide in the midmorning or afternoon. I loved it – and the fact, that there were almost no other visitors on a Thursday afternoon. At weekends though, you should expect a couple of more visitors.


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Dominican Republic 🇩🇴


Sahara dust in the Dominican Republic 2020

Dominican Republic, English

Approximate reading time: 3 minutes

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First I thought about a bad joke I didn’t understand for the first time. Sahara dust in the Caribbean. How can Sahara dust reach the Caribbean and affect its weather conditions? We are talking about two continents who are a few thousand miles distant from each other. Photos from the press might show you the typical Caribbean beaches and cities that appear grey during these days. But I was in Jarabacoa in the Dominican Republic which is up in the mountains. And my photos will maybe show a different part of the Dominican Republic – But in the end, it shined grey and dull under the Sahara dust in the Caribbean, too.

Jarabacoa isn’t the typical place you would associate a Caribbean destination with. We talk about a city of 70,000 inhabitants, which is more a group of spaciously scattered villages in the Dominican highlands. Located on 1,700 ft (530 m) above the sea level, you’ll encounter different climate conditions and vegetation in comparison to the coastal area of Santo Domingo. Usually, Jarabacoa looks the following:


Jarabacoa usually looks like that

Deeply green colors, lusciously looking plants, and flowers, and a lot of body of waters represent the area around Jarabacoa. It is a famous and popular area for ecologic and adventurous vacations. With the circumstances of the Sahara dust in the Caribbean, I couldn’t think of any vacations but rather staying at home. Thanks to the Sahara dust, the same area looked the following:


Same place, different day: No comparison to the lushly green colors from the picture before

I thought, that this is just one of these days with clouds bands and occasional showers. Something pretty normal in the mountains that pass after a few hours. But this natural phenomenon remained for two full days and demoralized a little bit due to missing rays of the sun.

But it was not only the absence of the sun and the missing clear blue sky. The air circulated less, breathing got more difficult and the raising pollution couldn’t leave the ground. A few bonus degrees in temperature and a higher humidity was the unwanted result. I felt reminded of what people said before about cities like Tokyo or Shanghai where everything is covered beneath a dust plume.



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The river 'Yaque del Norte' during the Sahara dust in the Caribbean.
Yaque del Norte during the Sahara dust in the Caribbean

Jarabacoa under the influence of Sahara dust in the Caribbean.
Jarabacoa during the Sahara dust in the Caribbean

The good news was, that everything passed already after two days. After this short period, the landscape looked happy and vivid again and cast off its opressive and hueless veil. Back to the normal green nature again.


Presa de Valdesia – Artificial but beautiful

Dominican Republic, English, Journal

Approximate reading time: 5 minutes

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The first trip after a few months of travel standstill was more a coincidental accident than a real travel goal. Presa de Valdesia is a beautiful reservoir dam in the Peravia Region of the Dominican Republic. But I actually wanted to visit another destination. Still, I made some great pictures of the artificial dam this day and would like to share them gladly with you.


Presa de Valdesia
Dog-O says ‘Hell-O’

It was quiet for the last weeks, even months. The Corona pandemic paralyzed many countries and made also the Dominican Republic a very difficult country for adventurous travelers. Public transfers and bus companies were suspended for months. It was nearly impossible to explore the domestic travel destinations without an own car before the curfew in the evenings. Luckily, these strict regulations were loosened and traveling was made possible again.

The first trip after a few months of travel standstill was more an accident than a real plan. I actually wanted to visit ‘Las Yayitas’ which is a famous local waterfall. It is located up in the north of Baní, but unfortunately the GPS signal got lost in the mountains. Without a reliable internet connection, I couldn’t use Google Maps and also its installed Offline Maps function didn’t want to work when needed. Of course one of these Murphys Law situations, when everything came together. Instead of taking the turn to the left, I went right without being right.



‘Las Yayitas’ waterfalls were never discovered that day, but luckily the forced compromise wasn’t bad either. By accident, I discovered an artificial reservoir dam called ‘Presa de Valdesia’. It has its name from its eponymous village Valdesia. In the middle of the Dominican highlands, there were a few scattered communities, some farms and only few busy people. Maybe that’s the reason for lack of a GPS signal in these areas. Time ticks simply slower in these areas and people are more disconnected from other communities.

Although Presa de Valdesia is like every other reservoir dam an artificial body of water, it has definitely its charm. Even from far distances, it is easily visible and offers some beautiful photos. In my opinion, the following photos from far distances are better and more beautiful than the close shots.



But the way to Presa de Valdesia is challenging. Like many other hidden or fairly known tourism destinations in the Dominican Republic, a sturdy SUV is needed to access this difficult territory. The difficult road conditions will leave every clean car dirty and filthy:



Several accesses exist around the body of water. I ended up at the furthest east point of the dam. But before getting there, there was a march of 15 minutes needed to reach finally the destination.


Presa de Valdesia
The way to Presa de Valdesia is during noon challenging because of its high temperatures

But also from the shoreside, the surrounding nature was green and beautiful to see:



On the shoreside, there was as well an old fishermen’s house. Looked like not in the best condition as the little fishing boat next to it. I couldn’t say, if it was still in operation, but there wasn’t anyone working close to it. It gave still a pretty imagination ad added value to Presa de Valdesa.

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But not only the body of water was worth to take picture. The hilly area around Presa de Valdesa looked also quite thrilling:



For a pure accident and unwanted travel experience, I shot quite good photos with my camera. I can’t wait to repeat the drive to the same area to reach the desired destination of the Las Yayitas waterfalls. But this time with a functioning GPS signal or at least the Offline Maps. Or these beautiful types of travel accidents would happen again. Can’t be too bad, if the result is similar.


Trapped in paradise: Day 12 in Santo Domingo with the Coronavirus

Coronavirus, Dominican Republic, English
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It is now day 12 since tightened measures came into force in the Dominican Republic. The spreading Coronavirus should be combated, minimized and slowed down with these governmental actions. I am quite surprised, on the one hand, that these taken measures are of an extremely strict nature. And, on the other hand, they are enforced and pursued very consistently by the Dominican executive.

The Dominican government reacted far too late to the global development of the Coronavirus as many other countries as well. It was more important to wait until the local elections were held on March 15. However, compared to many other governments around the world, the Dominican Republic was after that mentioned date quite authoritarian and rigorous.

For example: If anyone gets caught at night after the curfew, they get penalized immediately, will be arrested and go straight to jail. The following picture reached me via WhatsApp and shows some of the people who have violated these strict curfew times:



In contrast to the weak laissez-fair style of some European countries, it’s a big contrast for me to see the executive forces that merciless. By the way: The curfew at night was initially from 8 p.m. to 6 a.m. But was then extended to 5 p.m. – 6 a.m. Less free time that we can spend outside.

But I did walking around a bit to do some errands and check the general situation. Do I just live in a well-guarded and calm zone? What about other parts of Santo Domingo?



This is ‘Avenida Maximo Gomez’ – one of the worst transportation hubs in Santo Domingo. It drove me literally crazy multiple times before when I needed to cross that street. If you are lucky enough to be allowed to work in that specific sector around ‘Avenida Maximo Gomez’, you would be quite amazed about these quiet days we are all experiencing. This street usually looks like this:



I would have never expected that the terribly congested traffic of Santo Domingo could be relieved and calmed down at some point. It just needed a global pandemic to establish normal traffic conditions for the oldest city on the American continent.

What I could record from my balcony was surprising and disturbing as well:



Jeez, we poor citizens were once again reminded by loudly announcements from the mayor’s friendly voice that we should please rather stay at home. Which of course I did, otherwise I would not have been able to record this video.

These cars drove through my district for hours and sounded loud enough to not understand your own words in the apartment. Because of missing rebellious crowds of people on the streets, this measure seems a bit overpowered to me.

Regardless of that, Dominican people turn out to be surprisingly cooperative and obedient. What about supermarkets and how to get supplies?

Next page: How difficult it is nowadays to enter a supermarket

Día 3: Como maneja Santo Domingo el Coronavirus en toque de queda?

Coronavirus, Dominican Republic, Español

Tiempo aproximadamente de leer: 6 minutes

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En mi último artículo, predije algunos escenarios que podrían ocurrir debido al Coronavirus en República Dominicana y las contrarrestaciones del gobierno dominicano. En su mayoria las predicciones fueron correctas e incluso sucedió cuando estaba escribiendo el último artículo. Eso fue hace casi 6 días. ¿Qué ha cambiado desde entonces? ¿Cómo cambió la vida en la ciudad? ¿O aún no hay ningún cambio visible?

¿Qué sucede en la zona colonial durante el coronavirus?

En este articulo les contaré lo que sucede en la Zona Colonial, parte más antigua de la ciudad más antigua del continente americano.

Algunas escenas de la vida típica dominicana se pueden observar directamente desde mi balcón y suele estar llena de caos en el tráfico, mucha gente corriendo por los recados en las calles, ruidos fuertes en cada esquina y autos estacionados que estrechan la calle aún más.

El siguiente video lo grabé el 8 de marzo, hace 12 días, antes que la población dominicana se enterara del Coronavirus por su gobierno o prestara más atención a este tema. Por lo general, el tráfico en la calle en la que vivo tiene el siguiente aspecto:


NORMAL


El típico caos de tráfico en Santo Domingo, pero ahora 12 días después, la situación en la misma calle y filmada desde la misma perspectiva desde el mismo balcón:


DURANTE EL CORONAVÍRUS


¿Notaste alguna diferencia? Si no, déjame resumirlo:

  • Hay menos autos estacionados en la calle.
  • Menos tráfico y menos caos.
  • Es mucho más silencioso que en el primer video.
  • El número de peatones es drásticamente más bajo que antes.
  • Desde el cuarto piso se puede escuchar al vendedor ambulante gritar mientras se para junto a la cámara.

Especialmente la escena con el vendedor ambulante no es aterradora sino desalentadora. Viene todos los días con su viejo vehículo y grita por las calles. Ofreciendo aguacates, mangos y guanábana frescas. Las frutas típicas de un país caribeño como la República Dominicana. Pero no, todo es un poco diferente.

Este hombre ahora está casi solo en la calle, nadie más está usando su espacio, apenas pasa un auto, no hay gente que lo detenga para comprar sus frutas porque no hay gente en las calles.

Página siguiente: El Parque Duarte durante el Coronavirus

Curfew, Day 3 – How is life in Santo Domingo during the Coronavirus?

Coronavirus, Dominican Republic, Español

Approximate reading time: 5 minutes

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In my last article, I predicted some scenarios that could happen due to the Coronavirus for the Dominican Republic and the counteracts from the Dominican government. I predicted mostly right. Some of my predictions and thoughts were even realized during I was writing the last article. That was now almost 6 days ago. What all has changed since then? How did life change in Santo Domingo? Or isn’t there any change at all visible?

What happens in the Colonial Zone in Santo Domingo during the Coronavirus?

I can only speak for the Colonial Zone and what’s happening in the oldest part of the oldest city of the American continent. Hence, I have no clue at all what is going on in the rest of the city or the Dominican Republic. I can only report what I see myself around hear and what I take notice of. And that was almost nothing.

Some scenes of the typical Dominican life can be observed directly from my balcony. And the daily life is usually full of traffic chaos, a lot of people running for errands through the streets, loud noises at every corner and parked cars that narrow the street even more down.

The following video I recorded on March 8. That’s 12 days ago and was before the Dominican population was made aware of the Coronavirus from their government or paid a deeper attention to that topic. Usually the traffic in the street I live looks the following:



Just the typical Dominican traffic chaos in Santo Domingo. But now 12 days later, the situation on the same street and filmed from the same perspective of the same balcony:



Did you notice any difference? If not let me sum it up:

  • There are fewer cars parked on the street
  • Less traffic and the usual resulting chaos
  • It is much quieter than in the first video
  • The number of pedestrians is drastically lower than before
  • You can hear from the 4th floor the street vendor shouting as he stands next to the camera

Especially the scene with the street vendor is not scary but daunting. He comes every day with his old vehicle and yells through the streets. Offering fresh avocados, mangos, and guanabana. The typical fruits from a Caribbean country like the Dominican Republic. But no, it all is a bit different than before.

This man is now almost lonely in the street. No one else is using his space on the street. Barely a car passing by. There aren’t any people stopping him to buy his fruits. Because there aren’t people on the streets.

Next page: Parque Duarte during the Coronavirus

Das Coronavirus in der Dominikanischen Republik – Fakten, Statistiken, mögliche Effekte und realistische Szenarien

Dominican Republic, German

Ungefähre Lesezeit: 15 Minuten

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Ich bin kein Journalist und kein Virologe. Weder Mediziner, noch selber betroffen oder wirklich sattelfest informiert in Bezug auf das Corona-Virus. Was ich weiß, ist selbstverständlich nicht mehr als nur das, was andere über die aktuelle Situation wissen. Aber ich möchte ein wenig über das tägliche Leben in Santo Domingo und der Dominikanischen Republik berichten. Vielleicht interessieren sich die Leute dafür, wie die Dinge hier laufen und wie das beliebte Urlaubsziel in der Karibik mit einer solchen Situation umgeht.

Aber zuerst möchte ich China, seiner Regierung und seiner Bevölkerung für die jüngste Entwicklung danken. Sie haben das alles aufgrund Ihrer miserablen Ess- und Hygienegewohnheiten möglich gemacht. Alle unsere Leben sind potenziell betroffen und theoretisch in Gefahr, weil die Chinesen diese seltsame Art von Tier gerne verspeist und für medizinische Zwecke haben:


Did you ever heard before of a Pangoline ?!

Welche bescheuerten und perfiden Gourmet-und-Hexendoktor-Phantasien Sie auch immer für sich selbst stillen wollten: Es dreht ja jeder dadurch ziemlich durch und die Freiheit weltweit ist oder wird schrittweise eingeschränkt. Es gibt kein internationales Gericht, das China oder Chinesen für all das verantwortlich macht. Wie kann man China dafür verklagen und bestrafen?

Ich hoffe, dass die Menschen auf der ganzen Welt vielleicht minderwertige Made-in-China-Produkte zumindest für ein paar Wochen boykottieren, um zumindest ein wenig Gegenreaktion zu erzeugen und Karma zu erzwingen. Das ist damals auch beim Boykott des britischen Rindfleisches während der BSE-Vorkommnisse geschehen. Ein schwacher Trost, aber ansonsten sind keine unmittelbaren und internationalen Strafen möglich. Und ich kann auch ein paar Monate hervorragend überleben, ohne irgendwelchen neuen und nutzlosen Plastikschrott aus China zu kaufen.

Wie Dominikaner mit Problemen umgehen

Eine viel interessantere Frage war für mich, OB die Bevölkerung in der Dominikanischen Republik etwas unternimmt. Die Mentalität der Menschen auf der Karibikinsel ist eher gelassen und etwas träge. Wahrscheinlich lässt es sich am besten so beschreiben:

“Was interessieren mich die Probleme anderer Menschen? Mir geht es prima und ich habe keine Probleme. Ich genieße mein Leben und habe keine Sorgen, solange ich ausreichend versorgt bin und genügend zu essen und zu trinken habe. Gracias a Dios!

Dominikanische Lebenseinstellung

Ein gutes Beispiel wäre natürlich folgendes Video:


Ein schlafender Mann in seinem Auto mit laufendem Motor zur Kühlung der Klimaanlage

Diese nachlässige und vielleicht ignorante Haltung gegenüber anderen (und letztlich auch sich selbst) wird natürlich in extremen Situationen auf die Probe gestellt. Situationen werden für einen Menschen extrem, wenn sie außergewöhnlich und unvorhergesehen sind und wenn es keine Erfahrungswerte gibt, von denen profitiert werden kann. Noch komplizierter und heikler ist es, wenn diese extremen Situationen zu einem kollektiven Problem werden.

Die Dominikanische Republik hat jedoch tatsächlich ziemlich viel Glück, wenn es um Extremsituationen oder Naturkatastrophen geht. Das große Erdbeben war 2011 im benachbarten Haiti und betraf die Dominikanische Republik nur in geringfügigen Fällen. Alle Arten von karibischen Tornados treffen regelmäßig andere Länder. Das größte Land der Karibik ist politisch relativ stabil und es gibt keine Versorgungsengpässe, da die landwirtschaftlichen Bedingungen des Landes eine reiche Vielfalt an Nahrungsmitteln ermöglichen. Zumindest ist das meine eigene Wahrnehmung.

Gracias a dios!

Die Dominikanische Republik ist eher ein Nachzügler in ihrer Entscheidungsfindung

Aufgrund der geografischen und historischen Lage ist die Dominikanische Republik ein idealer Ort für den Tourismus und fungiert als Verbindungsanker und Drehkreuz in Lateinamerika. Santo Domingo (wo ich momentan lebe) gilt als wichtiger Luftverkehrsknotenpunkt auf dem amerikanischen Kontinent und verfügt über zwei internationale Flughäfen.


Santo Domingo ist buchstäblich ein Luftdrehkreuz in Lateinamerika

Und das größte Land der Karibik ist natürlich bestens vernetzt mit vielen anderen Ländern. Selbstverständlich. Schließlich ist es die perfekte Urlaubsregion und es gibt viele Reisende, die ihren karibischen Urlaubstraum einmal im Leben dort realisieren möchten.

Auf der anderen Seite hat das natürlich eine sehr hohe Abhängighkeit von anderen Ländern bewirkt. Die Dominikanische Republik wartet eher auf ein Signal und eine Reaktion des Kunden, bevor sie selbst irgendwie tätig wird.

Dieses verspätete Verhalten eines Nachzüglers lähmt und verlangsamt das Land in vielen Dingen. Natürlich nicht zu verschweigen, dass es ein permanentes Problem mit Korruption gibt. Laut World Corruption Index 2019 rangiert die Dominikanische Republik auf Platz 137 von 180 Ländern weltweit. Das ist ziemlich mies.

Politik und Bigotterie sind wichtiger als kollektive Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung

Alle diese Gründe spiegeln die Situation beim Umgang mit dem Coronavirus gut wider. Ineffiziente und korrupte Politiker wissen natürlich nicht wirklich, was sie in diesem Fall tun sollen. In dieser Notsituation ist es natürlich schwierig, einen Plan B zu haben, wenn Sie nicht einmal einen Plan A unfallfrei ausüben können.

Aber die Dominikanische Republik ist im Vergleich zu vielen anderen Ländern weltweit und in Lateinamerika extrem langsam und zögert, um Maßnahmen zu ergreifen. Andere Länder schließen Verkehrssysteme, sperren einige soziale Strukturen oder empfehlen sogar, soziale Aktivitäten überhaupt einzuschränken. Die Dominikanische Republik hat bisher nichts unternommen.

Warum nicht?

2020 ist ein extrem wichtiges und wegweisendes Jahr für die Dominikanische Republik. Es sind nämlich mal wieder Wahlen. Am 17. Mai finden zum Beispiel die Hauptwahlen des Landes statt. Aus diesem Grund ist es aus Sicht der amtierenden Führer der Dominikanischen Republik sehr praktisch, die Bevölkerung ruhig und kontrolliert zu halten.

In Zeiten dieser oben genannten Extremsituationen zeigen die dominikanischen Politiker einen Mangel an Entscheidungsfindung oder gar Kommunikation. Es wäre tatsächlich der perfekte Moment, um Charakter und Profil für die bevorstehenden Abstimmungen zu zeigen. Immerhin wäre es doch eine super Sache, genau dann das richtige zu tun, wenn es endlich um etwas wichtiges geht und davon auch noch an der nächsten Wahlurne zu profitieren. Es scheint mir jedoch, dass sie mehr Angst haben, etwas falsch zu machen, als eine klare Aussage zu tätigen. Die Dominikanische Bevölkerung ist relativ schlecht informiert und vorbereitet auf all das, was noch kommen wird.

Es sind aber nicht bloß die Präsidentschaftswahlen in der Dominikanischen Republik. Alle regionalen Wahlen hätten eigentlich am 16. Februar 2020 stattfinden sollen, wurden aber durch einen unfassbar lächerlichen und peinlichen Fehler im automatisierten Wahlsystem auf den 15. März verlegt.

Das ist genau heute! Millionen von Dominikanern werden sich also auf den Weg machen, um ihre Stimme für die Kommunalwahlen abzugeben. Eine ziemlich ungünstige und delikate Situation. Diese Wahlen nun aufgrund des Coronavirus erneut zu verschieben würde nur noch mehr Unruhe und Proteste in der Bevölkerung auslösen.

Und nach dieser laaaaaaangen Einleitung möchte ich mich nun endlich auf das Hauptthema dieses Artikels stürzen. Dem Coronavirus.

Nächste Seite: Fakten über das Coronavirus in der Dominikanischen Republik

Coronavirus en la República Dominicana: hechos, estadísticas, posibles efectos y algunos escenarios realista

Dominican Republic, Español

Tiempo aproximadamente de leer: 15 minutes

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No soy periodista, ni virólogo ni estoy realmente firme sobre el coronavirus. Lo que sé , por supuesto, no es más que lo que otros saben sobre esta situación. Pero me gusta informar un poco sobre la vida cotidiana en Santo Domingo y la República Dominicana. Tal vez la gente está interesada en cómo funcionan las cosas y qué hace la gente aquí.

Primero me gustaría dar las gracias a China, su gobierno y su gente por el reciente desarrollo. Hicieron todo esto posible debido a sus hábitos alimenticios y de higiene. Todas nuestras vidas están potencialmente afectadas y en peligro porque a ellos les gusta comer este extraño tipo de animal:


¿Alguna vez has oído antes que alguien ha hablado de un Pangolin?

Por la fantasía gourmet (muy extraña) que estaban tratando de satisfacer, ahora todo el mundo está de cabeza y la libertad es o será limitada gradualmente. No hay un tribunal de justicia para responsabilizar a China por todo esto. ¿Cómo demandar y penalizarlos?.

Espero que la gente de todo el mundo boicotee al menos durante unas semanas sus productos de baja calidad, para crear al menos una pequeña reacción violenta. Un pobre consuelo, pero aparte de eso no habrá sanciones internacionales posibles. De todos modos, podría vivir un par de meses sin comprar basura plástica nueva e inútil.

Sobre la manera dominicana de lidiar con problemas

Pero una pregunta más interesante fue para mí SI las personas de la República Dominicana hacen algo. La mentalidad dominicana es muy distinta y relajada. Creo que podría describirse de la siguiente manera:

“¿Por qué debería importarme los problemas de otras personas? Estoy bien, me gusta mi vida y no me preocupo, siempre y cuando esté lo suficientemente abastecido y tenga suficiente para comer y beber. ¡Gracias a Dios!

Comprensión dominicana de la vida

Un buen ejemplo podría ser el siguiente video:


Un hombre durmiendo en su auto con un motor encendido para que funcione su aire acondicionado

Esta actitud despreocupada y tal vez ignorante para los demás y para ellos mismos, por supuesto, debe ponerse a prueba cuando se trata de situaciones extremas. Las situaciones se vuelven extremas para un individuo , cuando son excepcionales , imprevistas y si no hay valores de experiencia para beneficiarse. Lo que es aún más complicado y delicado al mismo tiempo, es cuando estas situaciones extremas se convierten en un problema colectivo.

Sin embargo, la República Dominicana es bastante afortunada cuando se trata de situaciones extremas o desastres naturales. Hubo un gran terremoto en el 2011 en Haití y afectó a República Dominicana solo en casos menores. Todos los tipos de tornados caribeños golpean regularmente a otros países. El país es políticamente estable y no hay escasez de oferta, porque las condiciones agrícolas del país permiten una rica variedad de alimentos. Al menos esa es mi percepción.

La República Dominicana es más o menos rezagada

Debido a su situación geográfica e histórica, la República Dominicana es un lugar ideal para el turismo y funciona como un ancla de conexión en América Latina. Santo Domingo (donde vivo actualmente) es considerado como un importante aeropuerto aéreo en el continente americano y tiene dos aeropuertos internacionales.


Santo Domingo es literalmente un centro aéreo en América Latina.

Y están conectando el país más grande del Caribe con muchos otros países. Por supuesto, porque la gente de estos países está planeando sus vacaciones en la República Dominicana.

De hecho, existe una dependencia extremadamente alta de otros países debido a estas razones turísticas. La República Dominicana espera a que el cliente muestre una reacción antes de que ellos mismos realicen acciones.

Este tipo de comportamiento rezagado ralentiza un país. No suprimir los hechos con la problemática actual con la corrupción. Según el Índice Mundial de Corrupción 2019 , la República Dominicana ocupa el puesto 137 de 180. No es una sorpresa, que esto es bastante malo.

La política y la intolerancia son más importantes que las medidas colectivas para proteger a la población

Todos estos motivos se reflejan sobre la situación con el manejo del coronavirus. Los políticos ineficientes y corruptos realmente no saben qué hacer en este caso. En esta situación de emergencia, por supuesto, es difícil tener un Plan B, si ni siquiera tiene un Plan A.

Pero la República Dominicana se compara con muchos otros países en todo el mundo y en América Latina extremadamente lenta y vacilante para hacer algunas acciones. Otros países cerraron los sistemas de transporte, algunas estructuras sociales o incluso recomiendan limitar las actividades sociales en absoluto. La República Dominicana no ha hecho nada hasta ahora.

¿Por qué podrías preguntar?

El 2020 es un año electoral muy importante. El 17 de mayo habrá las elecciones generales del país. Es por eso muy conveniente desde la perspectiva de los líderes de la República Dominicana mantener a la población tranquila y controlada.

En tiempos de situaciones extremas como las antes mencionadas, los políticos dominicanos muestran una falta de toma de decisiones. En realidad, sería el momento perfecto para mostrar un poco de carácter y perfil para los próximos votos. Me parece que tienen más miedo de hacer algo mal que hacer una declaración clara para preparar a la población para lo que está por venir.

Pero no solo hay elecciones generales en la República Dominicana, se suponía que las elecciones municipales tendrían lugar el 16 de febrero, pero se postergaron hasta el 15 de Marzo debido a un error vergonzoso del sistema de votación automatizado.

Esto es exactamente hoy! Millones de dominicanos intentarán votar mañana nuevamente. Ahora, este es un momento y una situación bastante delicada. Suspenderlo nuevamente provocaría protestas y disturbios, pero celebrarla propagará el Coronavirus rápidamente entre la población.

Y después de la muuucha introducción, con mucho gusto comenzaré ahora el tema real de este artículo: El coronavirus.

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